Test zur Digitalkamera Nikon Coolpix S4000 silber
Darum geht es: Die Nikon Coolpix S4000 ist eine Digitalkamera der Ultrakompaktklasse, die Einzelbilder mit bis zu 12 Megapixeln aufzeichnen kann. Bei der Gehäuseausführung wählen Sie zwischen schwarz, pink, bronze und rot. Sie alle verwenden ein vierfaches NIKKOR-Zoomobjektiv mit einer Brennweite von 4,9 bis 19,6 mm.
Unter eingeschränkten Lichtverhältnissen verträgt der Bildprozessor Lichtempfindlichkeiten von bis zu ISO 3.200. Darüber hinaus zeichnet die 9,5 x 2 x 5,7 cm große und 132 Gramm schwere Kamera Videos in HD-Qualität auf. Sämtliche Aufnahmen erscheinen auf einem drei Zoll großen TFT-Kontrollbildschirm mit einer sichtbaren Bilddiagonale von 7,5 cm sowie einer Auflösung von 460.000 Bildpunkten. Die Auswahl der meisten Funktionen erfolgt über Fingerberührungen an diesem Touchscreen.
Softwareseitig bietet die Nikon Coolpix S4000 zahlreiche Motivprogramme, einen intelligenten Porträtbild-Modus sowie Helfer wie „Motion Detection“, bei der das Gerät das Verhältnis zwischen Belichtungszeiten und ISO-Werten nach Eigenermessen festlegt.
Positiv: Die Nikon Coolpix S4000 erscheint in einem schicken, äußersten kompakten Gehäuse, das gut in der Hand liegt und einen robusten Eindruck macht. Die Bildqualität bei günstigen Lichtverhältnissen ist sowohl bei Einzelbildern, als auch Videos ordentlich. Da das Kontrolldisplay besonders kontrastreich und scharf ist, erhalten Sie direkt einen guten Einblick in die erreichte Qualität.
Während die Touchscreen-Steuerung bei vielen günstigeren Digitalkameras eher unbequem funktioniert, geht das Bedienkonzept der Nikon Coolpix S4000 einfach und präzise von der Hand. Apropos günstig: Die unverbindliche Preisempfehlung ist für ein Nikon-Gerät mit einer insgesamt stimmigen Ausstattung überraschend niedrig angesetzt.

Negativ: Die Schwachpunkte der Nikon Coolpix S4000 offenbaren sich erst nach einer längeren Nutzung. So nimmt die Bildqualität bei eingeschränkten Lichtverhältnissen rapide ab – ein typisches Problem günstigerer Ultrakompaktkameras, von dem auch ein alteingesessener Hersteller wie Nikon nicht sicher zu sein scheint. Bereits ab ISO 400 ist ein deutliches Bildrauschen zu sehen.
Kräftig gespart wurde auch beim Autofokus, der auffällig träge und unzuverlässig reagiert. Überhaupt ist Schnelligkeit nicht unbedingt eine Stärke der Nikon Coolpix S4000. Auslösung und Verarbeitung brauchen einen Moment und auch die Serienaufnahme ist mit ihren 0,7 Bildern pro Sekunde eher unterdurchschnittlich.
Fazit: Die Nikon Coolpix S4000 ist eine optisch sehr schicke Einsteigerkamera, die für Schnappschüsse bei Tageslicht ausreicht – nicht mehr und nicht weniger. Nikon legt angesichts des niedrigen Preises eine sehr ordentliche Verarbeitung vor, patzt allerdings bei ISO-Werten und Arbeitsgeschwindigkeit.
- gelungener Touchscreen
- gute Bildqualität bei Tageslicht
- kontrastreiches Kontrolldisplay
- kompaktes, robustes Gehäuse
- verhältnismäßig günstig
- schlechte Bildqualität ab ISO 400
- unzuverlässiger Autofokus
- langsame Betriebsgeschwindigkeit
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also im vergleich zum höheren anschaffungspreis würd ich wohl lieber die nikon s3100 kaufen.