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Archiv des Tags Soziale Netzwerke

März
12:00 Uhr

Facebook schlägt sie alle – Die populärsten Online-Netzwerke in Deutschland

geschrieben von Alexander Hüsing

Das amerikanische Social Network Facebook zieht auch in Deutschland immer mehr Nutzer an. Imposante 13 Millionen deutsche Besucher zählte das Google-Research-Tool Ad Planner im Janur bei Facebook. Auf dem zweiten Platz folgt – wie im Vormonat – wer-kennt-wen. Im Dezember zählte Facebook gerade einmal 11 Millionen deutsche Nutzer. Die Zahl der aktiven Nutzer gibt Facebook momentan mit 7,5 Millionen an. Es schauen somit deutlich mehr Onliner einfach mal bei Facebook rein.

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Februar
12:05 Uhr

Die populärsten Netzwerke in Deutschland

geschrieben von Alexander Hüsing

Soziale Netzwerke wie studiVZ, wer-kennt-wen und Facebook gehören zu den derzeit angesagtesten Anlaufstellen im Internet. Mehrere Millionen Menschen in Deutschland sind Mitglied in einem der unzählichen Netzworks und tauschen sich dort mit ihren Freunden aus. Das derzeit populärste soziale Netzwerk in Deutschland ist Facebook. Stolze 11 Millionen deutsche Nutzer zählte das Google-Research-Tool Ad Planner im Dezember des vergangenen Jahres bei Facebook. Auf dem zweiten Platz folgt wer-kennt-wen und auf dem dritten Platz Community-Urgestein Stayfriends.

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November
12:00 Uhr

Facebook macht nicht glücklich

geschrieben von Maren Fliegner

Eine aktuelle Studie der Universität Zürich deckt auf: Facebook & Co. machen nicht glücklich! Zu dieser Erkenntnis kamen Mitarbeiter des Psychologischen Institutes der Hochschule, als sie insgesamt 1.000 Personen online zu ihrer Aktivität in Sozialen Netzwerken befragten. 681 Personen füllten den Fragebogen vollständig aus, davon 345 weibliche und 336 männliche Teilnehmer. Das Alter der Befragten reichte von 13 bis 89 Jahren. Nutzer von sozialen Netzwerken waren im Schnitt 26 Jahre alt und gaben an, durchschnittlich 187 Freunde auf ihrem meistbenutzten sozialen Netzwerk zu haben (Details zur Studie).

In einem speziellen Persönlichkeitstest erkannten die Forscher zunächst den Zusammenhang zwischen der Aktivität bei sozialen Netzwerken – insbesondere Facebook – und einem extrovertierten Persönlichkeitsbild der Nutzer. Das liege daran, dass Extrovertierte Communities deutlich intensiver nutzen, als zurückhaltende Zeitgenossen. Weiterhin stellten sie fest, dass Netzwerk-Abstinente deutlich gewissenhafter sind und – damit einhergehend – mehr Berufserfolg haben. Sie sind insgesamt zufriedener und weisen eine höhere psychologische Gesundheit auf.

Oder sind Facebook-Nutzer doch glücklich?

Diese neue Studie steht in direktem Kontrast zu einer bereits vor etwa zwei Jahren durchgeführten Erhebung der Michigan State University in den USA. Die Forscher hatten damals herausgefunden, dass Nutzer von Online-Netzwerken deutlich zufriedener und glücklicher seien als Nicht-Nutzer. Das liege daran, dass sie sozial engagierter seien. Es wird wohl ein ewiges Geheimnis bleiben, ob Facebook & Co. tatsächlich glücklich machen. Eines jedoch ist klar: Ein persönlicher Austausch mit Freunden tut dies sicher!

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Oktober
16:05 Uhr

Online-Ableben leicht gemacht

geschrieben von Maren Fliegner

Ein Sterbefall in der Familie ist nicht nur ein persönliches Unglück, sondern bedeutet für die Hinterbliebenen auch oft viel Arbeit: Konten, Wohnung, Telefonanschluss etc. müssen gekündigt werden. Während das im realen Leben bereits eine aufwändige Sache ist, ist die Hinterlassenschaft im Internet eine weitaus unübersichtlicherer Angelegenheit: Wo war der Verstorbene aktiv? Welche E-Mail-Konten und Sozialen Netzwerke hat er gepflegt? Wie können diese Profile nun gelöscht werden und Online-Kontakte über dessen Ableben informiert werden? Das Online-Portal Lastmessage richtet seinen Dienst ganz nach diesen Überlegungen aus und bietet seines Wissens als bisher einziges Portal die Online-Abberufung an. Lastmessage kümmert sich um die Löschung der Accounts in sozialen Netzwerken und informiert Geschäftspartner und Freunde via Mail über den Todesfall.

LastMessage

Die Nutzung ist ganz einfach: Zunächst erhält man Vollmachtsformulare, einen versiegelbaren Umschlag für die persönlichen Unterlagen sowie einen Rücksendeumschlag. Hat man die Anmeldegebühr bezahlt, so erhält man eine Urkunde, die man zu seinen persönlichen Unterlagen legen sollte – wie Testament, Versicherungspolicen etc. Der versiegelte Spezialumschlag wird von Lastmessage bei einer Bank hinterlegt und nur geöffnet, falls das Unternehmen eine Sterbeurkunde erhält. Lastmessage verspricht, keine Informationen an Angehörige weiterzugeben ohne vorherige Einwilligung des Verstorbenen. Für eine einmalige Anmeldegebühr von 79 Euro kann sich der Nutzer für drei Dienste bzw. soziale Netzwerke entscheiden, die Lastmessage nach seinem Ableben kündigt. Jeder weitere Dienst kostet dann 19 Euro zusätzlich. Bleibt dann nur zu hoffen, dass – in Anbetracht der Vergänglichkeit manch aktueller Online-Dienstleistungen – Lastmessage nicht vor dem Nutzer die Segel streicht.

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Oktober
12:02 Uhr

Im Netz den guten Ruf wahren

geschrieben von Maren Fliegner

Social Communitys sind im Zeitalter des Web 2.0 nicht mehr wegzudenken und erfreuen sich vor allem bei jungen Leuten immer größerer Beliebtheit. Die aktuelle ARD/ZDF-Studie 2009 hat ermittelt, dass rund 96 % der 14- bis 29-Jährigen regelmäßig in privaten Netzwerken aktiv sind. Es werden Profile erstellt, Fotos hochgeladen, Einträge veröffentlicht und Freundschaften online gepflegt. Was gestern noch auf Spickzetteln durch die Klassenzimmer gereicht wurde, wird nun auf digitalen Pinnwänden festgehalten, die jederzeit eingesehen werden können. Viele junge Internetnutzer schmücken unbesorgt ihre Profile mit wilden Fotos, die sie leicht bekleidet, Alkohol konsumierend oder vollkommen betrunken zeigen und berichten voller Stolz von ihren Wochenenderlebnissen und neuesten Bekanntschaften.

Screenshot ReputationDefender

Dieser Informationen bedienen sich auch 70 % der Personalverantwortlichen indem sie in Suchmaschinen und Social Communitys nach ihren Bewerbern suchen. Da kann zuviel Offenheit zukünftigen Berufsanfängern rasch zum Verhängnis werden. Dieser Problematik haben sich Reputationsunternehmen wie zum Beispiel ReputationDefender angenommen. Das amerikanische Unternehmen bietet einen Dienst namens MyReputation zum Schutz und zur Wiederherstellung der Privatsphäre im Internet an. Ein hierfür speziell entwickeltes Suchsystem garantiert eine gründliche und zuverlässige Recherche von personenbezogenen Daten. Dies kann sowohl die eigenen Angaben betreffen, die in einem unbedachten Moment entstanden sind, als auch Online-Beiträge mit negativen Äußerungen von ehemaligen Kollegen, Freunden und Bekannten. Das Leistungspaket ist für 14,95 Euro online buchbar. Wer viel im Internet unterwegs ist, kann ein Jahresabo zum monatlichen Betrag von 9,95 Euro buchen.

Löschen leicht gemacht

Für all diejenigen, die unliebsame Einträge über sich im Netz entfernt haben möchten, ermöglicht das Unternehmen, Informationen aus dem Internet zu beseitigen. Pro Eintrag werden 29,95 Euro verlangt. 2006 wurde ReputationDefender in den USA gegründet und bietet seinen Service mittlerweile in mehr als 35 Ländern weltweit an. Seit Anfang 2008 können auch Deutsche das Serviceangebot nutzen. ReputationDefender ist nicht allein auf dem deutschen Markt angesiedelt: in den letzten zwei Jahren folgten weitere Portale wie DeinguterRuf.de, Myonid, Saubereweste.de und Webreputation, die sich ebenfalls mit dem Ruf im Internet beschäftigen.

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Oktober
12:00 Uhr

Kummerkasten für Arbeitnehmer

geschrieben von Maren Fliegner

Die Bewertungsplattform Spickmich.de macht ja derzeit überall Furore: Lehrer, die dort von ihren Schülern negativ bewertet wurden, zogen gegen dieses Netzwerk vor Gericht und verloren bisher. Aber nicht nur Schüler haben im Netz die Möglichkeit, den Spieß umzudrehen und ihren Lehrern Zeugnisse auszustellen. Arbeitnehmer haben diesen Weg ebenfalls für sich entdeckt und machen ihrem Ärger virtuell Luft oder lassen andere an ihrer Begeisterung für die Firma teilhaben, indem sie ihren Arbeitsplatz bewerten. Das, was spickmich.de für Schüler ist, sind kununu.de, jobvote.de, evaluba.de und arbeitgebertest.de für die arbeitende Bevölkerung.

Die erste deutschsprachige Arbeitgeber-Bewertungsplattform im Internet ist arbeitgebertest.de. Sie wurde vor genau drei Jahren mit der Motivation gegründet, Arbeitnehmern eine Plattform zu schaffen, sich über künftige potentielle Arbeitgeber vorab zu informieren. Mit über 34.000 Bewertungen führt jedoch kununu.de die Bewertungsportale an. Kununu ist Suaheli und bedeutet “unbeschriebenes Blatt”: Es mit Bewertungen über Chefs, Kollegen und Unternehmen zu beschreiben ist Aufgabe der Nutzer. Ziel: andere Arbeitnehmer über die oft verbesserungswürdige Unternehmenskultur aufzuklären oder darzustellen, was die Firma ihren Arbeitnehmern alles bietet. Die Teilnahme ist anonym und kostenfrei.

Die Bewertung dauert auf allen Portalen nur wenige Minuten. Zunächst wird nach der Angabe der Firmendetails gefragt, um im nächsten Schritt Lohnnebenleistungen der Firma, wie Betriebskindergarten oder Kantine, anzugeben oder gleich einen Fragebogen mit Bewertungskategorien auszufüllen. Zu guter Letzt gibt meist eine Kommentarfunktion dem Nutzer noch die Möglichkeit, sich in einem Freitext über weitere erwähnenswerte Aspekte zu äußern. Hier wird darauf hingewiesen, keine Namen und Beleidigungen auszusprechen. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Portale ist vermerkt, dass alle Bewertungen nach Eingang geprüft und bei Regelverstoß verworfen werden. Das soll dem Missbrauch vorbeugen, den manch erzürnter Arbeitnehmer über diese Plattformen betreiben könnte, um Rache an seinem Chef zu üben.

Kununu.de bietet seinen Nutzern zudem einen integrierten Stellenmarkt mit über 1.000 Stellenanzeigen sowie die Rubrik “Bewerbungen bewerten”. Dort können die Nutzer die Bewerbungsprozedur vor und nach dem Vorstellungsgespräch evaluieren. Die Besonderheit wiederum bei evaluba.de ist, dass es dort zusätzlich zum Bewertungsservice eine große Community gibt, die sich über aktuelle Themen rund um die Arbeitswelt befasst. Bei jobvote.de und arbeitgebertest.de ist eine Registrierung die Voraussetzung für die Inanspruchnahme aller Dienstleistungen.

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Oktober
16:02 Uhr

Kurzbuzz: idivus, Butterzart

geschrieben von Alexander Hüsing

In unserer Rubrik “Kurzbuzz” stellen wir – kurz und knapp – regelmäßig neue Internet-Projekte und -Konzepte vor.

idivus
Bei der neuen Dienstleistungsplattform idivus dreht sich alles um den Tod. Registrierte Nutzer haben über das Angebot die Möglichkeit, ihren Onlinebesitz an Vertrauenspersonen weiter zu leiten. User müssen dazu bei idivus alle relevanten Kontakte und Logins eingeben und Personen definieren, die im Todesfall Zugriff auf die Daten bekommen und alle Kontakte des Verstorbenen informieren können. Auch zu Lebzeiten hat der Dienst einen Mehrwert, indem er Mitgliedern ermöglicht, den Überblick über all ihre Logindaten zu behalten. Die Mitgliedschaft kostet 18 Euro pro Jahr.

Butterzart
Auf den ungewöhnlichen Namen Butterzart haben Nina und Torsten Pohl ihren Online-Boutique für exklusive Kindermode getauft. “Was Butterzart besonders macht, ist das Ambiente: Die Boutique grenzt sich bewusst von riesigen, unpersönlichen Online-Shops ab und setzt stattdessen auf ein erlesenes Sortiment und persönliche Betreuung”, sagt Torsten Pohl. Schon optisch macht der noch junge Shop einen kindgerechten Eindruck.

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September
12:00 Uhr

Facebook erobert die Welt

geschrieben von Alexander Hüsing

Das amerikanische Social Network Facebook ist derzeit in aller Munde. Allein in Deutschland nutzen inzwischen mehrere Millionen Onliner das soziale Netzwerk – Tendenz steigend. Die Zahl der weltweiten Nutzer gibt das noch junge Unternehmen mit 250 Millionen Mitgliedern an. Nehmen wir nun mal an, Facebook wäre eine Nation, dann wäre das Netzwerk das viertbevölkerungsreichste Land der Erde – nach China, Indien und den USA.

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Der US-Marktforscher Buzzpoint hat die imposanten Facebook-Zahlen einmal in verschiedene Grafiken gepackt und so eine beeindruckende Visualisierung der Facebook-Welt geschaffen. Wenig überraschend: Die meisten Nutzer hat Facebook in den USA. Auf dem dritten Platz allerdings eine echte Überraschung: Auch in der Türkein ist Facebook inzwischen eine echte Macht.

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Bei der prozentualen Nutzungsdichte in einzelnen Ländern gibt es ebenfalls einige dicke Überraschungen: Island führt diese Hitliste mit einem Anteil von 46,89 % Facebook-Nutzern an der Gesamtbevölkerung an. Auf den weiteren Ländern folgen Norwegen und Dänemark. Der Norden Europas ist somit teilweise eine waschechte Facebook-Hochburg.

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August
12:02 Uhr

Hauptschüler, Studenten und Realschüler – Wer nutzt welche sozialen Netzwerke?

geschrieben von Alexander Hüsing

Auf den ersten Blick gleichen die vielen sozialen Netzwerke im Lande sich wie ein Ei dem anderen. Unter der Haube gibt es aber deutliche Unterschiede. Über die Unterschiede in der Alterstruktur haben wir in der vergangenen Woche bereits berichtet. Heute richten wir unser Augenmerk auf den Bildungsgrad der Netzwerk-Nutzer. Erwartungsgemäß verfügen 38,4 % der studiVZ-Nutzer über die Hochschulreife. Der Spitzenwert unter den großen Netzwerken des Landes. Internet-Nutzer mit mittlerer Reife zieht es dagegen überwiegend zu meinVZ. Stattliche 52,6 % der meinVZ-User entfallen auf diese Kategorie.

Spitzenreiter in der Bildungsrubrik “kein oder Hauptschulabschluss” ist der RTL-Ableger wer-kennt-wen.de. Insgesamt 39,4 % der Nutzer des sozialen Netzwerkes entfallen auf diesen Bildungsgrad. Gerade einmal 20 % der wkw-Nutzer haben die Hochschulreife. Die Unterschiede zwischen den Netzwerkes setzen sich bei der beruflichen Tätigkeit der Nutzer fort: Stattliche 70,3 % der wkw-Nutzer sind berufstätig. Noch höher ist der Anteil bei Stayfriends (74,7 %). Die Schulfreunde-Community verfügt auch über den höchsten Anteil (16,8 %) an “nicht bzw. nicht mehr berufsttätigen”. Diese Zahlen sind vor allem auf den hohen Anteil von älteren Nutzern zurückzuführen.

Fazit: Jedes der großen Netzwerke zeichnet sich durch eine ganz bestimmte Nutzerschaft aus. Die sogenannten Netzwerkeeffekte führen dazu, dass diese einmal eingeschlagene Zielgruppe immer weiter gefestigt wird. Die meisten Nutzer laden ihre Freunde und Bekannten ein: Meistens sind dies Menschen, die man aus der Schule, der Uni oder von der Arbeit kennt. Kurzum: Man bleibt gern unter sich.

Strukturdaten ausgesuchter Social Networks (Bildung) *

kein/oder Hauptschulabschluss Mittlere Reife Hochschulreife
Lokalisten 37,1 40,9 22,0
meinVZ 24,1 52,6 23,3
MySpace.de 28,7 43,3 28,0
schülerVZ 37,9 49,0 13,1
StayFriends 29,2 43,3 27,5
studiVZ 19,8 41,9 38,4
wer-kennt-wen 39,4 40,6 20,0

Strukturdaten ausgesuchter Social Networks (Tätigkeit) *

in Ausbildung berufstätig nicht/nicht
mehr berufstätig
Lokalisten 23,9 64,6 11,5
meinVZ 23,2 67,9 8,9
MySpace.de 32,8 55,8 11,5
schülerVZ 59,7 29,6 10,6
StayFriends 8,5 74,7 16,8
studiVZ 41,7 49,5 8,8
wer-kennt-wen 15,4 70,3 14,2

* Quelle: AGOF (internet facts 2009-I), alle Angaben in Prozent

Artikel zum Thema
* Frauen lieben Netzwerke

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August
16:00 Uhr

Generation Upload

geschrieben von Julia Schwabe

Immer mehr Menschen nutzen das Internet. Sie lesen Blogs statt Zeitungen, besuchen die Online-Enzyklopädie Wikipedia anstelle einer echten Bibliothek, senden Kurznachrichten, statt das Telefon zu benutzen, und sie haben unzählige Freunde – auf sogenannten Social Communitys wie Facebook oder MySpace.

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid hat im Auftrag von Vodafon Deutschland eine telefonische Umfrage unter 1.001 Personen mit Internet-Zugang durchgeführt. 47 % gaben an, in einem sozialen Netzwerk wie Facebook, StudiVZ oder Xing Mitglied zu sein und ganze 61 % haben in diesem Zusammenhang Texte, Fotos, Musik oder Filme hochgeladen. Unter den 14 bis 29-Jährigen gehören sogar 80 % zur Generation Upload. Sie nutzen also die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation und kreieren ihr Leben damit aktiv auch in der virtuellen Welt.

“Die Zugehörigkeit zur Generation Upload ist längst keine Altersfrage mehr”, sagt Klaus-Peter Schöppner, Geschäftsführer von TNS Emnid. “Vor allem die starke Nutzung der sozialen Netzwerke zeigt, wie sehr das Internet unser Leben bereits beeinflusst und ganz neue Kontakt- und Dialogformen bietet.” Vor allem die Disskussionsfreude wird durch die Nutzung der Internets gesteigert. Leserbriefe wurden nur von 20 % der Befragten geschrieben wohingegen 32 % der Onliner im Internet aktiv diskutieren. Auch hier sind die Jüngeren Internetnutzern noch aktiver. 55 % sind an Debatten auf Internetforen beteiligt.

Als wichtige moderne Kommunikationskanäle werden E-Mail mit 51 % und Handy-Telefonate mit 48 % eingestuft. Soziale Netzwerke folgen mit 42 %. Die Befürchtung, das Internet verdränge soziale Kontakte im wirklichen Leben, konnte die Umfrage widerlegen. 34 % der Onliner haben mehr reale Kontakte durch das Internet. Bei den Jüngeren sind es sogar 49 %. Ergebnis der Umfrage: Das Internet und mobile Kommunikation verstärken Kontakte und erhöhen Zugänge zu Informationen. Die Möglichkeiten der digitalen Welt werden dabei von der Generation Upload aktiv genutzt.

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