Vollmundig nimmt Aupeo für sich in Anspruch, die erste Internet-Radioplattform für alle Hörergruppen zu sein. Mit einer Kombination aus neuartiger Online-Plattform und Hardware-Integration will die Mannschaft der Musik-Plattform dem Internetradio zum Durchbruch im Massenmarkt verhelfen. Hinter Aupeo stehen die Gründer Armin Schmidt und Dirk Pöschl, die mit zehn weiteren Mitarbeitern bereits vor gut einem Jahr ihre Büros in Berlin bezogen haben. Aber weil Aupeo nicht weniger sein soll als ein “Social-Internet-Radio in Vollendung”, haben sich die Gründer mit dem Launch der Seite bis Januar dieses Jahres Zeit gelassen. Schmidt hatte vor Aupeo jahrelang die Welt bereist und dabei eines gelernt: Das perfekte Internetradio gibt es noch nicht.

Und das, obwohl der Bedarf an Internetradios hoch ist. Das Wall Street Journal beispielsweise bezeichnete Webradios im vergangenen Sommer als eine der am schnellsten wachsenden Internetkategorien. Daher lässt sich Schmidt auch nicht schocken, dass es mittlerweile Musikabspielstationen gibt wie Sand am Meer. So richtig durchgeschlagen hat, so die Gründer, bislang noch keine richtig. Einzig Last.Fm hat sich – auch oder gerade in Deutschland – etabliert. Auch andere, große Medienkonzerne, setzen auf das gleich Pferd.
Lernfähige Technik ermöglicht individuell zugeschnittene Musicplayer
Obwohl auch andere, große Medienkonzerne, auf das gleiche Pferd setzen, lassen sich die beiden Aupeo-Gründer Schmidt und Pöschl nicht abschrecken und tun ihre Ziele für 2009 kund: Weniger als die Marktführerschaft in Deutschland soll es nicht sein. Punkten will Aupeo vor allem durch eine breit angelegte Funktionalität. So bekommt beispielsweise jeder User nach seiner Registrierung aktuelle Empfehlungen und Neuigkeiten aus der Musikwelt sowie der Community übersichtlich dargestellt.
Besonders stolz sind die Gründer auf den Musikplayer, über den Bands oder Musikstücke per Stichwortsuche gefunden, direkt angespielt, gemerkt oder kommentiert werden können. Die Technik ist zudem in der Lage, den Musikgeschmack des Users zu erlernen. Sie generiert aus allen individuellen User-Aktivitäten automatisch ein Geschmacksprofil. Zudem setzen Schmidt und Pöschl stark auf den Communitygedanken. Die Gründer wünschen sich, dass die User Kontakt zu anderen Mitgliedern aufnehmen und deren gehörte Songs oder Bands kommentieren oder weiterempfehlen. Um die User noch besser miteinander zu vernetzen, haben sich die Radio-Macher zudem eine Karte ausgedacht, mit deren Hilfe Nutzer aus der eigenen Nachbarschaft oder in anderen Städten und Ländern gefunden werden können. Finanzieren soll sich Aupeo ausschließlich über Werbung.
In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de