Jahr für Jahr wechseln unzählige Internet-Adressen den Besitzer. Besonders so genannte generische Domainnamen, also beschreibende Internetadressen oder Gattungsbegriffe wie rasenmaeher.de sind äußerst gefragt. Dies zeigt auch eine aktuelle Liste der Domainhandelsbörse Sedo: Die zehn teuersten Domains mit deutscher Landesendung, die im vergangenen Jahr verkauft wurden, erzielten einen Verkaufserlös von insgesamt fast 900.000 Euro. Und unter den zehn teuersten .de-Domains 2009 sind gleich mehrere generische Domainnamen wie Flatrate.de, Hardware.de oder Seereise.de.
Im kurzen Februar haben Deutschland Online-Anbieter wenig Grund zur Freude – alle müssen Verluste hinnehmen. Besonders hart traf es von den zehn meistbesuchten Websites MSN.de sowie die Netzwerke studiVZ und schülerVZ. Einzig die Betreiber von Sportseiten hatten Grund zur Freude: Die Bundesliga-Rückrunde und Olympia sorgte für steigende Besucherzahlen: kicker online verbesserte sich laut Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) um 4,66 % auf 32,8 Millionen Visits. Der Konkurrent SPOX.com um 5,83 % auf 10,5 Millionen Visits und Sport1 um 2,50% auf jetzt knapp 27 Millionen Visits.
Manch einer schreckt noch als Erwachsener nachts schweißgebadet auf, weil er im Traum vor einer unlösbaren Matheaufgabe sitzt. Damit es in der Realität erst gar nicht so weit kommt, gibt es Bettermarks. Die Online-Lernplattform verhilft Schülerinnen und Schülern zu mehr Erfolg im Mathematikunterricht und richtet sich an alle Altersstufen, Schulformen und Leistungsniveaus. Durch die intensive Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, Lehrern und Schülern in der Entwicklungsphase, werden wir mit einem sehr durchdachten und in allen Bereichen ausgereiften System an den Markt gehen. Zunächst starten wir dabei mit der Schulmathematik für die Klassenstufen 4 bis 6. Unser langfristiges Ziel ist es bettermarks auf die gesamte Schulmathematik zu “, sagt Gründer und Geschäftsführer Arndt Kwiatkowski, der schon ImmobilienScout24 auf die Web-Startbahn hob.
Der Würfel ist gefallen: In der Kategorie Animations-Kurzfilm räumte der grandiose Streifen von Nicolas Schmerkin den Oscar ab. Damit setzte sich der Kurzfilm in der Kategorie “Best Animated Short Film” gegen “French Roast”, “Granny O’Grimm’s Sleeping Beauty”, “The Lady and the Reaper” und “Wallace and Gromit – A Matter of Loaf and Death” durch.
Google Street View spaltet die Nation in Befürworter und Datenschutz-Bedenkenträger. Der Dienst stellt Straßenzüge in Google Maps dar. Als wäre man vor Ort, kann der Nutzer durch eine abfotografierte Realität schlendern. Das US-amerikanische Straßennetz ist fast komplett abgelichtet, auch viele europäische Länder lassen sich mit Google bereisen. Deutschland ist noch ein weißer Fleck auf der Europa-Karte. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Doch Verbraucher- und Datenschützer laufen Sturm.
Auch im März suchte betabuzz wieder den betabuzz des Monats. In diesem Monat standen folgende Angebote zur Auswahl: Das Social Game Farmville, das Spiel First-Person Tetris, der Echtzeitdienst Google Buzz, der Tapetenshop Juicywalls und der Schmuckladen Pearlfection. Die meisten Stimmen ergatterte Farmville. Mit unserer Auszeichnung betabuzz des Monats wollen wir Web-Dienste, Angebote und Projekte über die wir zuletzt berichtet haben, prämieren. Die Vorauswahl treffen wir anhand unserer Statistiken: In die Auswahl kommen alle Plattformen und Dienste, die bei unseren Lesern in der letzten Zeit am besten angekommen sind. Die Entscheidnung darüber, wer betabuzz des Monats wird, dürfen alle unsere Leser treffen.
Zum Wochenausklang präsentieren wir heute eine Übersicht mit den fünf spannendensten Artikeln der vergangenen Tage.
Die Top-Suchbegriffe bei Google – 2/2010
Der Februar bei Google stand ganz unter dem Einfluss der olympischen Winterspiele in Vancouver: An der Spitze der heißesten Google-Suchanfragen in Deutschland steht im vergangenen Monat das Wort “Medaillenspiegel”. Auf den weiteren Plätzen folgen “Olympia 2010″, “Olympische Winterspiele 2010″ und “Vancouver 2010″.
Bing: Aufholjagd in Zeitlupe
Yahoo darf mit Bing suchen. Sowohl das US-Justizministerium als auch die EU-Kommission haben kürzlich dafür grünes Licht gegeben. Die Suche auf Yahoo arbeitet künftig mit Microsoft-Technologie. Dass dieser Deal Microsofts Suchmaschine Bing zum großen Durchbruch verhilft, wird von Marktbeobachtern angezweifelt. In Sachen Popularität hinkt man dem Branchenprimus Google immer noch weit hinterher.
Das amerikanische Social Network Facebook zieht auch in Deutschland immer mehr Nutzer an. Imposante 13 Millionen deutsche Besucher zählte das Google-Research-Tool Ad Planner im Janur bei Facebook. Auf dem zweiten Platz folgt – wie im Vormonat – wer-kennt-wen. Im Dezember zählte Facebook gerade einmal 11 Millionen deutsche Nutzer. Die Zahl der aktiven Nutzer gibt Facebook momentan mit 7,5 Millionen an. Es schauen somit deutlich mehr Onliner einfach mal bei Facebook rein.
Bei Alexander Bugge und Carsten Seel geht es beruflich um des Deutschen liebstes Kind, das Auto. Gemeinsam haben die beiden Kölner 2007 MeinAuto.de ins Leben gerufen. Über die Website kann sich jeder sein Traumauto zusammenstellen und erhält dann Angebote von verschiedenen Autohändlern. “Der Kaufinteressent kann nun die Preise vergleichen und entscheiden, mit welchem Autohändler er Kontakt aufnimmt, um dort den Neuwagen zu kaufen”, sagt Gründer Seel. Zwischen 20 und 30 % könnten die Käufer im Schnitt sparen. Für die Kaufinteressenten ist MeinAuto.de kostenlos, die Händler müssen im Erfolgsfall eine Vermittlungsprovision zahlen. Vor MeinAuto.de machten sich die Gründer Bugge und Seel bereits mit LetsWorkIt, einen Auktionsmarktplatz für Dienstleistungs- und Handwerksaufträge, einen Namen. Zwei Jahre nach dem Start verkauften das Duo ihr Unternehmen 2006 an Quotatis, den französischen Marktführer in diesem Segmen.
“Wenn man an sein Produkt glaubt, und ein solides Konzept hat, sollte man auf jeden Fall Durchhaltevermögen beweisen”, sagte Sascha Coldewey, Gründer des Kolibrishops, in einem Gespräch mit dem Gründerdienst Förderland einmal. Durchhaltevermögen hat der Gründer des Shops für Fashion, Streetwear, Schuhe und Accessoires bewiesen. Bereits mit 20 gründete er sein erstes Unternehmen. Dem Shop für Graffiti-Artikel folgte eine eigene Textilproduktion und anschließend im Jahr 2004 die Gründung des Kolibrishops. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben 14 Mitarbeiter und setzt dabei auf Klasse statt Masse. Nicht nur online verkauft Coldewey seine Waren, sondern auch in einem Fashion-Store, der an das 600 Quadratmeter große Lager in Mainz angekoppelt ist. Zusammen bietet Coldewey damit rund 4.000 Produkte von über 90 ausgewählten Herstellern an. Dazu zählen etablierte Marken wie Adidas, Bench oder Billabong ebenso wie kleine Independent-Labels mit begrenzten Stückzahlen.
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