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Archiv des Tags Musik

März
08:04 Uhr

Sounds austauschen und Musik herstellen

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Im Februar des vergangenen Jahres startete der Musikdienst Tracks and Fields seine Betaphase. Diese Phase hat seit ein paar Wochen ein Ende, denn das von Christian Mix-Linzer gegründete Unternehmen ist seit Ende Januar dieses Jahres nun ganz offiziell am Start. Über das Berliner Start-up Tracks and Fields können Musiker und Produzenten gemeinsam mit anderen Nutzern Sounds austauschen und Musik kollaborativ herstellen. Neben der Bearbeitung von Sounds und Samples ist auch die Produktion von ganzen Musikstücken möglich. Dank eines Online-Sequenzers können insgesamt acht Sound-Spuren bearbeitet werden.

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Februar
12:05 Uhr

Music That Will Blow Your Balls

geschrieben von Maren Fliegner

Wenn eingefleischte Science-Fiction-Fans an das Jahr 1984 denken, dann fällt ihnen vor allem die Fantasy-Komödie “Ghostbusters” um die drei Protagonisten Egon, Ray und Bill ein. Besonders das gleichnamige Titellied zum Film von Ray Parker Jr. ist weltberühmt. 1989 folgte Teil II des Geisterspektakels und seitdem spekulieren Fans auf eine weitere Fortsetzung. Sollte diese tatsächlich realisiert werden, gibt es bereits eine gelungene Neuinterpretation des Filmsongs – diesmal unplugged von Matt Mulholland. Der neuseeländische Musiker begrüßt seine Fans und die, die es noch werden wollen, auf seiner englischsprachigen Homepage mit den Worten: “Guten Abend, Ladies und Gentlemen, und willkommen auf der besten Website, die jemals geschaffen wurde.” Wer sich davon überzeugen möchte, dem sei ein sofortiger Besuch der optisch durchaus gewöhnungsbedürftigen Webpräsenz empfohlen.

Screenshot mattmulholland.co.nz

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Februar
11:50 Uhr

Sag’s mit einem Video

geschrieben von Maren Fliegner

Dieses Jahr ist es so weit: Dein 30. Geburtstag! Alle deine Freunde scharren schon mit den Füßen und fiebern dem Event des Jahres entgegen. Doch du scheiterst schon beim Start: Der Einladung. Öde Papierkarten sind nichts für dich, langweilige Massenmails verpönen viele deiner Bekannten. Genervt fällt dein Blick auf die Fotoansammlung des letzten Partyabends. Für diesen und noch viele andere Fälle bietet die englischsprachige Homepage Animoto.com unter dem Motto ” Slideshows are boring. Your images are not” unendlich viele Möglichkeiten. Ob banale Geburtstagseinladung oder tiefsinnige Liebesbekundung an die Angebetete, mithilfe dieser Webapplikation entstehen einzigartige Videoclips inklusive musikalischer Untermalung im angesagten MTV-Style.

Screenshot animoto.com

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Februar
15:58 Uhr

Die unendliche Komposition

geschrieben von Maren Fliegner

Mit den richtigen Hilfsmitteln kann jeder komponieren. Selbst wenn sie keinerlei musikalisches Vorwissen besaßen, erstellten Mozarts Zeitgenossen mit seinem „musikalischen Würfelspiel“ in kurzer Zeit eigene Kompositionen. Der Trick bestand darin, dass der Komponist bereits sämtliche Takte vorbereitet hatte, unter denen die Spieler wählen konnten. Sie würfelten nun Takt für Takt die Melodie aus, bis schließlich ein vollwertiges Menuett entstand. Dank der sorgfältigen Vorbereitung durch den Komponisten, brauchten sie nicht zu fürchten, Fehler zu machen: Alle Takte passten zueinander und klangen in jeder Kombination gut.

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Januar
11:50 Uhr

Die Stimmung bestimmt den Soundtrack

geschrieben von Maren Fliegner

Dass Musik und Emotionen unmittelbar zusammenhängen, wissen wir alle aus Erfahrung. Ziehen wir das Beispiel Liebe heran: Was wäre das erste Verliebtsein ohne das passende Lied, das die Glücksgefühle und hormonellen Wallungen auf den Punkt bringt? Erste Wolken am Horizont eines bislang glücklichen Pärchens schreien nach musikalischer Untermalung in Form eines verzweifelten Songs über Beziehungsprobleme. Ebenso muss der Liebeskummer nach einer Trennung mit einer im Normalzustand kaum erträglichen Ballade über gebrochene Herzen und geschundene Seelen ertränkt werden.

Bild 5

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Januar
16:00 Uhr

Animierter Chor für Musikliebhaber

geschrieben von Maren Fliegner

Für diejenigen, die weder ein Instrument spielen noch singen können, gibt es im Internet eine Möglichkeit ganz einfach selbst Musik zu kreieren. Auf der französisch- und englischsprachigen Seite Incredibox können Musikliebhaber animierte Figuren zu einer Band zusammenstellen. So hat jeder Nutzer die Möglichkeit mit wenigen Klicks seine eigene Musik mit Gesang, Beatbox und Percussion zu komponieren.

incredibox

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Dezember
12:00 Uhr

Kostenlose Musik für alle

geschrieben von Yvonne Ortmann

Während man im Offlinemarkt für Musik immer noch viel Geld bezahlen muss, bietet Steereo seinen Musik-Service kostenlos an. Der Musikdienst verspricht seinen Hörern aktuelle Songs in voller Länge und guter Qualität. Welche Richtung man auch immer bevorzugt – bei den aktuell über 1,3 Millionen Titeln und 160.000 Alben ist für den eigenen Geschmack hoffentlich etwas dabei.

bb_steereo

Mit den “Après Ski Hits 2009″ ist sogar für die Entspannung auf der Almhütte gesorgt. Damit sich Musikbegeisterte gut zurecht finden, gibt es für die Suche verschiedene Kategorien wie Musikrichtung, Künstler und natürlich Charts. Bezahlwillige können außerdem Premium-Mitglied werden und als solche die Musik in noch besserer Qualität und ohne Werbung genießen.

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Dezember
16:00 Uhr

Ohrwurm-Finden für Vergessliche

geschrieben von Yvonne Ortmann

Schon den ganzen Tag über trällert man ein Liedchen vor sich hin und fragt sich, um welchen Song es sich dabei eigentlich handelt. Wenn man ob dieser Frage auch nachts noch wach liegt, ist Songtapper die Lösung: Die Plattform hilft dabei, Lieder und deren Künstler ausfindig zu machen. Wer ein Minimum an Musikalität besitzt, hämmert den Rhythmus des Liedes einfach auf die Leertaste und erhält eine Liste mit Vorschlägen für den gesuchten Song.

bb_songtapper

So haben auch Menschen mit großen Gedächtnislücken die Chance auf eine geruhsame Nacht, wenn der Titel gerade mal wieder irgendwie auf der Zunge liegt. Wer will kann auch schon mal vorsorgen und Lieder, die ihm vielleicht eines Tages einmal nicht einfallen könnten, dem System beibringen.

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Dezember
12:05 Uhr

Die Vertonung visueller Absurditäten

geschrieben von Maren Fliegner

Sie sind derzeit in aller Munde und wahrscheinlich in zahlreichen Büroräumen der Grund für Gelächter: Sogenannte Literal Videos. Das sind Neuvertonungen meist älterer Musik-Clips, in denen anstelle des ursprünglichen Songtexts neu eingesungene Beschreibungen der Clip-Handlung ertönen. Die Idee dazu stammt von einem gewissen Dustin McLean, der durch einen Scherz unter Kollegen vor rund einem Jahr auf diese Idee kam. Bald darauf tat er sich mit ein Paar der Kollegen und seiner Ehefrau zusammen und schuf seine wörtlichen Clip-Alternativen, unter anderem zu A-HAs „Take on me“ oder Billy Idols „White Wedding“. Vor allem Musik-Clips aus den 80ern scheinen dabei jede Menge parodistische Freiheit zu bieten, standen doch hier meist der (damals) coole Style und dementsprechende Posen anstelle einer nachvollziehbaren Handlung im Vordergrund. Diese insgesamt fünf Clips kann sich der geneigte User auf McLeans Homepage www.dustfilms.com zu Gemüte führen.

Wem das nicht reicht, der kann auf Youtube zurückgreifen: Zahlreiche User, die anscheinend über reichlich Freizeit verfügen, haben sich von Dustfilms inspirieren lassen. Rund 2.000 Literal Videos sind auf Youtube derzeit zu bestaunen, wobei die Vielfalt leider durch Copyright-Klagen mächtiger Plattenfirmen wieder eingeschränkt wird. Dennoch bleiben uns einige mit aufrichtiger Hingabe produzierte Clips erhalten – wie etwa der zu Bonnie Tylers „Total Eclipse of the Heart“. Hier entfaltet sich das volle Potential des Literal Video-Konzepts: Sinnfreies Umherirren, ein unlogischer Handlungsverlauf, Bilder, die vor Kitsch und Absurdität nur so strotzen, all das nimmt das Literal Video hierzu gehörig aufs Korn und kann inzwischen über 5 Millionen Aufrufe verbuchen. Dabei lässt dieses fast sechs Minuten dauernde visuelle Grauen schon im Original kein Auge trocken.

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Dezember
12:00 Uhr

Meditative Regentropfen

geschrieben von Maren Fliegner

Aus dem Hause Lullatone, einer Kunst-, Musik- und „good ideas“-Gruppe, kommt ein neues interaktives Internet-Spiel, das sich insbesondere durch seine Einfachheit als raffinierte Ablenkung vom Alltag erweist: Der Raindrop Melody Maker besteht aus 48 Regentropfen, die per Mausklick zu sich wiederholenden Tönen erweckt werden.

RaindropMelodyMaker

Dabei hat man die Wahl zwischen acht verschiedenfarbigen Tonleitern unterschiedlicher Klänge, die sich beliebig kombinieren lassen. Klingt einfach, ist es auch. Die entstehenden Eigenkompositionen helfen einem, sich dem Alltagsstress für kurze Zeit zu entziehen und einfach nur den selbst produzierten Klängen zu lauschen. Das simple Design dieses Spiels trägt sein Übriges dazu bei, sich vom anhaltenden Trubel des Internets eine Auszeit zu nehmen. Ansonsten bei einigen anderen musikalischen Plattformen vorbeisurfen, über die wir kürzlich schon berichtet haben.

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