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Dezember
16:00 Uhr

MySpass.de hat die Lacher auf seiner Seite

geschrieben von Maren Fliegner

Lachen ist die beste Medizin. Das sagte sich auch Brainpool, eine der bekanntesten TV-Produktionsfirmen in Deutschland, und schuf MySpass.de. Das Comedy-Portal vereint die kultigsten Serien und Shows des deutschen Fernsehens unter einem Dach. Ob RTL-Klassiker wie die „Wochenshow“, die legendäre „bullyparade“ bei Prosieben oder „Ladykracher“, das Comedy-Hightlight auf Sat.1 – auf MySpass.de ist für jeden Humor etwas dabei. Besucher der Plattform können sich Videos in einer Länge von bis zu einer halben Stunde und ohne Werbeunterbrechung ansehen. Zudem gibt es kostenlos viele Extras und Highlights, beispielsweise Previews von noch nicht ausgestrahlten Folgen.

MySpass

Die Rubriken “Neuste Videos” “Meistgesehen” und “Bestbewertet” bieten einen Überblick und erleichtern die Suche nach bestimmten Sendungen. Registrierte Nutzer haben auch die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen. Alle Sendungen sind direkt nach der TV-Ausstrahlung in voller Länge auf MySpass.de verfügbar. Gerade zur dunklen Jahreszeit ist jede Aufheiterung willkommen. Wer also seine Lieblings-Comedy-Show verpasst hat oder einfach mal wieder seine Winterdepressionen vertreiben will, sollte sich in die bunte Welt der Comedy stürzen und sich von einem Lachanfall zum nächsten clicken.

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Dezember
12:00 Uhr

Ich glotz TV – im Internet

geschrieben von Karsten Zunke

Wieder die Tagesschau verpasst? Zum „Marienhof“ gucken keine Zeit gehabt? Bei „Alarm für Cobra 11“ mit Freunden unterwegs gewesen? Kein Problem: Sowohl die öffentlich-rechtlichen als auch die privaten Sender bieten in ihren Mediatheken nahezu ihr komplettes Programm zum „Nachgucken“ an. Auch selbst produzierte Filme und Serien sind darunter. Wer keinen Wert auf Top-Aktualität legt, kann sich auf diese Weise sein Fernsehprogramm bequem selbst zusammenstellen.

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Ein Klassiker ist die ZDF-Mediathek. Mit einem Klick auf „Sendung verpasst“ kann man sich hier durch die vergangenen Sendetage scrollen. Sortiert nach Themen, Rubriken oder Sendungen von A-Z findet der ZDF Online-Gucker hier so ziemlich alles, was sein Herz begehrt. Besonders üppig ist das Mediathek-Angebot des zweiten öffentlich-rechtlichen TV-Giganten, der ARD. Dort können User neben den ARD-Sendungen auch auf die Video-Angebote der Landesrundfunk-Anstalten zugreifen. Und auch 3Sat und Arte sind mit Abrufdiensten im Netz vertreten.

Lieblingsserien abonnieren

Die privaten Sender bieten ebenfalls Videos im Web an. Die RTL-Videoportale RTL Now und VOX Now sind eine Mischung aus kostenfreien Angeboten, kostenpflichtigen Videos (meist Spielfilmen) und Abonnements. Wer beispielsweise für seine Lieblingsserie auf RTL Now ein kostenpflichtiges Soap-Abo abschließt, kann die kommende Folge bis zu 72 Stunden vor der TV-Ausstrahlung im Web ansehen und hat unbegrenzten Zugriff auf alle Archivfolgen.

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Auch die Sendergruppe ProSiebenSat.1 stellt ihre TV-Sendungen ins Netz. Im Sat.1 Videocenter finden sich vor allem archivierte Shows und Magazine. Prosieben bietet ein Videocenter nach gleichem Muster. Außerdem hat die Sendergruppe mit Maxdome ein reines Videoportal am Start. Rund 20.000 Videos sind dort verfügbar, die meisten kostenpflichtig. Der Zuschauer zahlt für das ausgewählte Video und kann es 24 Stunden nutzen. Es gibt aber auch kostenfreie Angebote, unter anderem Spielfilme und Serien. Ganz neu im Netz ist RTL 2 mit seine Mediathek.

Auch Video-Communities buhlen um Online-Gucker

Im Internet treffen die TV-Sender jedoch auf reichlich Konkurrenz. Die Deutsche Telekom bietet mit videoload.de zum Beispiel ebenfalls eine große Online-Videothek, unter anderem mit Filmen, Dokumentationen und Musik. Die Besucher können Videos kaufen oder ausleihen, rund 100 Filme werden in HD-Qualität angeboten. Seit Februar dieses Jahres stehen unter free.videoload.de auch Gratis-Videos bereit, die über Werbeeinblendungen finanziert werden.

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Auch Medien-Giganten wie Time Warner mischen im Markt mit, unter anderen mit Video-Angeboten wie adultswim.de oder veryfunnyads.com. Auf der einen Website kommen Freunde animierter Comedy- und Action-Serien auf ihre Kosten, auf der anderen kann man sich die lustigsten Werbespots des Jahres ansehen. Darüber hinaus buhlen Video-Communities und die Online-Gucker. Zu den bekanntesten zählen hierzulande Youtube, Clipfish, Myvideo und Sevenload. Neben Filmen, Comedy und Musik kann man sich dort Videos anderer Nutzer ansehen und selber Filme hochladen.

Hohe DSL-Bandbreite nötig

Eines aber ist allen Anbietern gemein: Um Videos auf dem heimischen Computer empfangen zu können, sollte dem Zuschauer eine möglichst hohe DSL-Bandbreite zur Verfügung stehen. Eine Übertragungsrate von mindestens 1 Mbit/s gilt für Filme als Grundvoraussetzung. Je höher, desto besser. Achtung: Hängt das Notebook oder der Computer via WLAN an einem Router, kann das die Übertragungsleistung beträchtlich schmälern. Einige Mediatheken wie die des ZDF stellen ihre Beiträge auch in niedriger ISDN-Qualität zur Verfügung. Die neuste Versionen von Flash- und Windows Media Player sollten in jedem Fall auf dem Computer installiert sein, damit dem grenzenlosen Filmvergnügen nichts im Wege steht.

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Dezember
08:00 Uhr

Musikfernsehen mit persönlicher Note

geschrieben von Yvonne Ortmann

In der Glotze ist Musikfernsehen tot: Statt Musikvideos gibt es auf den einstigen Musiksender nur noch Dating-Shows und bis an die Nervgrenze reichende Klingeltonwerbung. Zusätzlich besteht das Problem der Massenkompatibiltät. Mit dem interaktiven Musiksender QTom können Musikliebhaber nun in das Hoheitsgebiet der Programmmacher vordringen und selbst über Inhalte entscheiden. Das Besondere: Der Dienst ist nicht in erster Linie für den Webbrowser gedacht, sondern langfristig fürs IPTV-Fernsehen. Denn die Gründer Oliver Koch und Tobias Fröhlich wollen mit ihrem Musikfernsehen nicht nur das Arbeitszimmer, sondern das Wohnzimmer erobern. Dann gäbe es auch wieder auf der richtigen Glotze Musikfernsehen.

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Während die entsprechenden Labels für die Musikinhalte sorgen, kümmert sich QTom um die Kategorisierung der Clips. Nutzer können die Lieder entsprechend ihres Geschmacks und ihrer Stimmung auswählen. Mithilfe von drei Reglern entscheiden sie über Schnelligkeit und Stil des gewünschten Angebots, ob sie Hits oder doch lieber Insidertracks hören wollen. “Das one-size-fits-all Konzept des linearen Fernsehens hat schon lange ausgedient. Mit QTom bringen wir den seit Jahren verlorenen Spaß ins Musikfernsehen zurück”, sagt Koch.

“QTom schließt die Lücke zwischen MTV und YouTube”

Der personalisierte Musiksender gehört bereits zum Programmpaket der Philips Net TV-Geräte. Auch mit LG, Sony, Samsung und Toshiba laufen Verhandlungen. Aktuell bietet QTom seinen werbefinanzierten Dienst für alle User kostenlos an, das Hamburger Unternehmen schielt jedoch bereits auf ein werbefreies Premium-Angebot. Fröhlich ist zuversichtlich, was die Zukunft angeht: “Der Musikkonsum ist in den letzten Jahren extrem gestiegen, aber Musik-TV im Rahmen von reinen OnDemand-Diensten ist absolut unbefriedigend. Mit QTom schließen wir endlich die Lücke zwischen MTV und YouTube.”

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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November
12:00 Uhr

Suchmaschine für verpasste Sendungen

geschrieben von Maren Fliegner

Egal um welche Lieblingssendung es sich handelt – “Rach, der Restauranttester”, “South Park” oder “CSI: Miami” – wenn der geneigte Zuschauer sein Lieblingsformat verpasst, ist der Ärger groß. Das neue Video-Suchportal mit dem bedürfnisorientierten Namen sendungverpasst.de schafft Abhilfe: Alles, was die deutschen Fernsehprogramme ins Netz stellen ist auf der Plattform zu finden.

Sendungverpasst.de

Um schnellstmöglich zu der gewünschten Sendung zu gelangen, gibt man einen Suchbegriff ein und innerhalb kürzester Zeit werden die entsprechenden Videos angezeigt. Dabei ist es unerheblich auf welchem Programm die Sendung lief. Die Betreiber der Plattform stellen heraus, dass die Suche wie auch Darstellung der Videos hier schneller als auf anderen Plattformen vonstatten gehen. In den Genuss eines Sehvergnügens ohne Zeitverzögerung und Ladepausen kommt allerdings nur, wer einen Internetanschluss von mindestens 1Mbit/s nutzt. Einige TV-Sender bieten ihre Videos zwar für langsamere Anschlüsse und in geringerer Auflösung an, allerdings ist dann die Bildqualität deutlich schlechter.

Von den 80.000 TV-Clips und Sendungen im Internet hat die Video-Suchmaschine, laut eigenen Angaben, mehr als 99 % aller Videos erfasst. Mit dem Wachstum des Video-Angebotes im Internet vergrößert sich gleichzeitig auch der Umfang der Suchmaschine. Demnächst ist eine Indizierung der wichtigsten Online-Zeitschriften und –Zeitungen geplant.

Kommentar
Oktober
12:00 Uhr

Fernsehsurfen: Bald der neuste Schrei?

geschrieben von Karsten Zunke

Was wurde bisher nicht alles versucht, um das angestaubte Medium Fernsehen und das hippe Internet zu vereinen. Von TV-Sendern im Web über gestreamte Fernsehformate bis hin zur interaktiven Fernbedienung. Aber jetzt wird es wirklich ernst, denn die TV-Gerätehersteller rüsten auf: Sie wollen das Internet nicht den Computer-Bildschirmen überlassen und bringen es stattdessen auf ihre Geräte. Immer mehr Farbfernseher der neuesten Generation sind internetfähig – ab Werk und ohne Zusatzgeräte.

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Langsam und ohne großes Aufsehen ließen die TV-Gerätehersteller ihre Neuerungen in den Markt einsickern. Zur diesjährigen Internationalen Funkausstellung in Berlin fand das Thema erstmals breitere Beachtung. Das Prinzip des TV-Internets: Die Fernseher verfügen über einen direkten Internetanschluss, die Inhalte werden via IP-Protokoll ohne Zusatzgeräte auf die Apparate übertragen.

Börsenkurse via Fernbedienung abrufen

Nahezu alle Fernsehgeräte-Hersteller experimentieren mit dem TV-Internet. Samsung bringt zum Beispiel mit InfoLive Kurz-Infos auf den Fernsehschirm. Schlagzeilen, Wetterdaten und Börsenkurse können via Fernbedienung abgerufen und während des laufenden Programms in kleinen Fenstern eingeblendet werden. Auch Sony verfolgt mit seinem AppliCast Service eine ähnliche Strategie: Dabei werden zum Beispiel Online-News oder Blogeinträge parallel zum Fernsehbild in Fenstern angezeigt.

Die Gerätehersteller Panasonic und Philips gehen einen anderen Weg und bringen gleich komplette Websites auf den TV-Bildschirm. Panasonic nennt seine Anwendung Viera Cast. Über einen Knopf auf der Fernbedienung gelangen Besitzer bestimmter Fernseher-Modelle auf ausgewählte Online-Inhalte der Panasonic Partner. Das sind unter anderem die ARD-Tagesschau, Bloomberg TV, Youtube oder Eurosport.

Eine klassische Online-Navigation wäre für ein TV-Gerät zu kleinteilig

Unter dem Namen Net TV vermarktet der niederländische Elektronikkonzern Philips sein webbasiertes Fernsehen, das ebenfalls ohne sonstige Zusatzgeräte auskommt. Rund 60 deutsche Content-Partner sind hier bereits an Bord, unter anderem Bild.de, Youtube, eBay, die ARD Tagesschau und die ZDF Mediathek. Auch eine Auswahl der besten Videos aller MyVideo.de-Kategorien ist über Net TV zu sehen. Europaweit gibt es 150 Content-Partner.

Inhalte-Partner sind notwendig, da die Online-Angebote für eine Darstellung am PC speziell aufbereitet werden müssen. Denn die Sache hat einen Haken: Normale Internetseiten können theoretisch zwar auch angezeigt werden, kommen beim Betrachter aber nicht gut an – und man kann nicht in ihnen navigieren. Eine klassische Online-Navigation wäre für ein TV-Gerät zu kleinteilig und kompliziert, also müssen die Seiten angepasst und in einer speziellen TV-Internet-Sprache programmiert werden. Denn Internet auf dem TV wird nicht per Tastatur oder Maus, sondern per Fernbedienung gesteuert. Aufgrund seiner passiven Nutzung bietet das TV-Internet bisher hauptsächlich Unterhaltungsseiten und viel Video-Content statt zum Beispiel Auskunftsdienste.

Die ersten zaghaften Schritte sind getan

Die Menüs orientieren sich meist an den DVD-Benutzeroberflächen. Über ein Einstiegsportal taucht der Zuschauer in das Fernseh-Web ein. Dominierende Hintergrundfarbe ist – wie aus dem TV gewohnt – schwarz, und nicht weiß wie im Web. Das modifizierte Internet ist noch sehr begrenzt, erinnert an die kommerziellen Anfangstage des echten World Wide Web. Das hat sich in den vergangenen 15 Jahren bekanntlich prächtig gemausert. Man darf gespannt sein, wie sich das Fernseh-Internet entwickelt. Die ersten zaghaften Schritte sind getan, die Technik steht – nun müssen es die TV-Gucker nur noch nutzen wollen.

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Oktober
12:01 Uhr

Web-Fernsehen für Fotografen

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Das Thema Fotografie steht beim WebTV-Sender FotoTV.de, den Marc Ludwig vor rund zwei Jahren startete, im Mittelpunkt. Der Nischensender, der von der Filmproduktion Stellar Attractions betrieben wird, bietet neben zahlreichen Workshops, Praxisfilmen und Photoshopkursen auch Filme über Fotokunst, Interviews mit international renommierten Fotografie-Experten sowie Reportagen aus der Fotoszene. Die Filme produziert Stellar Attractions komplett selbst. Daneben erstellt das Kölner Unternehmen bewegte Bilder für namhafte Hersteller wie Canon, Nikon und Sigma. Zielgruppe von FotoTV sind passionierte Profi- und Hobby-Fotografen. Registrierte Nutzer können 20 Filme kostenlos genießen. Zugriff auf alle Filme gibt es nur im Abo. Ein Jahresabo kostet 5,95 Euro pro Monat. Das gesamte Archiv umfasst inzwischen über 500 Filme. Jede Woche kommen vier neue Videos hinzu.

Fotofernsehen im Internet

Fotofernsehen im Internet

“Mit 6 Mitarbeitern innerhalb von 2 Jahren von 60 Filmen auf 500 – das ist schon ein strammes Programm”, zieht Gründer und Geschäftsführer Ludwig Bilanz. “Insgesamt haben jedoch über 200 Personen mitgewirkt: Von Fotografen über Galerien, Verlagen, Museen, externen Mitarbeitern bis hin zu den Modellen. Ich denke, man sieht FotoTV an, dass es eine Herzensangelegenheit aller Beteiligten ist. Ohne die Begeisterung des gesamten Teams könnte man das Portfolio an Beiträgen nicht mit so kleinen Mitteln in dieser kurzen Zeit auf die Beine stellen.” Jeden Tag verzeichne FotoTV 3.500 Webseiten-Besuche sowie derzeit rund 22.000 registrierte Nutzer, Tendenz steigend. Diesen Erfolg wollen die Rheinländer mit ihrem englischen Angebot, welches im Herbst des vergangenen Jahres an den Start ging, wiederholen. Das gelungene Nischenkonzept dürfte auch im Ausland in der Zielgruppe gut ankommen.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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Oktober
12:00 Uhr

TV trifft Web: Durchblick für Parallel-Nutzer

geschrieben von Karsten Zunke

Knapp jeder fünfte Deutsche schaut fern und surft gleichzeitig im Web. Das ergab der kürzlich veröffentlichte „Media Multi-Tasking 2009“ Report der European Interactive Advertising Association (EIAA). Die Mehrheit der deutschen Parallelnutzer ist demnach – ebenso wie in ganz Europa – jünger als 35 Jahre. Eine Klientel, die das Web 2.0 besonders intensiv nutzt, in Communities aktiv ist und sich im Web vernetzt. Was liegt also näher, als dieser Zielgruppe ein Format zu präsentieren, das Hintergrundinfos zum TV-Programm liefert, sich dem aktuellen Programm anpasst und seinen Nutzern eine Plattform zu Austausch bietet.

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Mit tvister hat die Deutsche Telekom im Sommer dieses Jahres einen TV-Programmbegleiter der neuen Generation an den Start gebracht: eine Web-Plattform mit diversen Informationen rund um Fernsehprogramme, die mehr bieten soll, als die etablierten Programm-Guides. Der virtuelle Programmbegleiter wurde für die zeitgleiche Nutzung von TV und Internet entwickelt und orientiert sich dabei an den Bedürfnissen seiner Nutzer.

Sendungen kommentieren und bewerten

Im Gegensatz zu den üblichen Web 2.0-TV-Plattformen stellt tvister aber nicht eine Community in den Vordergrund: Das Angebot soll Web-und-TV-Parallel-Nutzer dabei unterstützen, sich im Fernseh-Dschungel zurechtzufinden. Daher setzt man auf eine enge Verzahnung mit dem tatsächlichen TV-Programm. User können auf der Web-Plattform das Fernsehprogramm nach Hintergrundinformationen zu Sendungen oder Stars durchsuchen, ihr eigenes Profil erstellen, Sendungen kommentieren und bewerten. Per Erinnerungs-Funktion wird man dann automatisch an neue, zu eigenen Profil passende Sendungen informiert. Empfehlungsfunktionen erleichtern es, sich mit anderen Nutzern zu vernetzen.

Noch befindet sich die Plattform in der Beta-Phase. Erst Mitte September ging der Bereich mytvister online, der persönliche Profile und Empfehlungen erlaubt. Eine Personalisierung ist auf zwei Wegen möglich: Zum einen aktiv durch die Vorgaben des jeweiligen Mitglieds. Zum anderen wird das Angebot durch das eigene Nutzungsverhalten auch passiv personalisiert.

Info-Texte liefern die Namen der Schauspieler

Vor allem lebt das Angebot von seinen Zusatzinformationen. So enthält das Fernsehprogramm für die jeweils kommenden drei Wochen unter anderem Infos über weitere Sendetermine, verwandte Sendungen, thematisch passende Videoclips und Bilder, News sowie Links zu weiterführenden Informationen. Alle Sendungen sind getagt, das erleichtert die Suche. Die begleitenden Info-Texte liefern zudem die Namen der Schauspieler, die in einem Film vorkommen. Ein Klick auf einen Schauspielernamen enthüllt dann, in welchen Filmen, Serien und Sendungen dieser noch mitspielt.

Kleiner Wermutstropfen für Ästheten: Die Seite wird vermarktet, enthält also Werbebanner. Das hat für Nutzer aber einen großen Vorteil: Das Portal ist komplett kostenfrei. An einer Twitter- und Facebook-Integration wird gearbeitet. Wie eine solche Anbindung aussehen soll, ist noch nicht bekannt. Eine mobile Version des Angebots ist ebenfalls geplant.

Widget für Net-TV geplant

Mittelfristig möchten die Betreiber tvister ins Fernsehen bringen. So tüfteln die Programmierer bereits an einem Widget für das Net-TV, einem Internet für TV-Geräte. Viele Fernsehgeräte-Hersteller wollen das Web ins Wohnzimmer holen und arbeiten daran, die modernen Flimmerkisten internettauglich zu machen. Zusatzgeräte sind dafür dann nicht mehr nötig. Die Internetangebote müssen allerdings auf die Bedienbarkeit für Fernsehzuschauer angepasst werden. Auf solchen Seiten kann man dann mit seiner Fernbedienung surfen.

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Mai
13:19 Uhr

Ein Herz für Pferde

geschrieben von Alexander Hüsing
Die berühmte Pferdenärrin Wendy dürfte Stammseherin von ReitTV sein

Die berühmte Pferdenärrin Wendy dürfte Stammseherin von ReitTV sein

Junge Reiter sowie Freizeit- und Turnierreiter sind die Zielgruppe von ReitTV. Das Ziel von André Borutta und Alexander Etzel ist der “Aufbau des ersten deutschen Internet-Fernsehprogramms für den Reitsport”. Im vergangenen Jahr ging der Web-TV-Sender erstmals auf Sendung. Pferdebegeisterte Onliner finden bei ReitTV verschiedene Filmchen rund um den Pferdesport. Neben Dressurlektionen gibt es Vorstellungen von Sportlern und Videos von Turnierveranstaltern. Abgerundet wird der Pferdesender mit einer kleinen Community. Die potenzielle Zielgruppe des TV-Senders rund um das Thema Pferd und Pferdesport kann sich sehen lassen: Die Deutsche Reiterliche Vereinigung ist mit 762.432 Mitgliedern die weltweit größte Pferdesport-Vereinigung. Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts Ispos aus dem Jahre 2001 betreiben in Deutschland rund 1,3 Millionen Menschen ab 14 Jahren regelmäßig Pferdesport.

“Mehr als 10.000 Firmen, Handwerksbetriebe und Dienstleistungsfirmen in Deutschland haben das Pferd direkt oder indirekt als Geschäftsgegenstand”, sagt Borutta. Diese Unternehmen brauchen die ReitTV-Macher, denn das kostenlose Web-TV-Programm fianziert sich derzeit ausschließlich über Werbeeinnahmen. Momentan sitzt ReitTV noch nicht im eigenen Sattel – die beiden Initiatoren betreiben den Dienst über ihre Beratungsgesellschaft BEP Consulting OHG. Eine Ausgründung ist geplant. “Mit den seit Oktober vergangenen Jahres gewonnen Daten und den seit dem Start erzielten Umsätzen wollen wir uns ab Ende des zweiten Quartals auf die Suche nach Finanzierungspartnern machen”, sagt Borutta. Dabei kann er unter anderem auf knapp 150.000 Besucher, rund 260.000 Page Impressions und über 80.000 Videoabrufe im Monat verweisen.

Jetzt ausprobieren: Pferde-Browserspiel Equilino.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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