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März
12:00 Uhr

Die populärsten TV-Sendungen auf Twitter

geschrieben von Alexander Hüsing

Immer mehr Menschen weltweit nutzen den Zwitscherdienst Twitter. Unglauliche viele User unterhalten sich über das Kurzmitteilungsangebot über das laufende Fernsehenprogramm – sie kommentieren und bewerten die Shows sowie Serien und tauschen sich mit anderen Nutzern über das jeweilige TV-Programm aus. Die meist diskutierte deutsche TV-Sendung auf Twitter ist laut einer Studie, die der Mediendienstleister X-Ray in Kooperation mit Scholz & Friends und Lowe Deutschland durchgeführt hat, die erfolgreiche RTL-Show “Deutschland sucht den Superstar”. Knapp hinter DSDS liegt „Schlag den Raab“ (ProSieben). Auf dem dritten Platz folgt der Tatort (Das Erste).

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Februar
12:04 Uhr

Astronaut twittert Fotos aus dem Weltraum

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Der Kurzmitteilungsdienst Twitter erobert nun auch den Weltraum: Seit wenigen Wochen kann die ISS-Besatzung im Internet surfen. Der Taikonaut Soichi Noguchi beeindruckt die Welt seitdem mit überwältigenden Fotos, die er über Twitter der ganzen Welt zugänglich macht. Der japanische Astronaut nutzt dazu den Kurzmitteilungsdienst und den Fotodienst Twitpic, mit dem jeder seine Bilder blitzschnell über Twitter verbreiten kann.

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Februar
11:55 Uhr

Google Buzz: Das Imperium schlägt zurück

geschrieben von Karsten Zunke

Das Gezwitscher auf Twitter war Google schon lange ein Dorn im Auge, sogar Übernahmegerüchte machten bereits die Runde. In Sachen Echtzeitkommunikation und Social Web drohte Google eine Entwicklung zu verschlafen. Nun ist klar: Im kalifornischen Mountain View hat man nicht geschlafen, sondern hart gearbeitet: Das Google-Imperium schlägt zurück, steigt selbst im großen Stil in die digitale Echtzeit ein: Mit Google Buzz wurde eine neue Stufe der Rakete Social Web gezündet. „Meine Freunde können mich nicht nur darüber informieren, was sie gerade frühstücken, ich kann sogar sehen, wo sie es essen. Es lebe das Internet“, twitterte kürzlich einer der ersten Google Buzz Nutzer. Diese Aussage zeigt, was den Leuten im Web heute wichtig ist. Man möchte auf dem Laufenden bleiben, sich auch über Belanglosigkeiten austauschen. Überall.

Mit dem neuen Buzz können Nutzer des Google-Mail-Dienstes Gmail untereinander in Echtzeit kommunizieren. Gmail wird damit zu einem gigantischen sozialen Netzwerk, das mit einem Schlag weltweit präsent ist. Wie in anderen sozialen Netzwerken kann man allen Nutzern oder geschlossenen Gruppen Nachrichten, Status-Updates oder Weblinks schicken. Auch Fotos oder Videos können mit Freunden geteilt werden, denn die Lösung wurde als offenes System entwickelt und unterstützt bereits jetzt die Integration von Picasa, Google Reader, YouTube, Flickr, Blogger und Twitter. Die Nachrichten werden im Gmail-Account angezeigt.

Postfach wird Kommunikationsmaschine

Buzz nutzt die bestehenden sozialen Kontakte in Google Mail und schlägt Freunde auf der Grundlage der bisherigen E-Mail- und Chat-Geschichte vor. Dass der neue Kurzmitteilungsdienst so eng mit Googles E-Mail-Dienst gekoppelt ist, könnte sich als raffinierter Schachzug, aber auch als Fallstrick erweisen. Vor allem hierzulande sind viele User in Sachen Gmail skeptisch, fürchten um ihre Datensicherheit. Auch im Web werden erste Stimmen laut, die sich darüber ärgern, dass Google Buzz nicht frei zugänglich ist, sondern nur von Gmailern genutzt werden kann. Wer sich darüber ärgert, steht nun vor der Wahl: bei Google mitmachen oder bei einem neuen Social-Web-Knaller außen vor bleiben.

Letzteres dürfte vielen schwer fallen, denn Google Buzz wird auch für mobile Endgeräte angeboten. Damit lässt sich der Dienst nicht nur fernab des heimischen Computers nutzen. Außerdem spielt Google in der mobilen Version den Trumpf aus, der als Zukunft der sozialen Netzwerke gilt: Die Geo-Information: Der mobile Google Buzz kann beispielsweise dazu genutzt werden, Bars, Restaurants oder Sehenswürdigkeiten in der Nähe zu identifizieren. Der eigene Standort wird automatisch via GPS ermittelt. Der Nutzer wählt dann einen interessante Lokalität aus und versieht sein mobiles Posting mit diesem Location Tag. Außerdem kann er lesen, was andere User über diesen Ort schreiben.

Mobil networken

Mit einer speziellen Applikation können Android- und iPhone-Nutzer die Statusupdates auch ins Telefon sprechen. Der Buzz lässt sich zudem als Layer in die mobile Google Maps-Lösung integrieren: Man kann sein Statusupdate dann direkt vom Layer posten und noch ein Handy-Vor-Ort-Foto hinzufügen. Außerdem lässt sich der Buzz in der Nähe anzeigen. Wer unterwegs ist, erfährt auf diese Weise, was gerade in unmittelbarer Nähe diskutiert wird. Mit seinem neuen Social Network attackiert Google nicht nur Twitter und Facebook, sondern auch ortsbezogene, mobile soziale Netzwerk wie foursquare. Schon bald wird sich zeigen, ob Google im Echtzeitweb ebenso dominant werden kann, wie bei der Suche.

Hier geht es zu Google Buzz

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Januar
11:57 Uhr

Das Gezwitscher verfolgen

geschrieben von Maren Fliegner

Karten helfen uns bei der Orientierung, indem sie uns unübersichtliche Orte aus der Vogelperspektive zeigen. So findet wir uns zum Beispiel noch im schlimmsten Straßengewirr nach einem Blick auf dem Stadtplan zurecht. Einen ähnlichen Blick auf das Stimmengewirr beim Trenddienst Twitter ermöglicht jetzt die Firma asterisq. Ihr unterhaltsames Tool “Mentionmap” zeigt Verbindungen zwischen Nutzern und Themen. Das Ganze verleitet dazu, stundenlang den vielfältigen Verknüpfungen im Twitter-Netzwerk zu folgen.

Eine Mentionmap

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Januar
12:00 Uhr

Die populärsten Twitterer Deutschlands

geschrieben von Alexander Hüsing

Twitter ist weiter ein Megatrend im Internet. Unzählige Medien und Menschen nutzen den simplen Mikrobloggingdienst und teilen der Welt spannende und banale Dinge, die sie privat oder beruflich bewegen, mit. Wer auf der Suche nach interessanten Twitterern ist, sollte bei den webevangelisten vorbeischauen, dort gibt es regelmäßig eine Hitliste mit den  populärsten Twitterern Deutschlands. Zur Erklärung: “Die Liste ist sortiert nach der Anzahl der Follower, die ihrerseits in den letzten sechs Wochen AKTIV auf deutsch getwittert haben. Dies trägt der Tatsache Rechnung, dass auf Twitter viele ‘tote’ Accounts nicht von ’stummen’ zu unterscheiden sind und dass für bspw. virale Kampagnen aktive Follower wichtiger sind als ‘Kommunikationsendpunkte’. An der Spitze der Twittercharts steht Web-Ikone Sascha Lobo, gefolgt vom ehemaligen Bundesliga-Manager Reiner Calmund und der Piratenpartei. Auf den weiteren Plätzen folgen mit Michael Kessler und Dieter Nuhr gleich zwei Comedians.

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Januar
12:00 Uhr

Foursquare: Das Web 2.0 verortet sich

geschrieben von Karsten Zunke

Wer macht in diesem Augenblick was? Mit Hilfe von Twitter&Co. erfährt es die Web 2.0-Gemeinde in Echtzeit. Das Einzige, was bisher im Dunkeln blieb, war das „Wo“. Doch das ändert sich. Spätestens seit der Dienst Foursquare die virtuelle Bühne betreten hat, bekommen Geokoordinaten eine völlig neue Bedeutung. Aus schnöden sozialen Netzwerken werden nun geo-soziale Netzwerke. GPS sei Dank.

bb_foursquare

Wie alle Online-Trends schwappt auch dieser von jenseits des Atlantiks zu uns herüber. Foursquare heißt der ambitionierte Dienst aus den USA, der bisher nur in englischer Sprache verfügbar ist. Ihm wird das Potenzial zugesprochen, auch hierzulande die Social Networks zu inspirieren und Standort bezogene Bewertungs-Communitys à la Qype zu verdrängen. Der Dienst wird von einigen Medien auch als das neue Twitter gehandelt. Selbst definiert das 6-köpfige Unternehmen sein Angebot als 50% Friend-Finder, 30% Social Cityguide und 20% Nightlife Game.

Foursquare läuft ausschließlich über das Mobiltelefon

Wichtigster Unterschied zu anderen sozialen Netzwerken: Die Anwendung läuft ausschließlich über das Mobiltelefon. Es gibt eine Applikation für das iPhone, Android-Handys und eine mobile Website. An einer Blackberry-Applikation wird noch gearbeitet. Wer noch ein Telefon ohne Webbrowser hat, kann sogar per SMS mitmachen. Das funktioniert bisher allerdings nur in den USA. Der eigene Standort wird per GPS ermittelt. Die klassische Website dient nur als Backend, liefert einen unendlichen Strom an Informationen. Einloggen kann man sich dort nicht. Das funktioniert nur mobil, denn darum geht es letztlich.

Mit einem so genanntem „check-in“ teilt man der Plattform mit, wo man sich gerade aufhält. Egal ob zu Hause, im Büro, im Cafe, Biergarten, Restaurant oder im Park: Nutzer können via Handy überall einchecken. Sobald ein Freund eingecheckt hat, erfährt man, wo dieser sich gerade aufhält. Das ist nicht nur praktisch, um Internet-Freunde im realen Leben zu treffen. Man erfährt auch viel über die Locations, die sich der virtuell Verfolgte anschaut. Wie oft und wann er sie besucht, und was er dazu meint. Wer sich an einem Ort einloggt, findet zu dieser Örtlichkeit Tipps anderer Nutzer. So kann es passieren, dass man in einem Restaurant den Menüvorschlag nicht vom Kellner, sondern von einem Foursquare-Aktivisten erhält.

Kostenlose Getränke für virtuelle Bürgermeister

Halb Spiel, halb Stadtführer bekommt man in diesem sozialen Netzwerk als Anreiz für reale Entdeckungen digitale Auszeichnungen. Alle Nutzer werden dazu mit diversen bunten Badges gekennzeichnet. Wer einen bestimmten Ort am häufigsten besucht hat, wird zum „Mayor“ erklärt. In etlichen US-Städten wie New York kann man es sich dann als virtueller Bürgermeister auch so richtig gut gehen lassen und erhält in bestimmten Lokalitäten kostenlose Getränke, Mahlzeiten, freien WLAN-Zugang oder andere Dienstleistungen. Es gibt mittlerweile sogar städtespezifische Badges. In mehr als 100 Städten weltweit gibt es bereits Mitspieler. In Deutschland ist der Dienst für Berlin und München verfügbar.

Ob dieses Stadt-Entdecker-Spiel wirklich das Zeug hat, ernsthafte Bewertungs-Plattformen oder gar Twitter vom Thron zu stoßen, darf bezweifelt werden. Nichtsdestotrotz gilt die Geo-Information als das letzte Puzzle-Teilchen, um virtuelle Communitys mit der Realität zu verschmelzen. Die Twitter-Entwickler arbeiten bereits selbst an einem Tool, das es letztlich ermöglichen soll, Tweets mit einer Längen- und Breitengrad-Angabe zu versehen. Wer dann in einem Restaurant sitzt, könnte nicht nur Menü-Empfehlungen von Foursquare-Usern bekommen, sondern zusätzlich den Tweets in seiner unmittelbaren Umgebung folgen. Schlechte Aussichten für altmodische Candle-Light Dinner.

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November
12:05 Uhr

Pimp my Twitter

geschrieben von Karsten Zunke

Erst mit Zusatztools macht Twitter richtig Spaß. Und davon gibt es reichlich, denn den beliebten Microblogging-Dienst kennzeichnet bisher vor allem eines: Die Benutzung ist simpel. Eine Nachricht hat 140 Zeichen, wer sich für Texte anderer Nutzer interessiert, abonniert sie. Außerdem kann nach Schlagworten gesucht werden. Zu simpel für einen viel genutzten Dienst, finden etliche User, die diverse Funktionen vermissen. Doch Twitter hält sein Angebot bewusst schlank. Wer es opulenter mag, kann auf unzählige nützliche Zusatzprogramme zurückgreifen. Mehr als 400 verschiedene Tools sind am Start. Kostenfrei.

wefollow

Wer Kontakt zur Sängerin Britney Spears, den US-Präsidenten Barack Obama, der renommierten Fernsehmoderatorin Oprah Winfrey oder anderen bekannten Persönlichkeiten aufnehmen möchte, kann dies sehr schnell mit Wefollow tun. Das Tool listet bekannte Twitterer übersichtlich in Kategorien – Schauspieler und TV-Stars finden sich hier neben namhaften Bloggern und Social Media Jüngern.

Via Twitpic stellen die Stars und Sternchen gern auch eigene Fotos online. Twitpic ist ein beliebter Klassiker, um die Stakkato-Kommunikation bildlicher zu machen. Über diesen Dienst können Twitter-Nutzer Fotos direkt über die Plattform, per E-Mail oder via Handy einstellen und so anderen Twitterern zugänglich machen.

Zu den bekanntesten Twitter-Tools zählen Tweetdeck und Hootsuite. Tweetdeck ist eine Art persönlicher Meldungs-Browser für Twitter, Facebook und Myspace. Direkte Nachrichten, Favoriten, neue Follower oder aktuelle Ergebnisse zu definierten Suchbegriffen werden übersichtlich in Spalten aufgezeigt. Kontakte können gruppiert werden.

Im Gegensatz zum Tweetdeck ist Hootsuite eine Online-Applikation. Mit einem Mausklick ist man in der Lage, Nachrichten für die großen sozialen Netzwerke Facebook, Wordpress, MySpace, LinkedIn und anderen zu aktualisieren. Auch Zugriffsstatistiken und eigene Links lassen sich so verfolgen. Besonders komfortabel: Ein Zeitplaner, um das Absetzen der Statusmeldungen im Voraus zu automatisieren.

twitpic

Natürlich darf auch eine Suche nicht fehlen. Neben der Original-Twitter Suche gibt es noch eine handvoll weiterer Möglichkeiten, zum Beispiel via Twazzup – eine Realtime-Suche, die auch explizit deutsche Tweets durchforstet.

Mit Twtpoll können Nutzer sogar eigene Umfragen auf Twitter starten. Die Befragung kann auch auf Blogs oder klassischen Websites eingebunden werden, ebenso wie die resultierenden Ergebnisse.

Mit Xefer können Twitter-User auswerten, zu welchen Zeiten sie selbst oder andere Nutzer besonders häufig zwitschern. Tweetoclock analysiert dann die persönlichen Bestzeiten, zu denen man mit seinen Nachrichten den größten Buzz verursacht hat.

Konsequent ist es dann nur, auch Twuffer einzusetzen: Ein nützliches Tool, um die Veröffentlichung seiner Tweets zeitlich zu planen. Mit diesem Tweet-Timer kann man seine Nachrichten vorschreiben und dann automatisch zu den definierten Zeiten publizieren lassen.

twuffer

Um die Sache qualitativ abzurunden, können User dann auf Tools wie Tweetrank zurückgreifen. Es zeigt, wie sich die eigenen Tweets auf die Follower-Zahl auswirken – welche Nachrichten erfolgreich waren und welche nicht.

Wem das weltweite Gezwitscher zu viel ist, hört sich besser in seiner Stadt um. Twitterlocal zeigt den Nutzern Tweets aus beliebigen Regionen. Nur wie man seine Botschaften sinnvoll in 140 Zeichen packt – dafür gibt es keinen Automatismus. Das ist – und bleibt – Kopfarbeit.

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November
16:00 Uhr

Aktuelle Twitter-Themen im Überblick

geschrieben von Maren Fliegner

Was wo getwittert wird, erfahren Nutzer bei Trendsmap.com. Hinter dem Namen verbirgt sich ein neues Tool, das aktuell bei Twitter diskutierte Themen auf einer Weltkarte anzeigt. Damit lässt sich nicht nur erkennen, wo bestimmte Ideen, Fragen, Trends oder Angebote zuerst aufkommen, sondern auch nachvollziehen, wie diese sich verbreiten. Trendsmap.com ist zwar gerade erst gestartet, funktioniert aber bereits einwandfrei. Das vom Unternehmen Stateless Systems entwickelte System wertet lokale Twitter-Feeds aus und bildet sie auf der Weltkarte von Google Maps als Tagwolke ab. Das geschieht praktisch in Echtzeit, sodass die Besucher immer automatisch auf den neusten Twitter-Stand gebracht werden.

Trendsmap

Klickt der Nutzer auf einen der Inhalte, öffnet sich ein grau hinterlegtes Fenster. Darin können die neusten Tweeds zu diesem Thema verfolgt werden. Zwei Grafiken zeigen an, wie wichtig der Gedanke in der letzten Woche in der eigenen Region und weltweit war. Darunter werden beliebte Fotos und Links zum jeweiligen Thema angezeigt. Nicht nur Twitter Freunde kommen bei Trendsmap.com voll auf ihre Kosten. Gerade für Neueinsteiger bietet die Webseite Inspiration und eine Übersicht über die Twitter-Welt. Trendsmap.com leistet außderdem einen großen Beitrag dazu, Tweets zu lokalisieren und Trend-Themen zu entdecken.

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August
12:00 Uhr

Die populärsten Twitterer Deutschlands

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Twitter ist zurzeit der Trend im Internet. Bereits unzählige Medien und Menschen nutzen den simplen Mikrobloggingdienst und teilen der Welt spannende und banale Dinge, die sie privat oder beruflich bewegen, mit. Wer auf der Suche nach interessanten Twitterern ist, sollte sich die Twittercharts ansehen. Die deutschen Twittercharts zeigen die populärsten Twitterer, die komplett oder überwiegend deutschsprachig twittern.

Die zehn populärsten Twitterer Deutschlands – August 2009

01 (01) SPIEGEL Eilmeldungen (19576 / +2752 im Vgl. zum 1. Juli)
02 (02) Reiner Calmund (18964 / +3911)
03 (03) Sascha Lobo (16412 Follower / +2271)
04 (04) Harald Schmidt [Fake-Account] (15175 / +2523)
05 (05) Piratenpartei (11866 / +3228)
06 (07) ZEIT ONLINE (9092 / +1485)
07 (08) TITANIC (9059 / +1483)
08 (06) Johnny (8936 / +837)
09 (10) Jörg Tauss (8936 / +1908)
10 (12) michael kessler (8616 / +1793)

Eine Liste mit den 100 populärsten Twitterern gibt bei popkulturjunkie.de.

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August
16:05 Uhr

Ein “eher flüchtiger” Twitter-Boom

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Twitter ist das große Ding im Internet. Twitter ist nur ein Hype. Twitter wird die Kommunikationswelt verändern. Twitter ist nächstes Jahr wieder vergessen. Die Meinungen über den Mikrobloggingdienst gehen weit auseinander. Immer wieder war Twitter zuletzt in den Schlagzeilen – bei der glücklichen Notwasserung eines Flugzeuges im Hudson River, bei der Bundespräsidentenwahl im Mai und zuletzt beim Tod von Michael Jackson. Die Berichterstattung zeigt Wirkung: Von April bis Juni konnte der Mikrobloggingdienst seine Nutzerzahlen laut Nielsen annähernd verdoppeln. So weist die Nielsen-Nutzerstatistik im Juni für Twitter.com 1,8 Millionen Nettonutzer (Unique Audience) in Deutschland aus.

“Betrachtet man die Nutzung unter demographischen Aspekten, zeigt sich zunächst, dass Frauen mit 54,1 % in der Nutzerschaft im Juni häufiger auf Twitter vertreten waren als die männlichen Twitterer”, teilt der Marktforscher mit. Die meisten Nutzer finden über andere Internetseiten zu Twitter: Rund 1,5 Millionen Nettonutzer geben nicht direkt die URL in ihr Browserfenster ein. Besonders viel Traffic schaufelt Google zu Twitter rüber. “Damit stellt sich die Frage, ob es sich bei den Nutzern um regelmäßige Besucher handelt, denn denkbar ist auch, dass ein Teil der Nutzerzahlen nur aus kurzfristigem Interesse an bestimmten Themen oder erhöhter medialer Aufmerksamkeit resultiert” analysiert Nielsen die Zahlen.

Auch die Nutzungsdauer spricht für eine “eher flüchtige und wenig intensiv Nutzung”: Lediglich 6,5 % der Nutzer verbrachten im aktuellen Monat mehr als 30 Minuten auf Twitter. Bei Facebook beträgt der Anteil dieser Nutzer 31,8 %. Auf Wer-kennt-wen verbrachten im Juni sogar 43,8 % der Nutzer mehr als eine halbe Stunde. Einen Angesang will Nielsen dennoch nicht anstimmen: “Dieses Ergebnis ist selbstverständlich auch darauf zurückzuführen, dass das Verfassen der 140-Zeichen-Tweets darauf ausgerichtet ist, schnell und in Echtzeit zu kommunizieren und damit weniger Zeit in Anspruch nimmt als die Kontaktpflege über andere soziale Netzwerke.” Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack: Denn Twitter muss weiter in den Schlagzeilen bleiben bzw. die Nutzer müssen für Schlagzeilen sorgen, denn sonst bleiben die Gelegenheitsbesucher aus.

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