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Archiv des Tags Musik-Plattform

Februar
15:58 Uhr

Die unendliche Komposition

geschrieben von Maren Fliegner

Mit den richtigen Hilfsmitteln kann jeder komponieren. Selbst wenn sie keinerlei musikalisches Vorwissen besaßen, erstellten Mozarts Zeitgenossen mit seinem „musikalischen Würfelspiel“ in kurzer Zeit eigene Kompositionen. Der Trick bestand darin, dass der Komponist bereits sämtliche Takte vorbereitet hatte, unter denen die Spieler wählen konnten. Sie würfelten nun Takt für Takt die Melodie aus, bis schließlich ein vollwertiges Menuett entstand. Dank der sorgfältigen Vorbereitung durch den Komponisten, brauchten sie nicht zu fürchten, Fehler zu machen: Alle Takte passten zueinander und klangen in jeder Kombination gut.

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Januar
11:50 Uhr

Die Stimmung bestimmt den Soundtrack

geschrieben von Maren Fliegner

Dass Musik und Emotionen unmittelbar zusammenhängen, wissen wir alle aus Erfahrung. Ziehen wir das Beispiel Liebe heran: Was wäre das erste Verliebtsein ohne das passende Lied, das die Glücksgefühle und hormonellen Wallungen auf den Punkt bringt? Erste Wolken am Horizont eines bislang glücklichen Pärchens schreien nach musikalischer Untermalung in Form eines verzweifelten Songs über Beziehungsprobleme. Ebenso muss der Liebeskummer nach einer Trennung mit einer im Normalzustand kaum erträglichen Ballade über gebrochene Herzen und geschundene Seelen ertränkt werden.

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Januar
16:00 Uhr

Animierter Chor für Musikliebhaber

geschrieben von Maren Fliegner

Für diejenigen, die weder ein Instrument spielen noch singen können, gibt es im Internet eine Möglichkeit ganz einfach selbst Musik zu kreieren. Auf der französisch- und englischsprachigen Seite Incredibox können Musikliebhaber animierte Figuren zu einer Band zusammenstellen. So hat jeder Nutzer die Möglichkeit mit wenigen Klicks seine eigene Musik mit Gesang, Beatbox und Percussion zu komponieren.

incredibox

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November
12:00 Uhr

Im Netz komponieren

geschrieben von Alexander Hüsing

Musikalische Menschen können sich im Netz richtig austoben! betabuzz präsentiert fünf faszinierende Websites, auf denen man selbst kleine Musikstücke komponieren kann.

In Bb 2.0
Auch bei In Bb 2.0 können sich Hobby-Komponisten austoben. Ingesamt 20 verschiedene Geräusche und Instrumente, die in Form von Videos vorliegen, lassen sich in diesem virtuellen Tonstudio miteinander verknüpfen. Entweder alle Videos aufeinmal oder nur einige starten.

Infinite Wheel
In kurzer Zeit kann jeder bei Infinite Wheel vorzeigbare Lieder komponieren. Insgesamt neun Klangwelten mit verschiedenen Stilrichtungen lassen sich erobern. Auch optisch macht dieses Cyber-Studio sehr viel Spaß. Die verspielten Mischpulte laden zum langen Verweilen ein.

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INudge
Bei INudge stehen verschiedene virtuelle Instrumente zur Auswahl, die man mit wenigen Klicks miteinander verknüpfen kann. So lassen sich in Windeseile ansprechende Meldodien zaubern. Die fertigen Kompositionen kann man per Mail an Freunde verschicken oder in die eigene Homepage einbauen.

Jamstudio
Im Jamstudio können selbst musikalische Anfänger fetzige Musik produzieren. Ausgangspunkt des virtuellen Musikstudios ist ein Mischpult. Dieses lässt sich kinderleicht mit der Maus bedienen. Einfach die gewünschten Beats anklicken, das Tempo wählen und weitere Sounds daruntermischen, fertig!

KissTunes.com
Über die Tastatur lassen sich bei KissTunes.com ohne große Anstrengungen kleine Musikstücke komponieren. Zur Auswahl stehen mehrere Instrumente. Nach einer Übungsrunde kann jeder seine Klänge aufnehmen und mit weiteren Instrumenten verfeinern.

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Oktober
16:00 Uhr

Musikvideo Marke Eigenbau

geschrieben von Maren Fliegner

Die vor Kurzem gestartete Plattform Genero.tv bietet Musikern und kreativen Nutzern gleichermaßen die Möglichkeit, mit ihren Werken eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen. Das neue Konzept präsentiert eine kleine aber feine Auswahl an neuen Musikstücken, die kostenlos angehört und heruntergeladen werden können. Im Gegenzug sind die User aufgefordert, die dazu gehörigen Musikvideos selbst zu erstellen.

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Das Ganze ist als zeitlich begrenzter, zweistufiger Wettbewerb konzipiert: Bis zum 23. Oktober können selbst erstellte Clips hochgeladen werden. Für jeden der 16 Songs wird ein Gewinnervideo ausgewählt, das die Chance hat, als offizieller Musikclip verbreitet zu werden. Unter den 16 Gewinnern wird im Anschluss das allerbeste Video gekürt und mit einem Preisgeld von 4.000 US Dollar belohnt. Bereits am 13. November soll der Sieger feststehen. Die Entscheidung wird dabei von einer Jury gefällt, bestehend aus dem Genero-Team und den Bands bzw. deren Labels oder Managements. An der Vorauswahl der vier interessantesten Clips je Musikstück sind darüber hinaus auch die Nutzer von Genero.tv beteiligt. Ab sofort kann für die bereits online gestellten Videos abgestimmt werden. Der frühe Vogel könnte demnach den dickeren Wurm fangen.

Die beteiligten Bands und Sänger kommen aus der ganzen Welt, primär aus englischsprachigen Ländern. Die Zusammenstellung der Musikstile ist gut gemischt, von Elektro über Reggae und Rock hin zu Singer/Songwriter-Stücken. Selbst wer nicht am Wettbewerb teilnehmen möchte, findet hier 16 interessante Musiker mit 16 unverbrauchten Titeln, wie z.B. den Genre-übergreifenden Track “Apple Jelly” von Kissy Sell Out, der als mitreißende Mischung aus Goldfrapp, den Beastie Boys und dem Peanuts-Theme daher kommt. Geplant ist die Fortführung des Projekts. Musiker und Labels können sich schon jetzt bei Genero.tv für eine zukünftige Teilnahme bewerben.

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August
08:04 Uhr

Internetradio für was auf die Ohren

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Vollmundig nimmt Aupeo für sich in Anspruch, die erste Internet-Radioplattform für alle Hörergruppen zu sein. Mit einer Kombination aus neuartiger Online-Plattform und Hardware-Integration will die Mannschaft der Musik-Plattform dem Internetradio zum Durchbruch im Massenmarkt verhelfen. Hinter Aupeo stehen die Gründer Armin Schmidt und Dirk Pöschl, die mit zehn weiteren Mitarbeitern bereits vor gut einem Jahr ihre Büros in Berlin bezogen haben. Aber weil Aupeo nicht weniger sein soll als ein “Social-Internet-Radio in Vollendung”, haben sich die Gründer mit dem Launch der Seite bis Januar dieses Jahres Zeit gelassen. Schmidt hatte vor Aupeo jahrelang die Welt bereist und dabei eines gelernt: Das perfekte Internetradio gibt es noch nicht.

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Und das, obwohl der Bedarf an Internetradios hoch ist. Das Wall Street Journal beispielsweise bezeichnete Webradios im vergangenen Sommer als eine der am schnellsten wachsenden Internetkategorien. Daher lässt sich Schmidt auch nicht schocken, dass es mittlerweile Musikabspielstationen gibt wie Sand am Meer. So richtig durchgeschlagen hat, so die Gründer, bislang noch keine richtig. Einzig Last.Fm hat sich – auch oder gerade in Deutschland – etabliert. Auch andere, große Medienkonzerne, setzen auf das gleich Pferd.

Lernfähige Technik ermöglicht individuell zugeschnittene Musicplayer

Obwohl auch andere, große Medienkonzerne, auf das gleiche Pferd setzen, lassen sich die beiden Aupeo-Gründer Schmidt und Pöschl nicht abschrecken und tun ihre Ziele für 2009 kund: Weniger als die Marktführerschaft in Deutschland soll es nicht sein. Punkten will Aupeo vor allem durch eine breit angelegte Funktionalität. So bekommt beispielsweise jeder User nach seiner Registrierung aktuelle Empfehlungen und Neuigkeiten aus der Musikwelt sowie der Community übersichtlich dargestellt.

Besonders stolz sind die Gründer auf den Musikplayer, über den Bands oder Musikstücke per Stichwortsuche gefunden, direkt angespielt, gemerkt oder kommentiert werden können. Die Technik ist zudem in der Lage, den Musikgeschmack des Users zu erlernen. Sie generiert aus allen individuellen User-Aktivitäten automatisch ein Geschmacksprofil. Zudem setzen Schmidt und Pöschl stark auf den Communitygedanken. Die Gründer wünschen sich, dass die User Kontakt zu anderen Mitgliedern aufnehmen und deren gehörte Songs oder Bands kommentieren oder weiterempfehlen. Um die User noch besser miteinander zu vernetzen, haben sich die Radio-Macher zudem eine Karte ausgedacht, mit deren Hilfe Nutzer aus der eigenen Nachbarschaft oder in anderen Städten und Ländern gefunden werden können. Finanzieren soll sich Aupeo ausschließlich über Werbung.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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