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Februar
12:00 Uhr

Internet ist Flunkernet

geschrieben von Maren Fliegner

Jeder kennt das Problem: Das Internet konfrontiert den geneigten Nutzer eigentlich täglich mit diversen Formularen und Textfeldern, die es auszufüllen gilt. Das unerbittliche Sternchen neben der Leere fordert dabei Informationen ein. Aber muss es wirklich immer die Wahrheit sein? Nein! Der Hightech-Verband Bitkom bestätigt jetzt mit einer Forsa-Umfrage, was jeder Internetnutzer insgeheim schon lange hofft – mit ein bisschen Flunkerei im Netz ist man in guter Gesellschaft.

Bei Name und dem Alter flunkern viele

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Dezember
16:00 Uhr

Das Internet duftet nicht nach Plätzchen

geschrieben von Maren Fliegner

Die Vorweihnachtszeit hat begonnen und Weihnachtsgeschenke stehen bei vielen Shoppern derzeit ganz oben auf der Tagesordnung. Während immer längere und auf Sonntage ausgeweitete Geschäftszeiten die Kunden zum Kaufen animieren sollen, lockt das Internet mit seinem 24 Stunden-Service.

w3b29-Studie

Die 29. WWW-Benutzer-Analyse W3B des Marktforschungsdienstleisters Fittkau&Maaß offenbarte nun: Tatsächlich kauft bald jeder zweite Internetnutzer (43,9 %) seine Weihnachtsgeschenke primär online. Allerdings gewinnt der Offline-Handel das Rennen um Kunden noch um Haaresbreite: Immerhin wollen 56,1 % der knapp 126.000 Befragten ihr Weihnachtsgeld vorwiegend ganz traditionell in den Geschäften der realen Welt ausgeben. Fast 24 % entscheiden sich sogar für beide Varianten. Lediglich ein Fünftel der Studien-Teilnehmer will ausschließlich virtuell shoppen. Fittkau&Maaß charakterisierte diese Klientel als sehr preis- und trendbewusst. Typische Online-Shopper seien zwischen 25 und 35 Jahren, Discount-Käufer und ließen sich von Produktneuheiten schnell mitreißen.

Lichterwelt locken nach draußen

Wie die Studie weiter feststellte, wächst der Anteil dieser Online-Weihnachtseinkäufer stetig. Planten 2002 nur etwa ein Drittel der Nutzer ihren Freundes- und Bekanntenkreis mit Geschenken aus dem Internet zu beglücken, sind es in diesem Jahr bereits über die Hälfte. Doch da bleibt immer noch die quälende Frage für Online-Shop-Betreiber: Kann der virtuelle Weihnachtsbummel tatsächlich mit fantasievoll geschmückten und in weihnachtliche Düfte gehüllte Shopping-Meilen mithalten? Ob der stationäre Handel künftig seine Kunden an die Internetwelt abtreten muss, ist daher fraglich. Denn bekanntlich ist es nicht nur das Shoppen, das die Menschen in der Vorweihnachtszeit auf die Straßen treibt, sondern auch die Lichterwelt, die die gewohnten Hallen des Kommerzes in eine Märchenlandschaft verwandelt – virtuell (noch) nicht zu übertreffen!

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November
16:00 Uhr

Wer online sucht, findet schneller

geschrieben von Maren Fliegner

100 Stunden mehr Freizeit jährlich durch eine verringerte Suchzeit – so lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie, in der mehr als 2.500 Personen nach ihren Such- und Recherchegewohnheiten bezüglich Immobilien, Autos, Jobs, Partnern oder Versicherungen befragt wurden.

Die Studie wurde von Scout24, eine der führenden Unternehmensgruppen von Online-Marktplätzen in Europa, und dem Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt. Per Telefon- und Online-Umfrage wurde dabei der gravierende Zeitunterschied zwischen Online- und Offline-Suchen ermittelt: So hätten die konventionell Suchenden für ihre Recherchen bei Maklern, Händlern oder Beratern durchschnittlich 153 Stunden pro Person gebraucht, während Suchende, die Angebote ausschließlich online einholten und verglichen, schon nach 52 Stunden fündig wurden.

Auf das ganze Jahr und die deutsche Bevölkerungszahl hochgerechnet ergibt das die unfassbare Summe von 624 Millionen Stunden. Für den Einzelnen wären das laut Pressemitteilung zum Best Match Survey „vier Tage, die jeder Onliner mehr mit seiner Wunschimmobilie, dem Traumauto oder Partner fürs Leben verbringen kann.“ Zeitersparnis als Segen des Internets – oder auch nicht, wenn man an die vielen Online-Angebote zum Zeittotschlagen denkt, mit denen man ebendiese vier ersparten Tage schnell wieder ‚ausgeben’ kann.

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November
16:00 Uhr

Die beliebtesten Internetseiten

geschrieben von Maren Fliegner

Von 1997 bis heute stieg der Anteil der Internet-Nutzer in Deutschland von 6,5 auf 75 %. Damit haben drei Viertel aller deutschen Haushalte einen Internet-Zugang. Mit den 60 Millionen Internetanschlüssen werden insbesondere Webseiten in den Kategorien soziale Netzwerke, Nachrichten und Shopping besucht. Laut einer aktuellen Studie des Marktforschers Comscore konnten alle Social Media Networks im vergangenen Jahr kräftig zulegen, sodass die Unique Visitors um fast ein Viertel anstiegen. Dabei gewinnt Twitter von allen Plattformen am stärksten an Bedeutung. Waren es im August 2008 noch 69.000 Nutzer sind es dieses Jahr bereits über 1,7 Millionen. Unverändert sind die StudiVZ-Seiten am beliebtesten, gefolgt von Wer-kennt-wen und Facebook. An Stärke verloren haben die Netzwerke Xing, Lokalisten, Stayfriends und MySpace. Einen erfolgreichen Auftakt legte Windows Live Profile hin, das sich mit 3,2 Millionen Besuchern mitten in die Liste der Top-10-Netzwerke katapultierte. Der neue Dienst Windows Live Profil sammelt an zentraler Stelle alle persönlichen Informationen und News zu den eigenen Onlineaktivitäten.

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“Mit 13 Millionen Lesern im Monat locken Online-Zeitungen etwa ein Drittel des gesamten deutschen Internetpublikums auf ihre Seiten,” so Andrew Livesey, Leiter des Comscore-Vertriebs für Deutschland. Diese Entwicklung wird durch die Einbindung von Multimedia- und Social-Media-Elementen in Online-Zeitungsformate unterstützt. Unter den Nachrichtenportalen verlor Welt.de drastisch an Bedeutung. Nicht nur, dass die Internetausgabe im Ranking von Platz zwei im August 2008 in diesem Jahr auf Platz fünf absackte, sondern sie verlor als einziges Portal auch an absoluten Besucherzahlen. Außerordentlich stark konnte Bild.de die Zahl der Unique Visitors auf 4,7 Millionen steigern und hält nach dem Relaunch einen Marktanteil von 18,2 %. Die Top drei der beliebtesten Nachrichtenportale komplettieren Wetter.com und Spiegel Online.

Amazon macht Boden gut

Die Nachfrage nach Reiseseiten ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zurück. Mit großem Abstand liegt hier das Webangebot der Deutschen Bahn in Führung. Die Zweit- und Drittplatzierten Reiseveranstalter TUI Group und Expedia büßten deutlich mehr als die Bahn an Besuchern ein, konnten aber ihre Positionen verteidigen. Im Beliebtheitsranking der Shoppingangebote konnte der US-Onlinehändler Amazon mit 14,8 Millionen deutlich an Besuchern gewinnen und eroberte damit den zweiten Platz hinter Arcandor mit 16,8 Millionen. Die Otto Gruppe kommt mit 11,8 Millionen Unique Visitors auf den dritten Platz im Popularitätsvergleich der Deutschen. Einen guten Einstieg hatte auch die Neckermann-Gruppe mit 11,6 Millionen Besuchern auf Rang vier und der neue Fünfte bing mit 5,8 Millionen Erstbesuchern. Für die Studie untersuchte Comscore die Zahl der deutschen Unique Visitors ab 15 Jahren auf den verschiedenen Webseiten im August 2008 und 2009. Zugriffe aus Internetcafés und aus dem mobilen Internet via Handy oder PDA wurden nicht berücksichtigt.

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Oktober
16:00 Uhr

Jugendliche Musikvorlieben

geschrieben von Maren Fliegner

Eine aktuelle Studie der Online-Plattform Netlog liefert neue Erkenntnisse zu den musikalischen Gewohnheiten und Vorlieben von Jugendlichen im Alter von 14 bis 24 Jahren. Dabei wurden insgesamt 7.200 Netlog-Nutzer aus sieben verschiedenen Ländern Europas befragt. Insgesamt belegt die Studie, wie allgegenwärtig Musik im Leben der europäischen Jugendlichen und wie stark die Rolle des Internets für den Musikkonsum ist.

Das Nutzungsverhalten der deutschen Jugendlichen lässt sich in Zahlen folgendermaßen zusammenfassen: 61 % der Befragten suchen nach Informationen über ihre Lieblingsband auf deren Websites. 30 % der befragten Deutschen hören oft oder sehr oft die Streams bekannter Radiosender. Ebenso viele nutzen soziale Netzwerke wie Netlog oder MySpace, um sich über Musik zu informieren und auszutauschen.

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Oktober
16:00 Uhr

Männer und Frauen shoppen anders

geschrieben von Maren Fliegner

Wie bei einem herkömmlichen Einkaufsbummel gestaltet sich auch das Shopping-Verhalten von Männlein und Weiblein im Internet völlig unterschiedlich. Während das männliche Geschlecht fokussiert das Produkt seiner Wahl ansteuert, lassen sich Frauen in der vielfältigen Web-Welt treiben und von den Angeboten inspirieren. Diese unterschiedlichen Herangehensweisen lassen erahnen, dass Shopping für Frauen eine andere Bedeutung hat als für Männer. Lisa Fischbach, Diplom-Psychologin und Paartherapeutin, erklärt auf ElitePartner.de dieses Geschlechterphänomen: “Für viele Frauen bedeuten neue Kleidungsstücke eine Optimierung des persönlichen Wohlfühlfaktors. Mit Einkaufen assoziieren sie positive Gefühle: Sich etwas gönnen oder was Gutes tun.” Männern hingegen bricht  allein beim Gedanken an Shopping häufig der Schweiß aus.

Trotz dieser Unterschiede im Shopping-Verhalten, stimmen beide Geschlechter darin überein, dass Social-Shopping hoch im Kurs steht. Das Prinzip dahinter ist so simpel wie genial: Nutzer berichten über ihre Erfahrungen mit Produkten und Anbietern und können selbst von den Berichten anderer Anwender profitieren. Die Zeit, in der man ausschließlich den Produktinformationen von Händlern und Herstellern vertrauen musste, ist somit vorbei. Die Social-Shopping-Elemente erleichtern Nutzern den Online-Einkaufsbummel. Mühsame Preisvergleiche und Produkttipps entfallen, andere User übernehmen die Funktion des Freundes oder der Freundin, die beratend zur Seite stehen. Insbesondere bei teuren Anschaffungen kann Social-Shopping dazu beitragen, Fehlkäufe zu vermeiden. Laut der bevölkerungsrepräsentativen Ergebnisse der von Innofact durchgeführten Scout24-Trendbefragung stehen bei zwei von drei Befragten außerdem Produktinformationen und Vergleichsmöglichkeiten für Leistungen und Preise hoch im Kurs. Rund 70 % der Web-User wählen Online-Marktplätze mit umfassenden Informationen und Angeboten, um möglichst einfach und bequem den favorisierten Artikel zu finden.

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September
12:05 Uhr

Die Rolle der Medien im Superwahljahr

geschrieben von Maren Fliegner

Die Bundestagswahl steht kurz vor der Tür und das „TV-Duett“ sowie die Reaktionen darauf zeigen, dass längst nichts entschieden ist. Die Stimmung während des „Duells“ war wenig kämpferisch, seitens Merkel sogar eher siegessicher. Die Kandidaten scheinen sich an die große Koalition gewöhnt und auf eine Fortsetzung dieser eingestellt zu haben. Beide trällern im Chor, wie sie es seit vier Jahren Regierungstrott tun: Mehr Arbeitsplätze durch Förderung der Entwicklung regenerativer Energien und neuer Antriebstechnologien, mehr Geld in Bildung und Forschung stecken sowie Familien entlasten, um das Wachstum zu fördern. Was nun reine Lippenbekenntnisse oder tatsächliche Konzessionen sind, bleibt wie bei jeder Wahl abzuwarten.

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Doch wie informieren sich die potenziellen Wähler im Jahre 2009 und welche meinungsbildenden Faktoren beeinflussen ihre Entscheidung? Interessant ist, dass gerade für die jüngere Generation der 18- bis 29-Jährigen das Internet in Sachen Politik als Informationsquelle Nummer eins gilt. Eine Forsa-Studie stellt fest, dass für 44 % der Wahlberechtigten keine Partei ohne Interneteinsatz gewinnen kann. Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer dazu: „Das Internet wird zum zentralen Medium für die Kommunikation zwischen Politik und Bürgern. Die journalistische Kompetenz der klassischen Medien setzt sich auch im Internet durch. Blogs und soziale Online-Netzwerke werden für die politische Kultur immer wichtiger, weil sie eine direkte Interaktion zwischen Bürgern und Politikern ermöglichen.“

Warum nicht Online-Wahlen abhalten?

Die Popularität des Internets wirft die Frage auf: Warum nicht Online-Wahlen abhalten? Wenn es nach den 47 % der wahlberechtigten Bürger in Deutschland ginge, wäre das wünschenswert. 40 % der Wahlberechtigten möchten direkt an Entscheidungen via Web partizipieren. Bedenken gibt es noch bei den Sicherheitsvorkehrungen: 36 % äußern Sicherheitsbedenken, befürchten sogar Wahlfälschung. Mehr als die Hälfte (54 %) haben Sorge um ihre Daten.

Sind die Sicherheitslücken erst einmal geschlossen und alle Anforderungen an eine demokratische Wahl erfüllt, könnte eine Internetwahl der weit verbreiteten Politikverdrossenheit und Wahlmüdigkeit entgegenwirken und somit die Wahlbeteiligung erhöhen. Forsa-Geschäftsführer Manfred Güllner ist der Meinung: „Wenn die Stimmabgabe per Internet technisch sicher ist, könnte das bisherige System der Briefwahl abgelöst werden. Das wäre eine erhebliche Verbesserung, da die Briefwahl den Grundsätzen einer ‚normalen‘ Wahl widerspricht“, denn: „Aus der Entscheidung an einem Stichtag wird eine Abstimmung, die sich über mehrere Wochen hinzieht. Niemand kann kontrollieren, wer überhaupt Briefwahl beantragt und den Stimmzettel letztendlich ausfüllt“. Im Ausland wurde das sogenannte I-Voting bisher nur in Estland und der Schweiz in Kommunalwahlen eingeführt.  In Deutschland befindet sich das Vorhaben bislang noch auf der Forschungsebene.

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September
16:00 Uhr

Das Bewegtbildzeitalter ist angebrochen

geschrieben von Maren Fliegner

Bewegte Bilder im Internet erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Bereits jeder zweite deutsche User hat schon einmal Filme und Videos online angesehen. Drei Viertel von ihnen greifen dabei auf Formate zurück, die sie aus dem Fernsehen kennen. Erst mit deutlichem Abstand folgen Privatvideos (49 %), wie sie auf Youtube.de oder Myvideo.de eingestellt werden. Mit 51 % nutzen Männer die Online-Videoangebote allerdings deutlich häufiger als Frauen (40 %). Auch bei verschiedenen Altersgruppen sind Unterschiede auszumachen: Während die 14- bis 29-Jährigen zu 76 % auf Webvideos zurückgreifen, tun dies in der Generation 50+ nur noch 28 %.

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Die klassische TV-Nutzung wird durch die Webangebote jedoch keineswegs eingeschränkt. Fast jeder vierte Webvideo-Nutzer sieht sich verpasste Sendungen online an und konsumiert damit insgesamt mehr Fernsehinhalte. Als zusätzliches Standbein gewinnt das Internet eine immer größere Bedeutung für TV-Sender. Viele von ihnen bieten bereits eigene Medienarchive an.

Zahlen wollen User für die bewegten Bilder jedoch nicht. Zwei Drittel bevorzugen eine kostenlose Nutzung von werbefinanzierten Angeboten. Nur etwa jeder Zehnte stimmt einer Gebührenfinanzierung zu. Längere Sendungen verfolgen die meisten Zuschauer übrigens weiterhin lieber über das heimische Fernsehgerät als den PC-Bildschirm. Die von SevenOne Media in Auftrag gegebene Studie “TV-Content im Web” ist Auftakt der Reihe “Medien Radar”. In Telefoninterviews wurden 1003 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren befragt.

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September
16:00 Uhr

Was Kinder im Netz suchen

geschrieben von Maren Fliegner

Ob spielen, chatten, mailen oder das Erledigen von Schularbeiten – die virtuelle Welt bietet Kindern in bereits jungen Jahren ein buntes Programm an Spaß und Unterhaltung und ist mittlerweile ein beliebtes Informations- und Kommunikationsmittel geworden. Da ist es nicht verwunderlich, dass im Zeitalter des Web 2.0 Kinder oft versierter im Umgang mit dem Computer sind als Erwachsene. Besonders Online-Communitys wie Facebook, SchülerVZ oder Lokalisten erfreuen sich größerer Beliebtheit denn je. Eltern bleibt der Zutritt oftmals untersagt. Während diese ihren Nachwuchs vor Mobbing und Gewalt schützen wollen, ist die junge Generation längst dabei, sich online vollständig zu entblößen.

Der Sicherheitsdienstleiter Symantec hat sich in seiner aktuellen Studie mit der Frage beschäftigt, welche Suchanfragen Kinder und Jugendliche im Internet starten und dabei teilweise Überraschendes zu Tage gefördet. Während sich die Elterngeneration laut Statistiken von Google und Yahoo alltägliche, fast banale Informationen wie beispielsweise über das Wetter, Telefonnummern oder die neusten Promigerüchte beschafft, interessieren sich ihre Jüngsten erstaunlicherweise für ganz andere Themen. Nach Zahlen des Sicherheitsdienstleisters Symantec, der rund 3,5 Millionen Suchanfragen ausgewertet hat, die zwischen Februar und Juni in den USA über das Kinderschutz-System OnlineFamily.Norton getätigt wurden, wollen die Kids nicht nur zu YouTube (häufigster Suchbegriff), Google (Platz 2) und Facebook (Platz 3), sondern auch mehr über Sex wissen. Laut Symantec schaffte es dieser Begriff auf den vierten Platz einer Liste mit den 100 häufigsten Kinder-Suchanfragen.

Doch damit nicht genug, nur zwei Plätze weiter, reiht sich der Begriff “Porn” ein, der für Eltern alarmierend sein sollte. Klassiker wie ”Webkinz”-Spielzeug des kanadischen Unternehmens Ganz oder “Club Penguin” (beliebtes Onlinespiel für Kinder) nehmen erst Platz 16 und 22 ein. Schaut man sich die Top 100 einmal genauer an, tauchen zudem erotische Begrifflichkeiten wie “Boobs” oder “Pussy” auf. Auch wenn die Studie zunächst nur in den USA durchgeführt wurde, bleibt zu vermuten, dass die Ergebnisse durchaus tendenziell auf Europa zu übertragen sind.

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August
16:00 Uhr

Großes Interesse an politischen Themen

geschrieben von Julia Schwabe

Superwahljahr 2009 – hier werden nicht nur die Parteien genauestens unter die Lupe genommen, sondern auch das Verhalten der potentiellen Wähler. Diese informieren sich zunehmend im Internet und tauschen dort ihre politische Standpunkte mit anderen Onlinern aus. Das Markt- und Medienforschungsunternehmen Nielsen hat in einer aktuellen Studie nicht nur das Diskussionsaufkommen von April bis Juni 2009 in relevanten Blogs und Foren untersucht, sondern auch herausgefunden, dass vor allem die Steuerpolitik ein zentrales Thema bei den Internetnutzern ist. Die Analyse der Daten ergab zudem, dass neben der Steuerpolitik vor allem die Sperrung kinderpornografischer Seiten intensiv von den Onlinenutzern besprochen wurde. Das Diskussionsaufkommen an sich, stieg besonders im Rahmen politischer Ereignisse wie der Europawahl und wird laut Nielsen kurz vor den Bundestagswahlen erneut ansteigen.

Allein in den cica 40 untersuchten deutschen Foren unterhielten sich knapp 6.700 Forenteilnehmer.  Zu den einzelnen Parteien – CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und NPD – konnten insgesamt 76.000 Beiträge herausgefiltert werden. Mit 47% unterhielten sich die Forenmitgliederam häufigsten über die SPD. Die meisten Autoren diskutierten hierbei auf Foren von Spiegel (ca. 16.000 Nachrichten von rund 2.700 Autoren) gefolgt von forum.politik.de (ca.8.000 Nachrichten von 1.000 Autoren) und Gulli:Board (2.000 Beiträge von 500 Autoren).

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