In den unendlichen Weiten des Internets verirrt FRAU sich schon mal auf der Suche nach DEM Paar Schuhe, welches wirklich NUR zu DEM Kleid passt. Kaum angekommen in Online-Shop Nummer eins, klickt man sich durch, rutscht über die Preistabelle und stellt fest, dass das eine Paar Schuhe leider in der benötigten Größe nicht mehr verfügbar ist. So googlet FRAU frustriert weiter und durchstöbert stundenlang Online-Shop um Online-Shop.

Dass es auch einfacher geht, beweist stylefruits.de. Wie in einem echten Geschäft, bekommt FRAU zum ausgewählten Kleid sofort das passende Accessoire präsentiert, wobei meist zwei Alternativen angeboten werden: klassisch oder extravagant – beispielsweise Tigerprint. Es ist als würde die Verkäuferin um die Ecke eilen um noch schnell ein heißes Teil in die Umkleidekabine zu reichen. Den Gründern im Münchener Büro unter anderem Ingo Heinrich, Michael Vietze, Mathias Ziegler merkt man die Mode- und Internetbegeisterung an. Denn wo im World Wide Web gibt es schon die Möglichkeit sich zum einen über sein Outfit mit anderen Usern auszutauschen, zusammenzustellen und zum anderen dieses Ensemble dann auch noch direkt zu bestellen?




Im Gegensatz zu stylefruits.de, wo FRAU sich nach den themenbezogenen Kategorien Abendmode, Business, Sport etc orientieren kann, ist die Produktsuche bei ladenzeile.de klassisch und sehr übersichtlich gestaltet. Dieser Onlineshop bietet Fashion Victims eine Auswahl von über 150.000 Produkten aus 70 verschiedenen Shops unter Kategorien wie Schuhe, Mode, Möbel. Ladenzeile.de wird von der Visual Meta GmbH betrieben und ist das Einkaufszentrum für Mode im Internet: unter einem Dach vereint es zahlreiche Geschäfte aus der Offlinewelt. Im Dezember 2008 vom Informatiker Johannes Schaback und Robert Maier gegründet, hat es seinen Sitz in Berlin.

Ebenfalls im Jahre 2008 gegründet, präsentiert sich stylight.de auf den ersten Klick nüchtern. Wer es gut sortiert mag, kann auf dieser Seite das gebündelte Angebot aus circa 50 verschiedenen Shops nach Oberbegriffen wie Kleidung, Schuhe, Accessoires, Brands, women, men etc. wie in einem Versandhauskatalog durchblättern
Alle drei Start-ups haben gemeinsam, dass sie nicht selbst als Online-Shop auftreten sondern beim Bestellvorgang direkt an den jeweiligen Händler weiterleiten. Das Geschäft kommt zwischen User und dem verbundenen Online-Shop wie zum Beispiel Esprit, Guess oder Adidas zustande. Die Plattformen auf denen diese Shops gebündelt sind, haben keinerlei Einsicht in die Bestellvorgänge. Stylefruits.de, Ladenzeile.de und auch stylight.de treten als virtueller Modeberater auf. Die Frage ist, wer braucht so viele Stylecoaches nach dem wir Mädels doch so viel von Bruce Darnell gelernt haben?