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Archiv des Tags Online Shopping

Januar
08:00 Uhr

Überraschungsshoppen mit der Spaßkugel

geschrieben von Yvonne Ortmann

Wer Überraschungen liebt hat nun auch die Chance sich beim Online-Shoppen täglich aufs Neue überraschen lassen. Das Hamburger Start-up Mellowball präsentiert eine Überraschungskugel, die sich per Anklicken schüttelt und ein zufällig gewähltes Produkt aus einem Partnershop ausspuckt. Alles Weitere entscheidet der Kunde: Kauft er das Angebot, empfiehlt er es weiter oder bringt er die Kugel erneut zum Vibrieren? “Take it or shake it!”

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Januar
16:05 Uhr

Mafia-Set oder die Biere der Welt?

geschrieben von Alexander Hüsing

Eine erst kürzlich veröffentlichte Studie zum Kaufverhalten bei Lebensmitteln hat ergeben, dass bereits jeder zehnte Deutsche Lebensmittel über das Internet bestellt hat. Bereits vor einigen Jahren haben Philipp Humm, Konrad Güßbacher und Gerald Haag, die ihr Handwerk beim erfolgreichen Internet-Händler Amazon gelernt haben, daran geglaubt und Gourmondo ins Leben gerufen. Eine ordentliche Portion Mut gehörte auf jeden Fall dazu, der Versand von Lebensmitteln stellt logistisch auf Grund der Verderblichkeit der Ware eine besondere Herausforderung dar. Der Mut wurde belohnt: Mit inzwischen über 100.000 Kunden und einem Umsatz im siebenstelligen Bereich gehört der Spezialitätenshop inzwischen zu dem mit Abstand größten Online-Lebensmittel-Versendern in Deutschland.

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Mittlerweile führt das Unternehmen 6.000 Produkte weltweit und fokussiert sich dabei auf Spezialitäten und Weine. So gilt es erlesene Weine, erstklassischen Käse und feine Schokoladen zu entdecken. Das Auffinden der edlen Schätze erleichtert die Shop Navigation über Kategorien, Themenwelten und Ländern. So führt Gourmondo an die 600 Frischeartikel, gibt einen tiefen Einblick in die Weinwelt oder lädt ein auf eine exotische Entdeckertour nach China & Südostasien. Topseller sind ebenfalls geordnet nach Kategorien, Welten und Ländern und erleichtern das Auffinden der meistverkauften und damit beliebtesten Produkten. Anscheinend lässt das Mafia-Geschenk-Set Frauenherzen höher schlagen. In der Männer-Welt dominieren die Biere der Welt.

Eine logistische Herausforderung

Doch wie gelangen die ganzen Spezialitäten eigentlich ins Sortiment? Auf die persönliche Auswahl kommt es an, sagt Gourmondo Category Manager Markus Sihler in einem Unternehmensvideo. Gesucht werden regionale Manufakturen die rundum überzeugen und Qualität bieten. Da Geschmack sich schwer messen lässt, prüft ein Expertenteam jedes Produkt vorab. Erst wenn es 4 von 6 Qualitätskriterien erfüllt, darf es in den Katalog. Von da muss es natürlich noch zum Feinschmecker. Im Supermarkt oder Delikatessengeschäft, hat der Kunde die Verantwortung, die Ware sicher und gut gekühlt nachhause zu bringen, erklärt Geschäftsführer Pascal Zier . Gourmondo nimmt mühevolles Schleppen und sorgt dafür, dass an keiner Kasse Schlange gestanden werden muss. Gourmetfleisch zum Beispiel, erreicht den Kunden bei exakten 4 Grad. Käse und Kräuter bei 5 bis 8 Grad. Bestellungen bis 16 Uhr gehen noch am gleichen Tag zum Paketdienst und auf Wunsch auch auf Expressversand mit Terminlieferungen vormittags oder abends. So machen Schlemmen Spaß.

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November
16:05 Uhr

Ein Hauch von Luxus

geschrieben von Yvonne Ortmann

Mit UniqueWay versucht eine weitere Plattform, Frauen für die Themen Shopping, Schönheit, Lebensstil und Places zu begeistern. Einzigartig ist dieser Ansatz wahrlich nicht, daher will sich das Marienfelder Unternehmen vor allem mit der Verbindung von redaktionellen Inhalten und exklusiven Shopping-Angeboten abgrenzen: “Wir bringen Luxus-Shopping und Trend-News zusammen”, sagt Gründer Claus Gronemeier. “Bisher gab es im Internet auf der einen Seite die reinen Shopping-Seiten und auf der anderen Seite die redaktionellen Contentseiten. Mit Unique-Way lösen wir diese Trennung auf und bringen die beiden Bereiche wie selbstverständlich zusammen.”

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Dies allein unterscheidet UniqueWay noch nicht von den Online-Präsenzen zahlreicher Frauenmagazine. Allerdings setzt das Unternehmen bei seinem Shoppingangebot zusätzlich auf einen Hauch von Luxus: Zu den Marken im Mode- und Beautybereich zählen Christian Louboutin, Roberto Cavalli und Yves Saint Laurent. Erster Exklusivpartner ist die Onlineboutique für Luxusmode mytheresa. “Damit Sie Ihren’Unique Way’ für sich entdecken können, bieten wir Ihnen den Luxus, sich getreu Ihrer LebensArt zu entfalten”, verspricht die Webseite. Neben dem weiteren Aufbau der Online-Redaktion möchte das Team weitere Lifestyle-Bereich eröffnen, natürlich ohne 08/15-Inhalte. Man wolle unter anderem “Luxus-Reisen, die individuell auf die Besucher zugeschnitten sind, zum Beispiel exklusive Shopping-Reisen nach New York und Dubai” anbieten. Gronemeier ist Anwendungsentwickler und machte sich mit der Internetagentur GRM Consulting selbständig, bevor er mit Unique-Way auf die Themen Mode&Lifestyle setzte.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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Oktober
16:00 Uhr

Männer und Frauen shoppen anders

geschrieben von Maren Fliegner

Wie bei einem herkömmlichen Einkaufsbummel gestaltet sich auch das Shopping-Verhalten von Männlein und Weiblein im Internet völlig unterschiedlich. Während das männliche Geschlecht fokussiert das Produkt seiner Wahl ansteuert, lassen sich Frauen in der vielfältigen Web-Welt treiben und von den Angeboten inspirieren. Diese unterschiedlichen Herangehensweisen lassen erahnen, dass Shopping für Frauen eine andere Bedeutung hat als für Männer. Lisa Fischbach, Diplom-Psychologin und Paartherapeutin, erklärt auf ElitePartner.de dieses Geschlechterphänomen: “Für viele Frauen bedeuten neue Kleidungsstücke eine Optimierung des persönlichen Wohlfühlfaktors. Mit Einkaufen assoziieren sie positive Gefühle: Sich etwas gönnen oder was Gutes tun.” Männern hingegen bricht  allein beim Gedanken an Shopping häufig der Schweiß aus.

Trotz dieser Unterschiede im Shopping-Verhalten, stimmen beide Geschlechter darin überein, dass Social-Shopping hoch im Kurs steht. Das Prinzip dahinter ist so simpel wie genial: Nutzer berichten über ihre Erfahrungen mit Produkten und Anbietern und können selbst von den Berichten anderer Anwender profitieren. Die Zeit, in der man ausschließlich den Produktinformationen von Händlern und Herstellern vertrauen musste, ist somit vorbei. Die Social-Shopping-Elemente erleichtern Nutzern den Online-Einkaufsbummel. Mühsame Preisvergleiche und Produkttipps entfallen, andere User übernehmen die Funktion des Freundes oder der Freundin, die beratend zur Seite stehen. Insbesondere bei teuren Anschaffungen kann Social-Shopping dazu beitragen, Fehlkäufe zu vermeiden. Laut der bevölkerungsrepräsentativen Ergebnisse der von Innofact durchgeführten Scout24-Trendbefragung stehen bei zwei von drei Befragten außerdem Produktinformationen und Vergleichsmöglichkeiten für Leistungen und Preise hoch im Kurs. Rund 70 % der Web-User wählen Online-Marktplätze mit umfassenden Informationen und Angeboten, um möglichst einfach und bequem den favorisierten Artikel zu finden.

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September
16:00 Uhr

Die populärsten Online-Shops Deutschlands

geschrieben von Alexander Hüsing

Das Online-Kaufhaus Amazon ist der wichtigste Web-Händler Deutschlands. Nach einer Erhebung des Branchendienstes iBusiness verzeichnete der E-Commerce-Pionier im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum von 76 %. Mit einem Umsatz von 1,646 Milliarden Euro steht Amazon an der Spitze der deutschen Onlineshops. Vorjahressieger Quelle muss sich diesmal mit dem zweiten Platz begnügen. Quelle erzielte 1,13 Milliarden Euro Umsatz im Online-Handel. Den dritten Platz sichert sich mit 833 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 8 % entspricht, erneut Otto.

Die zehn populärsten Online-Shops Deutschlands

1. (2) Amazon

2. (1) Quelle

3. (3) Otto

4. (4) Neckermann

5. (6) Conrad Electronic

6. (-) Telekom

7. (-) redcoon

8. (9) Thomann

9. (11) Notebooksbilliger

10. (24) Baur

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August
12:00 Uhr

Kulinarisches Internet

geschrieben von Maren Fliegner

Heutzutage muss sich niemand mehr nur mit den Standard-Lösungen aus dem Supermarkt zufrieden geben. Es gibt diverse Online-Plattformen, die den individuellen kulinarischen Wünschen der Konsumenten Rechnung tragen. Von Tee und Kaffee über Brot und Müsli bis hin zu Tierfutter kann sich der User seine eigene Kreation zusammenstellen. Mass Customization heißt dieser Trend im Branchenjargon.

mymuesli

Unter dem Motto “It´s yourtee time” lässt yourtee.de keine Tee-Wünsche offen. Zunächst wählt sich der Kunde seine bevorzugte Teesorte, beispielsweise Pfefferminze oder Schwarzer Tee, um dann aus 24 Früchten, Gewürzen oder Kräutern dem Aufgussgetränk seine besondere Note zu verpassen. Bei der Bestellung ist es möglich, zwischen Teebeuteln oder losem Tee zu wählen. Wer jedoch unter Fantasielosigkeit leidet oder sich eine genießbare Zusammenstellung nicht zutraut, kann sich unter “Rezepte” bereits fertige Mischungen heraussuchen und direkt bestellen.

Auf sonntagmorgen.com lassen sich hingegen die wildesten Kaffee-Kreationen basteln. Eingangs ist aus etwa 10 verschiedenen Sorten die Mischung zu bestimmen. Danach muss sich der Kunde für sein individuelles Aroma entscheiden. Dabei hat er die Wahl zwischen extravaganten Zutaten wie Chili oder Karamell, diversen Nüssen und Früchten. Zu guter Letzt kann der Kunde sein Misch-Werk noch mit einem eigenen Namen versehen.

MyMüsli.de bietet 566 Billiarden Möglichkeiten, sein individuelles und zudem gesundes Frühstück zu kreieren. Der Basis-Mix beinhaltet verschiedene Flocken aus Weizen, Hafer, Roggen, Dinkel, Soja etc., die sich durch diverse Basiszutaten, wie Sesam oder Leinsamen verfeinern lassen. In einem weiteren Schritt kann der Müsli-Gourmet seine persönlichen Lieblingsfrüchte auswählen, um schlussendlich aus einer exotischen Vielfalt von Nüssen die für sich geeignete Kombination zu entdecken. Zuletzt rundet die Wahl eines sogenannten “Extras”, wie Bio-Gummibärchen oder Früchten in Schokoladenummantelung die “selbstgebastelte” Rohkost-Mahlzeit ab. Auch hier kann der Kunde vor der Bestellung seinem persönlichen Müsli-Mix einen eigenen Namen geben. Besonders originelles Beispiel bisher: “Eherettungsversuch”. Ähnlich wie MyMüsli.de gestaltet sich die Plattform CerealClub.de. Auch hier gibt es unzählige Möglichkeiten, sich vom langweiligen Supermarkt-Müsli zu distanzieren und seiner Kreativität Ausdruck zu verleihen.

Panemeo.de, was ganz schlicht “mein Brot” heißt, macht aus dem ältesten Grundnahrungsmittel ein Genussmittel. Nachdem man seine Brotbasis aus Dinkel-, Roggen- und Urgetreidevollkorn gewählt hat, können anschließend die Zutaten zusammengestellt werden: Saate, Getreidevollkornmehle, Nüsse, Trockenfrüchte, Milchprodukte, Gewürze und saisonale Produkte bieten zusammen eine enorme Auswahl und in Kombination ein unerschöpfliches Repertoire. Wie das Brot heißen soll, kann sich der Kunde schließlich auch noch überlegen.

Nachdem man sich nun reichhaltig mit köstlichen Leckereien eingedeckt hat, bietet es sich an, seinem Hund einen solchen Luxus ebenfalls angedeihen zu lassen. Denn nichts anderes hat der beste Freund des Menschen verdient! Bei freischnauze-online.de füllt man den Hunde-Napf ganz nach Belieben auf. Zunächst wird der Basis-Mix gewählt (Rind, Fisch, Strauß oder Kräuter), um als nächstes Flockenart, Früchte, Gemüse und Nüsse hinzuzufügen. Mit einem Kalorienrechner auf der Website kann sogar genau errechnet werden, wie viel der Vierbeiner am Tage zu sich nehmen darf.

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* Marktplatz für Lebensmittel

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Juli
12:00 Uhr

Shopping-Perlen: Fahrrad.de

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Fahrräder in Hülle und Fülle stehen bei fahrrad.de in den Regalen. Daneben bietet der 2003 von René Marius Köhler gestartete Zweiradladen Fahrradzubehör, Fahrradteile und sogar Radreisen an. In 22.000 Artikeln können Fahrradfans im übersichtlichen Cyberladen stöbern. Produktbewertungen sollen die Auswahl erleichtern. Daneben lädt eine Community mit der Möglichkeit Artikel zu verfassen sowie Fotos, Videos und GPS-Touren hochzuladen, Online-Käufer zum Verweilen ein. Das Konzept auf Fahrrad.de wuchs in den vergangenen sechs Jahren von einem Zwei-Mann-Betrieb zu einem stattlichen E-Commerce-Unternehmen heran. Gemeinsam mit dem Partnershop fitness.de erwirtschaftete die sportliche Webshop-Kombi im vergangenen Geschäftsjahr mit ihren rund 80 Mitarbeitern nach eigenen Angaben einen Umsatz von 22 Millionen Euro. Die beiden Webshops ergänzen sich wunderbar, denn durch das zweite Standbein gelingt es dem Betreiber, der internetstores AG, “die in den Wintermonaten rückläufigen Umsätze im Fahrradgeschäft aufzufangen”.

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Inzwischen wagte der Webshop sogar den Sprung in die reale Welt: Das stationäre Fahrradgeschäft steht am Stuttgarter Westbahnhof. Für Firmengründer Köhler war die Eröffnung des Fachgeschäftes eine Reise zurück in die Vergangenheit: Anfang der 80er Jahre hatte sein Vater Rolf den Fahrradfachmarkt Roko gegründet. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer kaufmännischen Ausbildung im väterlichen Betrieb wagte Köhler mit der Gründung von fahrrad.de den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit. “Nach dem Tod meines Vaters war es mir ein großes Anliegen, sein Lebenswerk bestmöglich weiter zu führen. Es ist ganz in seinem Sinne, dass wir sein traditionsreiches Fahrradgeschäft neu eröffnen. Nicht zuletzt, weil wir dadurch auch Arbeitsplätze von ehemaligen Roko-Mitarbeitern erhalten können, die zum Teil schon seit über zwanzig Jahren mit an Bord sind.”

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Juli
16:05 Uhr

Online-Shopping beliebt wie nie

geschrieben von Julia Schwabe

Webshopping ist beliebter denn je. In den vergangenen zwei Jahren ist die Zahl der Online-Shopper von 69,3 auf 97,4 % gestiegen. Das ermittelte das Marktforschungsunternehmen Innofact im Rahmen der diesjährigen Quelle Webshopping-Studie. Dafür wurden über 1.000 Internetnutzer im Alter von 18 bis 64 Jahren zu ihrem Shopping-Verhalten im World Wide Web befragt.

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Deutsche shoppen gern bequem und unabhängig

Die Gründe für die steigende Beliebtheit liegen nahe: Webshopping ist bequem, unabhängig, ohne Zeitdruck, schneller, bietet eine große Auswahl an Produkten und häufig günstigere Angebote als der Offlinehändler in der Nachbarschaft. 97,4 % der Befragten gaben an, innerhalb des letzten Jahres mindestens einmal im Internet etwas gekauft zu haben. Der Wirtschaftskrise zum Trotz haben 44,3 % beim Web-Shopping sogar mehr Geld als im Vorjahr investiert. Jeder Zweite gab zwischen 100 und 499 Euro aus.

quelle-studie

Sicherheit und Datenschutz stehen an erster Stelle

Neben der Begeisterung für die bequeme Art des Shoppens im Internet sind auch die Anforderungen der Käufer gestiegen. Undurchsichtige Zahlungsmethoden, Probleme mit der Website, lange Ladezeiten führen bei 30 bis 40 % der Internetnutzer schon mal zu einem Kaufabbruch. Für gut 91 % muss das Preis-Leistungsverhältnis stimmen, fast 89 % legen zudem großen Wert auf bequeme Bestellvorgänge und Übersichtlichkeit. Optimierungspotential sehen die Verbraucher vor allem in den Bereichen übersichtliche Sicherheit und Suchfunktionen – 43,8 bzw. 38,6 %. Deutlich weniger Kritik bekommen die Bereiche Produktauswahl (12,5 %) und Bestellvorgang (11,8 %).

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Juni
16:00 Uhr

Shopping on demand

geschrieben von Julia Schwabe
myfab

myfab.com - hier können Designermöbel zu Fabrikpreisen bestellt werden

Die Deutschen shoppen leidenschaftlich gerne, und zwar im Internet. Online-Shopping hat sich für die meisten Deutschen zu einer willkommenen Alternative zum Einkauf im Ladengeschäft entwickelt. Der größte Vorteil des Online-Shoppings liegt für die Kunden in der Bequemlichkeit: Das Angebot im Netz übertrifft jedes Kaufhaus, die Internet-Shops haben rund um die Uhr geöffnet und Preise lassen sich mit wenig Aufwand vergleichen. Außerdem gelten in Deutschland äußerst verbraucherfreundliche Gesetze für den Umtausch der bestellten Waren. Sie können innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurückgegeben werden.

Während allerorten die Umsätze zurückgehen, legen Online-Shops, auch in diesen Tagen, in der Regel weiter zu. Die Krise muss ein analoges Phänomen sein, denn in der digitalen Wirtschaft sucht man vergeblich nach ihr. Unbeeindruckt von der wohl heftigsten Konjunktur-Delle seit Ende den 20er-Jahren, lässt sich dieser Wirtschaftszweig nicht unterkriegen.

In den kommenden Tagen betritt ein weiterer Shoppingdienst den deutschen Markt. Myfab.com – das in Frankreich überaus erfolgreiche Portal für Premium-Möbel zu Fabrikpreisen, bietet als erste Verkaufsplattform weltweit Designmöbel auf Nachfrage. Nach dem Prinzip des umgekehrten Marketings entscheidet der Kunde per Online-Abstimmung, welche Produkte er kaufen möchte. Anschließend werden die Artikel in die Verkaufsaktion aufgenommen und die Bestellungen direkt beim Hersteller in Auftrag gegeben. Der Kunde kann alle Produktionsphasen in Echtzeit auf der Website verfolgen und bekommt seine Ware ohne Zwischenhändler direkt nach Hause geliefert. Durch die Produktion auf Bestellung werden Fehl- oder Überproduktionen, Lagerkosten und teure Ladenmieten vermieden. Im Ergebnis sind die Artikel bis zu 70 % günstiger als vergleichbare Markenprodukte.

Myfab.com richtet sich an Konsumenten, die Premiumqualität zu Massenmarktpreisen erstehen möchten. Außerdem wird Nachwuchs-Designern die Chance geboten, mit geringem Aufwand die Nachfrage ihrer Entwürfe zu testen und bei Erfolg schnell in Produkte umzusetzen.

In Frankreich schon jetzt ein Erfolg, konnten seit dem Start im April des vergangenen Jahres bereits über 80.000 Artikel verkauft und jeden Monat rund 25 Container verschifft werden. Bis zu 50.000 Besucher zählt die E-Commerce-Plattform am Tag, die insgesamt 500.000 mal für die Produktion eines Artikels stimmten. Verkaufsrekord waren bisher 1.000 Artikel in 24 Stunden.

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