Test zur Digitalkamera Panasonic Lumix DMC-TZ10
Darum geht es: Mit einer Auflösung von 12 Megapixeln ist die Panasonic Lumix DMC-TZ10 eine Digitalkamera für den gehobenen Anspruch. An der Vorderseite des 3,3 x 10,3 x 6 cm großen Gehäuses verrichtet ein 25 mm Weitwinkel-Objektiv aus dem Hause Leica seinen Dienst. Das beherrscht eine 15-fache optische Vergrößerung, was auch Aufnahmen auf Distanz ermöglicht. Ein optischer Bildstabilisator sorgt währenddessen für eine Unterdrückung von Bewegungsunschärfe durch eine unruhige Hand.
Als besonderes Ausstattungsmerkmal sei der GPS-Sender hervorgehoben: Unter freiem Himmel können Bilder und Videos satellitengestützt mit Koordinaten versehen werden, die anschließend bei Verwendung entsprechender Software auf einer Karte angezeigt werden können. Videos nimmt die Panasonic Lumix DMC-TZ10 übrigens im AVCHD Lite-Format bei einer HD-Auflösung von bis zu 1280 x 720 Bildpunkten auf. Dank einer integrierten HDMI-Schnittstelle können die Werke ohne den Umweg über einen Computer direkt auf jedem HD-fähigen Flachbildfernseher ausgegeben werden.
Positiv: Zunächst verdient das Leica-Objektiv der Panasonic Lumix DMC-TZ10 Lob, das vor allem in niedrigen ISO-Bereichen tolle Aufnahmen auf die Speicherkarte zaubert. Der Zoom vergrößert scharf und schnell. Dank des sehr ordentlichen Bildstabilisators erscheinen die meisten Aufnahmen angenehm unverwackelt auf dem LCD Kontrolldisplay. Letzteres ist mit seinen 3 Zoll ausreichend groß und vor allem scharf und kontraststark. Der Blickwinkel kann selbst unter starker Sonneneinstrahlung zufriedenstellen.
Auch in Sachen Video vermag die Panasonic Lumix DMC-TZ10 Digitalkamera eine ansprechende Leistung abzuliefern: Vor allem in der maximalen 720p-Auflösung wirken die Aufnahmen beeindruckend – dank Stereo-Mikrofon gilt das übrigens auch für den Ton. Während der Aufnahme fällt vor allem der butterweiche, besonders leise Zoom auf.
Negativ: Obwohl die Ausstattung der Panasonic Lumix DMC-TZ10 Digitalkamera insgesamt überdurchschnittlich ist, fehlt die Möglichkeit einer unverfälschten Ausgabe im RAW-Format. Auch ist die zwanghafte Bindung an Panasonic-Zubehör zu bemängeln: Der Einsatz eines günstigeren Akkus von einem Dritthersteller ist nicht möglich.
Die Panasonic-Batterie gehört mit ihrer Laufleistung nämlich nicht zu den besten Vertretern: Vor allem bei der Benutzung des GPS-Moduls muss die Panasonic Lumix DMC-TZ10 viel zu schnell nachgeladen werden, was den Einsatz auf längeren Reisen deutlich einschränkt. Schließlich stößt die langsame Serienbildfunktion mit nur 1,9 Bildern pro Sekunde negativ auf.
Fazit: Die Panasonic Lumix DMC-TZ10 ist zweifelsfrei eine kompakte Digitalkamera der Oberklasse, was auch den relativ hohen Preis begründet. Angesichts der insgesamt stimmigen Qualität und der üppigen Ausstattung stellt sich dieser als begründet dar. Das Panasonic viel Expertise im Camcorder-Bereich hat, merkt man bei der Betrachtung des umfangreichen Video-Modus.
- gute Bildqualität
- ansprechende Videoqualität
- starker, leiser Zoom
- guter Ton
- großes, scharfes Display
- kein RAW-Format
- schwache Batterie
- langsamer Serienbild-Modus
- Bindung an Panasonic-Zubehör
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Thema: “Die Panasonic Lumix DMC-TZ10 Digitalkamera im Test”So urteilt Deutschland über die Panasonic Lumix DMC-TZ10
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Ok, hab hier grad die Rollei Compactline 415 gefunden. Die hat sogar 14MP. Leider noch kein Preis dabei.
Also ich kann da eher die Samsung WB210 empfehlen. Ähnliches Preissegment aber schon die 14MP an Bord und fetten Touchscreen!
Ich hatte bis vor kurzem noch ne Lumix TZ10. Bin jetzt aber auf ne Nikon umgestiegen. Nen Test zur Coolpix S 9100 gibts übrigens hier.