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Archiv des Tags Online-Shop

März
08:03 Uhr

Nicht nur für Brillenschlangen

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Seit nunmehr acht Jahren betreibt Dirk Meier im beschaulichen Limburg ein Optiker-Geschäft. Doch der staatlich anerkannte Augenoptiker und Augenoptikmeister wollte nicht nur die Menschen in der hessischen Stadt mit Brillen versorgen, sondern die ganze Republik. Deswegen setzte er bereits 2006 zum Sprung ins Internet an. Dort tummelten sich damals zwar schon etliche Brillen-Shops, viele davon konnte man aber bestenfalls als semiprofessionelle Angebote bezeichnen. Auch heute noch ist die Konkurrenz im Online-Brillengeschäft groß, zahlreiche Optiker suchen ihr Heil im Web. Gründer ohne entsprechende Ausbildung und Hintergrund haben es in diesem Segment vermutlich schwer. Intressant ist der Brillenmarkt allemal, nach einer Studie des Allensbacher Institut für Demoskopie benötigen 63 % der Deutschen (ab 16 Jahren) eine Brille. Inzwischen ist Meiers Online-Ableger Netzoptiker seit vier Jahren online. Umsatzzahlen veröffentlicht der Web-Shop keine. Gleichzeitig betreibt Meier auch weiterhin sein herkömmliches Optiker-Geschäft. Dort werden alle Netzoptiker-Brillen produziert.

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Januar
08:00 Uhr

Göttliche Kosmetik

geschrieben von Yvonne Ortmann

Die Götter hausen auf dem Berg Olymp und trinken Nektar. Wenn sie guter Laune sind, beschenken sie die Menschen. In der Interpretation des Hamburger Unternehmens Göttergaben bestehen diese Geschenke aus Badekugeln, Massage Bars und “Göttersahne”, was nichts anderes als exquisite Body-Lotion ist. Das Team um Annette Asmus verkauft Kosmetik: frisch, individuell und pur, also ohne Konservierungsstoffe. “Eigentlich könnte man alle unsere Produkte essen”, verrät Gründerin Asmus.

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Die Website hat angenehmerweise nicht viel von einem Online-Shop, sondern punktet mit Ästhetik. Umgeben von schönen Bildern und Klängen wie aus dem Wellnesscenter klickt man sich durch die sechs Produktkategorien. Vor allem die kleinen Besonderheiten fallen auf: Die Artikel tragen Namen wie “Dem Himmel so nah” oder “Glücksfunke”, Geschenkverpackungen können individuell beschriftet werden und in den Badekugeln lassen sich intime Botschaften verstecken. Hinter dem Konzept steckt ein Viererteam: Asmus hat BWL studiert und jahrelang in der Kosmetikindustrie gearbeitet – unter anderem für L’Oreal und Beiersdorf. Daneben gibt es eine Ökotrophologin, einen Arzt und eine Lebensmittelchemikerin. Weil die Produkte hochwertig sein sollen, wird nur auf Bestellung produziert und alles weggelassen, was synthetisch ist. Die Rohstoffe kommen aus biologischem Anbau und werden in einem Wirkstofflexikon erklärt.

Kein billiges Vergnügen

Entsprechend dem eigenen Anspruch auf Hochwertigkeit sind die Produkte nicht gerade billig: 300g Körperpeeling kosten 24,95 Euro zuzüglich der Versandkosten von 3,95 Euro. Ein Renner ist die Badekugel mit Geheimbotschaft, die stolze 11,95 Euro kostet, aber ja auch nicht für den täglichen Gebrauch gedacht ist. Vor allem Frauen verwenden sie gerne für eine ganz besondere Anfrage: “Bislang erreichten uns viele Heiratsanträge, die wir in unsere Badekugeln eingearbeitet haben. Hierbei liegt der Anteil der Frauen, die ihrem Liebsten einen Antrag machen, deutlich höher als jener der Männer, die in die Offensive gehen”, sagt Asmus.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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Oktober
12:00 Uhr

Versteigern ist out, verkaufen in

geschrieben von Alexander Hüsing

Der Niedergang von eBay führt dazu, dass immer mehr Onliner nach anderen Möglichkeiten suchen, ihre Habseligkeiten zu verlaufen. Ankaufdienste wie trade-a-game, momox.de, momox-books.de und asgoodas.nu haben diesen Trend längst erkannt. Ohne große Probleme kann jeder auf diesen Seiten seine Waren verkaufen – nicht an andere Privatleute, sondern direkt an die Betreiber der Plattformen. Der im Sommer des vergangenen Jahres gestartete Dienst asgoodas.nu ist spezialisiert auf den Ankauf von Handys und iPods. Wer ein Gerät verkaufen möchte, muss bei asgoodas.nu nur ein Gerät auswählen, ein paar Fragen beantworten und schon ist der Verkauf gelaufen. Der Ankaufdienst momox.de ging bereits im Mai 2006 an den Start. User können über die Website ihre CDs, DVDs und Spiele direkt an momox.de verkaufen. Einfach den Barcode eingeben, fertig.

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Jetzt bekommt dieses Boomsegment Zuwachs: Der bereits genannte Online-Shop trade-a-game schickt die Plattform reBuy.de ins Rennen. “Wir konnten mit trade-a-game.de sehr viele wichtige Erfahrungen sammeln, um das Verkaufen und Kaufen von Gebrauchtware auf reBuy.de noch einfacher, schneller und sicherer zu gestalten”, sagt Marcus Börner, Geschäftsführer von trade-a-game. “Ganz besonders freuen wir uns, neben Spielen, Filmen und Musik jetzt ganz neu auch den Ankauf von Büchern anbieten zu können.” Der bekannte Online-Shop libri steigt ebenfalls im großen Stil in den Ankauf von gebrauchten Büchern ein. Über regalfrei.de besteht die Möglichkeit, seine Staubfänger zu verkaufen. Verkaufswillige können nicht nur Einzelexemplare sondern ganze Bücherstapel loswerden: Sie stellen eine Liste bei regalfrei.de ein und bekommen ein Angebot für den kompletten Bücherberg. Der neue Dienst zonzoo dagegen macht dem Handy-Ankauf-Dienst asgoodas.nu Konkurrenz. Hinter zonzoo steckt das Handyrecycling-Unternehmen Greener Solutions. Der junge Dienst kauft gebrauchte Handys zu Festpreisen an. Deutschland ist nach Spanien das zweite Land, in dem zonzoo startet. Weitere Länderversionen sollen folgen.

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Oktober
08:02 Uhr

Schön verpackte Kurven

geschrieben von Yvonne Ortmann

Für viele bestimmt ein Traumjob: Die beiden Gründer von Enamora beschäftigen sich mit der Verpackung weiblicher Kurven. In ihrem Online-Shop verkaufen die beiden Cousins Zouhair Belkoura und Tu-Lam Pham, was Frauen- und Männerherzen höher schlagen lässt: Dessous, Unterwäsche und Bademode in allen Variationen, Größen und Preisklassen. Initialzündung für die Idee waren Klagen aus dem Bekanntenkreis: Einige Frauen bedauerten, dass es so schwierig sei, schöne Unterwäsche zu finden. Vor allem Frauen mit größeren Cup-Größen (aber ansonsten schlanker Figur) bestellten bis dato oft in England. Denn sowohl stationäre Kaufhäuser als auch affiliatebasierte Onlineshops sind darauf meist nicht ausgerichtet: “Nur ein E-Commerce-Shop mit einem zentralen Lager hat die Möglichkeit, ein Sortiment anzubieten, das sämtliche BH-Kombinationen in Bezug auf Unterbrustumfang und Cup-Größe beinhaltet”, erklärt Pham.

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Jedoch sind Frauen mit “Randgrößen” nur eine Zielgruppe des Unternehmens. Auch markenbewusste Kunden kommen auf ihre Kosten, da edle Lables wie Aubade und Simone Pérèle zum Sortiment zählen. Daneben spricht Enamora all jene an, die ihre Lieblingsstücke regelmäßig nachbestellen wollen, und jene, die Unterwäsche lieber im heimische Ambiente anprobieren statt in neonlichtgetränkten Umkleidekabinen. Der Versand ist mit 2,99 Euro im Vergleich zu anderen Modeversandhäusern sehr günstig. Rückgaben sind kostenlos. Alles soll stimmen, bis ins Detail: Die Artikel werden in Seidenpapier und rosa Kartons versendet. Das Konzept kommt an, die Wahl-Berliner, die von Rocket Internet, dem Inkubator der Samwer Brüder Alexander, Marc und Oliver und Holtzbrinck Ventures unterstützt werden erwarten für dieses Jahr einen siebenstelligen Umsatz und eine sechsstellige Kundenzahl. “Das liegt weit über unseren Erwartungen”, freuen sie sich. Deswegen wollen sie die bereits begonnene Expansion ins deutschsprachige Ausland weiter vorantreiben, mittelfristig soll Benelux folgen.

“Hat man erstmal bestimmte Anbieter gefunden, ziehen andere mit”

Mitstreiter im Unterwäsche-Segment sind beispielsweise Sunny-Dessous.de und Nice to meet you. Optisch überzeugt Enamora mit einer schlichteren, aber sinnlicheren Aufmachung. Doch die beiden Gründer wollen sich auch inhaltlich abheben: “Allein Formulierungen wie ‘big size’ oder ‘große Größen’ sind eine total falsche Kundenansprache”, findet Pham. Enamora wählt den neutraleren Begriff “BHs ab E-Cup”. Das Zweierteam hat sich mit Enamora ein hohes Ziel gesteckt: Der Shop soll das “Amazon für Bodywear” werden. “Unterwäsche ist im Gegensatz zu sonstiger Bekleidung noch eine Nische, aber eine große Nische. Wir wollen, dass Kunden nirgends sonst mehr nach Dessous und Unterwäsche suchen müssen”, erklären Belkoura und Pham. Deswegen arbeiten sie daran, immer mehr hochwertige Marken – aber nicht ausschließlich Luxusmarken – in ihr Sortiment aufzunehmen.

Mittlerweile gehören sie für manche Hersteller bereits zum Exklusivanbieter-Kreis. Eine Exklusivmarke ist Marlies Dekkers. Marlies Dekkers? “Wer ‘Germany’s next Topmodel’ schaut, der weiß, dass die Models im Finale in Wäsche von Marlies Dekkers gelaufen sind.” Während es Belkoura und Pham am Anfang noch schwer fiel, hochwertige Markenhersteller vom Vertrieb über ihren Online-Shop zu überzeugen, “wird jetzt teilweise der rote Teppich für uns ausgelegt. Wir haben einen hochwertigen Auftritt und ein Top-Markenportfolio. Hat man erstmal bestimmte Anbieter gefunden, ziehen andere mit.” Eine Besonderheit ist die Produktsparte “Tabu”. Neben sexy Dessous gibt es hier spielerische Accessoires wie Augenbinden und Schokolade für den Körper. Diese Kategorie haben sie der Erotikmarke Agent Provocateur nachempfunden: “Extrem sexy, etwas provokant, aber mit dem gewissen ‘Etwas’. Wir wollen damit Erotik aus der Schmuddelecke ins Wohnzimmer bringen.”

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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Juli
16:05 Uhr

Shopping-Perlen: Bergzeit.de

geschrieben von Julia Schwabe

Zurück zur Natur – Wandern ist wieder in. Vor allem junge Menschen entdecken das Wandern, Trekking oder auch Bergsteigen für sich. Das passende Equipment bietet der übersichtliche und umfangreiche Online-Shop  Bergzeit.de – so wird der Ausflug nicht zur Katastrophe. Und zum Glück haben Kniebundhosen, Baumwollhemd oder schwere klobige Wanderschuhe längst ausgesorgt. Die heutige Ausrüstung soll leicht, handlich und funktional sein.

Bergzeit.de

Bergzeit.de ging vor fast 10 Jahren in Holzkirchen als digitales Tourenmagazin online. Das Hobbyprojekt entwickelte sich schnell zum Vollzeit-Programm mit Tourenbeschreibungen, Wetter- und Lawinenlinks. Kurze Zeit darauf kam außerdem der Verkauf von Ausrüstungs- und Bekleidungsartikel hinzu. Von Anfang an glänzte die Bergsport-Shop durch ein breites Angebot an Markenprodukten, eine ausführliche und kompetente Beratung und faire Preise. Alle nötigen Ausrüstungegenstände -von Schuhen, über Brillen bis hin zu Zelten sind sortiert nach Rubriken und Marken schnell und einfach zu finden. Darüber hinaus werden Wanderkarten, Klettersteig- oder GPS-Kurse und 2-Tägige Wander- und Kletter-Touren angeboten. Besonders stolz sind die Mitarbeiter auf das umfangreiche Sortiment von fast 100 Zelt-, über 50 Schlafsackmodellen und einer breiten Rucksack- und Kocherauswahl.

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Juli
12:10 Uhr

Nie wieder Verkaufsstress

geschrieben von Alexander Hüsing

In vielen Haushalten stapeln sich unzählige Bücher, PC- und Konsolenspiele, DVDs und Handys. Wer Zeit und Geduld hat, verkauft diese Sachen an Freunde weiter, verscherbelt sie auf dem Flohmarkt oder bei Auktionshäusern wie eBay oder auf dem Marktplatz bei amazon. Nachteil: Der Verkauf ist meist eine mühsame Sache und kann einige Tage bis Wochen dauern. Den Betrag, der am Ende übrigbleibt, sollte man anschließend besser nicht auf die Arbeitszeit für die Verkaufsvorbereitungen und den Versand der Ware umrechnen.

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Schnell und einfach: Bei trade-a-game kann jeder Spiele verkaufen

Deutlich schneller und einfacher funktioniert der Verkauf von Büchern, DVDs und Hanyds bei  den Shoppingplattformen trade-a-game, momox.de oder asgoodas.nu. Der Ankaufdienst momox.de ging bereits im Mai 2006 an den Start. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann Christian Wegner beschreibt seinen Dienst als “Ankaufsportal für private Verkäufer”. User können über die Website ihre CDs, DVDs und Spiele direkt an momox.de verkaufen. Einfach den Barcode eingeben, fertig. Wobei die angebotenen Waren einige Standards erfüllen müssen: Bei CDs müssen Booklets, bei Spielen Anleitungen vorhanden sein. Stark zerkratzte, gebrochene oder beschädigte Artikel haben ebenfalls keine Chance. An Spitzentagen kauft der Berliner mehrere tausend Artikel an. “Die Idee zu momox.de entstand aus der Erkenntnis, daß sich CDs, DVDs und Spiele im Internet sehr gut verkaufen lassen und dass das Wichtigste dabei die richtigen Beschaffungsquellen sind”, sagt Wegner. Der Einkauf von gebrauchten Medien auf Flohmärkten, bei eBay oder über Zeitungsanzeigen war dem Hauptstädter aber zu aufwendig. Kurze Zeit später war momox.de online. Im August des vergangenen Jahres stieg Wegner mit momox-books auch in den Ankauf von gebrauchten Büchern ein. Alle erworbenen Waren verkauft der momox-Macher im In- und Ausland über Marktplätze weiter. Einen kleinen Teil der Waren bringt er auch über seine eigene Plattform medimops an den Mann.

PC- sowie Konsolenspiele bequem verkaufen

Die Shoppingplattform trade-a-game kauft PC- sowie Konsolenspiele, Spielekonsolen, DVDs und neuerdings auch CDs im großen Stil an. “Der schnelle Verkauf von gebrauchter Ware erfreut sich immer größerer Beliebtheit im Internet. Um den Wünschen unserer Kunden entgegen zu kommen, haben wir unser Sortiment um CDs erweitert und eine neue Verkaufs-Funktion entwickelt. Diese ermöglicht es unseren Kunden, viele Artikel jetzt schneller auf einmal an uns zu verkaufen”, sagt Lawrence Leuschner, Gründer und Geschäftsführer von trade-a-game. In den kommenden Monaten will das Berliner Unternehmen den Ankauf von Medienprodukten aller Art weiter ausbauen. Der Verkauf der Waren erfolgt ebenfalls über die Website von trade-a-game. Schnäppchenjäger finden auf der Website somit immer günstige gebrauchte Waren.

Der im Sommer des vergangenen Jahres gestartete Dienst asgoodas.nu ist spezialisiert auf den Ankauf von Handys und iPods. Wer ein Gerät verkaufen möchte, muss bei asgoodas.nu nur ein Gerät auswählen, ein paar Fragen beantworten und schon ist der Verkauf gelaufen. “Der Verkäufer erhält dann per E-Mail einen DHL-Aufkleber für den kostenlosen Versand an uns”, sagt Gründer Christian Wolf. Sobald die Geräte getestet und wiederaufbereitet sind, werden sie in Deutschland und anderen europäischen Ländern weiterverkauft. Langfristig will Wolf auch weitere Produkte ankaufen – beispielsweise Digitalkameras, Notebooks und MP3-Player. Für alle, die schnell mal einige Bücher, DVDs oder Handys loswerden möchten, sind Ankaufdienste wie trade-a-game, momox.de oder asgoodas.nu eine gute Sache. Einen Nachteil haben die Plattformen aber: Der erzielte Preis ist oftmals deutlich niedriger als beim Eigenverkauf über Auktionshäuser oder Marktplätze. Dafür muss man sich aber nicht endlos lange mit derm Verkauf beschäftigen.

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Juni
16:05 Uhr

Shopping-Perlen: Bergfreunde.de

geschrieben von Alexander Hüsing

Kletterfreunde sollten unbedingt einen Abstecher zu Bergfreunde.de einplanen. Der Online-Shop bietet, geordnet nach Rubriken, Rucksäcke, Kletterbekleidung und Zelte an. Zusätzlich ist die Navigation über Markennamen möglich. Ins Leben gerufen wurde der erfolgreiche Bergsteiger-Shop im Sommer 2006 von Martin und Swantje Theben. Ein Jahr zuvor war dem Ehepaar aufgefallen, dass es für die Zielgruppe der Kletterer “keinen kompetenten und authentischen Online-Shop gab”. Nach und nach verfestigte sich bei dem Duo der Gedanke diese Marktlücke selber zu schließen und ein eigenes Unternehmen zu gründen. Vermutlich auch, weil die Macher selbst “Landkinder” sind und zum Sport am liebsten in die Natur gehen. Nach einem Jahr Vorbereitungs- und Planungszeit ging Bergfreunde.de schließlich online.

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Ein Drittel des benötigten Startkapitals brachten die Gründer selbst auf. “Für die anderen zwei Drittel konnten wir unsere lokale Sparkasse als Kreditgeber überzeugen. Ein langer und aufreibender Prozess”, berichtet Martin Theben aus der Anfangszeit. Neben der Hausbank mussten die Thebens auch Lieferanten von der Tragfähigkeit ihres Konzeptes überzeugen. “Als es dann losging war aber unser schneller Erfolg letztendlich der größte Stolperstein, den wir Gott sei Dank ohne Hinfallen überwinden konnten. Wir waren sehr schnell gezwungen Personal einzustellen, um das laufende Geschäft abwickeln zu können. Bei starkem Wachstum steht man schnell vor Herausforderungen in der Unternehmensorganisation.” Im vergangenen Jahr machte der Onlineshop rund um den Trendsport Klettern und andere Outdooraktivitäten nach eigenen Angaben stattliche 3,6 Millionen Euro Umsatz.  In diesem Jahr sollen es über 5 Millionen Euro Umsatz werden – somit ist Bergfreunde.de ein echter Nischenkönig. Selbst kommen die Thebens immer seltener vor die Tür: “Leider fehlt uns seit der Geschäftsgründung manchmal die Zeit so viel draußen zu sein, wie wir es gern wären.”

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Juni
08:00 Uhr

Ein Outfit für jeden Tag

geschrieben von Alexander Hüsing

Immer mehr Menschen shoppen online. Und immer mehr Shops buhlen um Käufer. Brandneu im Markt ist 7trends. Zielgruppe des Online-Shops sind junge Frauen, die sich modisch kleiden möchten, aber kein Geld für teure Designerklamotten ausgeben möchten. “Der Name 7trends spiegelt den Anspruch unserer Kundinnen wider, sich jeden Tag in der Woche in einem tollen Outfit zu präsentieren – sei es im Business-Look montags im Büro oder im Out of Bed-Look am Sonntagmorgen”, sagt Gründer Heemann, der ebenso wie sein Mitgründer Sieglerschmidt früher als Berater bei McKinsey wirkte. Das Duo kennt sich inzwischen seit zehn Jahren und entschied sich im vergangenen Sommer zum Sprung in die Gründerszene.

Ein echter Hingucker: Der Laufsteg bei 7Trends

Ein echter Hingucker: Der Laufsteg bei 7Trends

Die Produkte bei 7trends werden nicht nur in den üblichen Kategorien (Oberteile, Hosen, Röcke) präsentiert, sondern vielmehr in verschiedenen Kombinationen und Trendrubriken. So wollen die Macher die weibliche Kundschaft zum Kauf anregen. Eine weitere Besonderheit des Cyberladens ist die Produktauswahl: 7trends ist kein Vollsortiment, vielmehr kommen nur ausgewählte Produkte einer Marke in die virtuelle Auslage. Alle angebotenen Waren sollen aktuelle Trends, Looks und Star-Outfits widerspiegeln. So gesehen ist 7trends eine Art Modetrend-Suchmaschine, die Nutzerinnen müssen aber nicht selbst stöbern. Neben dem Shoppingbereich bietet 7trends Analysen von Star-Outfits und weitere Nachrichten rund um das Thema Trends und Nachwuchs-Designer. Mit dieser Mischung aus günstigen Trendklamotten und einem breiten Serviceangebot (unter anderem einem kostenlosen Rückversand) sind die Hauptstädter sicher, dass sie sich gegen die etablierten E-Commerce-Firmen behaupten können.

In Großbritannien ist asos mit einem vergleichbaren Konzept sehr erfolgreich: Seit Gründung im Jahr 2000 verdoppelte das Unternehmen nahezu jedes Jahr seinen Umsatzes. Im vergangenen Jahr setzte asos rund 100 Millionen Euro um. Zum Konzept des Dienstes gehört das Nachstylen von Prominenten-Outfits zu erschwinglichen Preisen.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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