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Archiv des Tags Mass Customization

Dezember
16:00 Uhr

Kurzbuzz: Krassola.de, Forestle

geschrieben von Alexander Hüsing

In unserer Rubrik “Kurzbuzz” stellen wir – kurz und knapp – regelmäßig neue Internet-Projekte und -Konzepte vor.

Krassola.de
Unter dem amüsanten Namen Krassola.de ging vor wenigen Wochen ein weiterer Shop für individuelle Schokolade an den Start. Nutzer können zwischen den Standards “Weiß”, “Vollmilch” und “Zartbitter” wählen und anschließend Gummifrösche, Salzbrezeln oder Sonstiges hinzufügen. Darüber hinaus kann sich jeder ein individuelles Foto auf die Schokolade drucken lassen. Betreiber des Barnstedter Unternehmens ist die Schoko-Laden GmbH.

Forestle
Mit einer Suchabfrage bei Forestle kann jeder normale Internet-Nutzer ein Stück Regenwald retten. Alle Werbeeinnahmen, die die grüne Suchmaschine erzielt, gehen an das “Adopt an Acre” Programm der bekannten Naturschutzorganisationen The Nature Conservancy.

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Dezember
14:00 Uhr

Mit dem Stadtplan schlafen gehen

geschrieben von Alexander Hüsing

Viele Menschen lieben es, ihre Stadt, ihre Umgebung mit dem Finger zu erkunden. Robert Baues ist ein salcher Kartenfan, andere Kartenanhänger will er mit map-box beglücken. Der noch junge Dienst bietet Straßenkarten- oder Luftbild-Ausschnitten an, die sich jeder auf bestimmte Artikel drucken lassen kann. Das Besondere daran: Der Kartenauschnitt ist individuell wählbar. Die eigene Stadt, die eigene Straße, der Lieblingspark – alles ist möglich. Der Vorteil für Kunden liege auf der Hand: Aufwändige, zeit- und kostenintensive Wege, zum Beispiel Lizenzen blieben den Bestellern erspart. Gerade die Rechtefrage war bisher immer ein großes Problem beim Gebrauch von Karten.

Und wer jetzt nur an das Bedrucken von T-Shirts denkt, liegt total daneben. Die Palette der zu bedruckenden Artikel ist gigantisch und reicht von Postern über Taschen bis zu Bettbezügen. Die breite Palette kann der Kölner dank der Zusammenarbeit mit mehreren Druckbetrieben stemmen. Gerade durch diese extreme Bandbreite an Artikeln wird map-box sicherlich seine Nische finden. “Das gewählte Layout kann dann noch um persönliche Textbausteine, eigene Fotos oder Logos ergänzt werden”, sagt Baues, der seit zehn Jahren als Finanzberater arbeitet. Somit ist map-box nicht nur für Privatkunden, sondern sicherlich auch für Firmen interessant.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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Dezember
08:00 Uhr

Nie wieder Hemden von der Stange!

geschrieben von Alexander Hüsing

Bei der neuen Internetschneiderei YouTailor kann sich jeder Maßhemden und Maßblusen in seinem Wunschstoff auf den Traumkörper zaubern. “So preiswert wie beim Fashionshop um die Ecke” – verspricht das österreichische Start-up mit Sitz in Wien. “Mit uns kann man jeden Tag mit einem Maßhemd ins Büro gehen, ohne den Geldbeutel über Gebühr zu belasten”, sagt YouTailor-Geschäftsführer Martin Zapart. Die Preise für ein individuelles Maßhemd oder eine ganz persönliche Maßbluse starten bei 39 Euro. “Warum sollte sich schließlich jemand mit einem Standardhemd von der Stange zufrieden geben, wenn er für das gleiche Geld ein an seine Persönlichkeit individuell angepasstes Hemd bekommen kann?”

bb_youtailor_shot

Die in Fernost geschneiderten Waren kommen per Post zum Kunden. In zwei bis maximal drei Wochen – versprechen die Webschneider – liegen die Maßklamotten auf dem Schreibtisch des Kunden. Anfang Juli ging YouTailor offiziell an den Start. Eine Livehilfe unterstützt Kunden bei der Wahl der passenden Maße. Falls das Maßhemd dann trotzdem nicht passen sollte, liefert YouTailor kostenlos ein neues Hemd. Bei den vermutlich hohen Margen sollte dieser besondere Service allerdings kein finanzielles Risiko für die Startupper sein. Um in Deutschland nicht nur über das Netz präsent zu sein, eröffnete die Online-Schneiderei bereits ein Büro in Berlin. Das Ziel der Internetschneiderei ist eindeutig: Die Österreicher streben “die Marktführerschaft für hochwertige maßgeschneiderte Hemden an”.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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Dezember
12:00 Uhr

Neue Anlaufstellen für Genießer

geschrieben von Alexander Hüsing

Das kulinarische Internet wird immer größer. In den vergangenen Wochen gingen zahlreiche neue Online-Dienste für Leckereien an den Start. Darunter auch wieder eine Shops, bei denen Nutzer sich eigene Kreation zusammenstellen können – Mass Customization heißt dieser Trend im Branchenjargon.

bb_popcorn

Unter dem naheliegenden Namen mypopcorn schicken Mario Cale und Stephanie Abraham eine Wunschpopcornfabrik ins Netz. “Die Amerikaner sind verrückt nach Popcorn. Dort gibt es Variationen, von denen habe ich bislang nur geträumt – das wollte ich unbedingt auch in Deutschland haben”, sagt Gründer Cale zur Idee des Popcorn-Shops. Bleibt die Frage, wie Popcorn mit weißer Vollmilchschokolade oder Erdbeerschokolade schmeckt und wie viele Leute langfristig für solche exotischen Sachen in die Taschen greifen – das individuelle Popcorn ist aber auf jeden Fall ein äußerst spannendes Nischenprodukt. Bei Pestolero hingegen haben Onliner die Möglichkeit, sich ihr eigenes Pesto zusammenzustellen. Genießer können aus zwölf Kräutersorten, drei Käse- sowie elf Nussvarianten wählen und ihr Produkt mit zusätzlichen Zutaten wie Oliven und Knoblauch kombinieren. Auch Gewürze wie Chili und Ingwer stehen für das individuelle Pesto zur Verfügung. Neben experimentierfreudigen Köchen besteht der Mehrwert vor allem für Veganer, Allergiker oder Kunden mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Sie müssen ab sofort nicht mehr auf Pesto verzichten sondern können entsprechende Zutaten einfach weglassen.

bb_torte

Der zuckersüße Tortenlieferant deinetorte.de verschickt individuell bedruckte Torten auf die Reise. Als Motiv können Nutzer eigene Fotos hochladen oder Bilder aus der Datenbank auswählen, zum Beispiel vom bekannten Cartoonisten Uli Stein. “Unsere einzigartige Technologie ermöglicht es, die Lebensmittelfarbe unmittelbar auf das Marzipan zu drucken und damit den Torten einen besonderen 3-D-Effekt zu verleihen”, sagt Geschäftsführer Alexander Weinzetl. Eigenen Angaben zufolge versendet das Unternehmen über 1.000 Torten monatlich in Deutschland und darüber hinaus. Bei mybeans wiederrum kann sich jeder – wie beim Konkurrenten sonntagmorgen – seine eigene Kaffeemischung selbst zusammenstellen. Zielgruppen sind ganz normale Kaffetrinker aber auch Gastronomen, Händler und Unternehmen, die auf der Suche nach einem spezielles Geschenk für ihre Kunden sind.

bb_frucht

Beim neuen Marmeladen-Shop meineFrucht.de kann man sich seinen Fruchtaufstrich zwar nicht selbst zusammenmischen, dafür aber außergewöhnliche Marmeladen und Fruchtaufstriche bestellen. “Mit unseren hochwertigen Marmeladen heben wir uns deutlich ab vom üblichen Angebot im Internet”, sagt Initiator Sven Gang. Ganz persönliche Fruchaufstriche sind dagegen – wie schon berichtet – bei meMarmelade.de und mymelade möglich. Aus Früchten sowie Gewürzen, Blüten und Kräutern kann sich bei jeder Feinschmecker bei diesem beiden Shops seine Traummarmelade zusammenmixen. Guten Appetit!

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November
12:00 Uhr

Print ist tot, es lebe Print

geschrieben von Maren Fliegner

Gute Idee! Nicht die Zeitung drückt mir ihre Themenauswahl aufs Auge, sondern ich entscheide selbst was ich lesen möchte. Ganz gemäß meinen digitalen Lesegewohnheiten. niiu, die individuelle Tageszeitung, macht dies möglich. Aus 17 verschiedenen Blättern und einer Vielzahl an digitalen Inhalten kann sich jeder seine ganz persönliche Zeitung zusammenstellen. So kann zum Beispiel Wirtschaft die ersten Seiten bestimmen oder eben Politik. Je nach Interessenlage kann man die Themen verschiedener Titel vergleichen. Auch die Entscheidung, Sport fliegt raus, ist mit einem Klick getroffen. Schade ist noch, dass Blätter wie die Süddeutsche und die FAZ noch nicht zu haben sind. Für Themen die Deutschland bewegen und für knackige Headlines eignet sich Bild, und für das Feuilleton könnte man den Tagesspiegel wählen – Regionalität rulez! Durch die digitalen Inhalte schaffen es auch nischige bis abwegige Themen in das Blatt. In Zukunft können also Themen wie Mode, Modelleisenbahn oder Biotechnologie ihren Weg in die jeweilige Morgenlektüre schaffen.

niiu

Für ordentlich Coolnessfaktor sorgen die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten wie Namensgebung, das Hochladen persönlicher Bilder und Features wie Wetter und Horoskop. Ich freue mich sehr darauf, meine eigene niiu in den Händen zu halten um in der Bahn und im Café damit Eindruck zu schinden. Ganz neu ist die Idee und auch die Umsetzung nicht. In den USA musste Joshua Karp mit „The Printed Blog“ nach sechs Monaten, 16 Blättern und 80.000 gedruckten Ausgaben im Sommer das Handtuch schmeißen. Um diesem Schicksal zu entgehen müssen die beiden niiu Gründer Hendrik Tiedemann und Wanja Oberhof, zwei Studenten der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin jedoch noch einige Startschwierigkeiten, wie Auslieferungsprobleme, geringe Auswahlmöglichkeiten und wenig Gestaltungsspielräume überwinden. Zu wünschen wäre dies, alleine um eine dicht bepackte Berliner S-Bahn im morgendlichen Berufsverkehr zu erleben mit ebenso vielen Pendlern wie persönlichen niius. Morgen früh hole ich meine erste niiu aus dem Briefkasten. Es lebe Print.

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November
12:00 Uhr

Das Lieblingsfoto als Teppich

geschrieben von Maren Fliegner

Im Internet gibt es nichts, was es nicht gibt. Und doch tauchen immer wieder Angebote auf, die überraschen. Seit Anfang November kann man sich auf pic2carpet.com Perserteppiche mit einem individuellen Lieblingsmotiv bestellen. Dabei sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt: Ob das Logo der Firma, Hochzeitserinnerungen, das geliebte Haustier, die Enkelkinder oder eine eindrucksvolle Landschaft – sämtliche auf Fotos vorhandenen Motive lassen sich in Form eines Teppichs darstellen. Für einen besonders edlen “Anstrich” kann man dem Bild einen entsprechenden Rahmen verleihen.

teppich

Preislich denken die Betreiber des Portals auch an einen kleinen Geldbeutel. Der günstigste Teppich ist bereits für 149 Euro erhältlich. Wer etwas tiefer in die Tasche greifen mag, kann bis zu 4.500 Euro ausgeben. Während Pic2Carpet in Amerika, Kanada und in zahlreichen Ländern Asiens bereits große Erfolge feiert bleibt abzuwarten, wann in Europa sämtliche Haushalte mit Motivteppichen ausgestattet sind.

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Oktober
12:00 Uhr

Multimedia-Geräte individuell gestalten

geschrieben von Maren Fliegner

Der Mainstream hat ausgedient: Individualisierung ist einer der großen Trends unserer Zeit. Besonders persönliche und viel genutzte Objekte waren und sind stets Gegenstand von Personalisierungen. Eines der von dieser Gewohnheit höchst betroffenen Utensilien ist das Handy. Es lässt sich mit unzähligen Klingeltönen, Stylesheets, Spielen und seit Einführung des iPhones auch mit kompletten Anwendungen soweit individualisieren, dass im Prinzip kein Handy mehr dem anderen gleicht.

123Skins

Aber das sind alles nur innere Werte. Von außen betrachtet, sehen die Geräte dann größtenteils immer noch gleich aus. An diesem Punkt setzten die Designfolien von 123Skins an. Mit den millimetergenau auf den jeweiligen Gerätetyp zugeschnittenen Folien lassen sich das Notebook, Handy oder der iPod sowie die Spielkonsole im Handumdrehen in ein außergewöhnliches Unikat verwandeln. Die Designfolien bestehen aus mehreren Schichten. Neben der optischen Personalisierung schützt die Designfolie das Gerät zudem vor Kratzern und Abnutzungserscheinungen. Das Design ist eingebettet zwischen einer Spezialträgerschicht, die sich einfach anbringen lässt und genau an die Oberfläche des Gerätes anpasst, und einer abriebfesten, hochglänzenden Schutzschicht, welche alltägliche Gebrauchsspuren, wie Kratzer oder Verunreinigungen, verhindert. Die Folien haben, laut Hersteller, eine garantierte Lebensdauer von zwei Jahren. Bei der Wahl des Designs kann aus hunderten von lizenzierten Motiven gewählt oder auch ein eigenes erstellt werden. Dazu können persönliche Fotos hochgeladen werden. Die Preise für die Designfolien richten sich nach der jeweiligen Größe der zu beklebenden Geräte und beginnen bei 9,99 Euro.

DesignSkin

Eine andere Plattform will ebenfalls die nüchterne und graue Welt der Multimediageräte mit spannenden und bunten Motiven aufhübschen: DesignSkins gibt mit individuell bedruckten und rückstandslos entfernbaren Vinylfolien dem Lieblingsgerät ein neues und austauschbares Gesicht. Das Prinzip ist exakt das Gleiche wie bei 123Skins: Zunächst wählt man auf der Plattform den exakten Gerätetyp aus, um dann eine beliebige Designvorlage auszuwählen. Wie auch bei 123Skins kann ein eigenes Motiv hochgeladen werden. Hierbei stehen dem Nutzer über 500 Gerätetypen und mehr als 600 Designs zur Verfügung.

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Oktober
08:00 Uhr

Tische nach Wunsch

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Mit Woonio erreicht das Thema Mass Customization eine ganz neue Ebene. Das noch relativ junge Start-up von Roland Waedt produziert Tische. Mit einem sehr ansprechenden und leicht zu bedienenden Konfigurator kann sich bei Woonio jeder seinen ganz persönlichen Tisch zusammenstellen. Als Grundausstattung stehen verschiedene Modelle und im Showroom einige Vorlagen zur Verfügung – diese lassen sich individuell anpassen. Der einfachste Schritt ist die Festlegung der Maße. Kleine Personen verdeutlichen dabei die Anzahl der Personen, die an den Tisch passen. Spannend und schwierig wird die Wahl des Materials und der Farbe – von Ahorn bis indischer Apfelbaum ist fast alles möglich. “Viele Materialen sind nicht im normalen Handel erhätlich”, sagt Gründer Waedt.

Bei Woonio kann jeder seinen eigenen Tisch designen.

Bei Woonio kann jeder seinen eigenen Tisch designen.

Die Wunschtische, die von zwei Schreinereien im Allgäu produziert werden, sind selbstverständlich keine billige Angelegenheit und kosten schon mal fast 4.000 Euro. Zielgruppe der hochwertigen und teilweise edlen Woonio-Tische sind somit nicht die klassischen Ikea-Kunden, sondern eher solvente Zeitgenossen, die ihre Rolf-Benz-Polstergarnitur noch mit einem besonderen Tisch verschönern möchten. Initiator Waendt, dessen Vater als Schreinermeister arbeitet, will diese Zielgruppe vor allem durch “hohe Qualität” überzeugen. Bis sich die Webtischlerei rechnet, wird es vermutlich ein längerer Kampf. Dadurch, dass Woonio mit zwei Schreinereien zusammenarbeitet, produziert das Start-up aber keine großen Kosten – alle Materialien werden erst geordert, wenn ein Auftrag eingeht. Vier bis sechs Wochen dauert der Bau eines Tisches. Beim Aufbau leistet Woonio Hilfestellung. Ein spannendes Nischenkonzept, die Zielgruppe könnte allerdings überschaubar sein. Später soll es bei Woonio dann auch andere Produkte geben – welche ist noch nicht entschieden.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

Kommentar
August
12:00 Uhr

Kulinarisches Internet

geschrieben von Maren Fliegner

Heutzutage muss sich niemand mehr nur mit den Standard-Lösungen aus dem Supermarkt zufrieden geben. Es gibt diverse Online-Plattformen, die den individuellen kulinarischen Wünschen der Konsumenten Rechnung tragen. Von Tee und Kaffee über Brot und Müsli bis hin zu Tierfutter kann sich der User seine eigene Kreation zusammenstellen. Mass Customization heißt dieser Trend im Branchenjargon.

mymuesli

Unter dem Motto “It´s yourtee time” lässt yourtee.de keine Tee-Wünsche offen. Zunächst wählt sich der Kunde seine bevorzugte Teesorte, beispielsweise Pfefferminze oder Schwarzer Tee, um dann aus 24 Früchten, Gewürzen oder Kräutern dem Aufgussgetränk seine besondere Note zu verpassen. Bei der Bestellung ist es möglich, zwischen Teebeuteln oder losem Tee zu wählen. Wer jedoch unter Fantasielosigkeit leidet oder sich eine genießbare Zusammenstellung nicht zutraut, kann sich unter “Rezepte” bereits fertige Mischungen heraussuchen und direkt bestellen.

Auf sonntagmorgen.com lassen sich hingegen die wildesten Kaffee-Kreationen basteln. Eingangs ist aus etwa 10 verschiedenen Sorten die Mischung zu bestimmen. Danach muss sich der Kunde für sein individuelles Aroma entscheiden. Dabei hat er die Wahl zwischen extravaganten Zutaten wie Chili oder Karamell, diversen Nüssen und Früchten. Zu guter Letzt kann der Kunde sein Misch-Werk noch mit einem eigenen Namen versehen.

MyMüsli.de bietet 566 Billiarden Möglichkeiten, sein individuelles und zudem gesundes Frühstück zu kreieren. Der Basis-Mix beinhaltet verschiedene Flocken aus Weizen, Hafer, Roggen, Dinkel, Soja etc., die sich durch diverse Basiszutaten, wie Sesam oder Leinsamen verfeinern lassen. In einem weiteren Schritt kann der Müsli-Gourmet seine persönlichen Lieblingsfrüchte auswählen, um schlussendlich aus einer exotischen Vielfalt von Nüssen die für sich geeignete Kombination zu entdecken. Zuletzt rundet die Wahl eines sogenannten “Extras”, wie Bio-Gummibärchen oder Früchten in Schokoladenummantelung die “selbstgebastelte” Rohkost-Mahlzeit ab. Auch hier kann der Kunde vor der Bestellung seinem persönlichen Müsli-Mix einen eigenen Namen geben. Besonders originelles Beispiel bisher: “Eherettungsversuch”. Ähnlich wie MyMüsli.de gestaltet sich die Plattform CerealClub.de. Auch hier gibt es unzählige Möglichkeiten, sich vom langweiligen Supermarkt-Müsli zu distanzieren und seiner Kreativität Ausdruck zu verleihen.

Panemeo.de, was ganz schlicht “mein Brot” heißt, macht aus dem ältesten Grundnahrungsmittel ein Genussmittel. Nachdem man seine Brotbasis aus Dinkel-, Roggen- und Urgetreidevollkorn gewählt hat, können anschließend die Zutaten zusammengestellt werden: Saate, Getreidevollkornmehle, Nüsse, Trockenfrüchte, Milchprodukte, Gewürze und saisonale Produkte bieten zusammen eine enorme Auswahl und in Kombination ein unerschöpfliches Repertoire. Wie das Brot heißen soll, kann sich der Kunde schließlich auch noch überlegen.

Nachdem man sich nun reichhaltig mit köstlichen Leckereien eingedeckt hat, bietet es sich an, seinem Hund einen solchen Luxus ebenfalls angedeihen zu lassen. Denn nichts anderes hat der beste Freund des Menschen verdient! Bei freischnauze-online.de füllt man den Hunde-Napf ganz nach Belieben auf. Zunächst wird der Basis-Mix gewählt (Rind, Fisch, Strauß oder Kräuter), um als nächstes Flockenart, Früchte, Gemüse und Nüsse hinzuzufügen. Mit einem Kalorienrechner auf der Website kann sogar genau errechnet werden, wie viel der Vierbeiner am Tage zu sich nehmen darf.

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* Marktplatz für Lebensmittel

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Juni
16:10 Uhr

Marmelade online mixen

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Eigenkreationen sind der absolute Trend im Internet: Der neueste Schrei im World Wide Web ist individuelle Marmelade. Erdbeer war gestern – heute gibt es Pfirsich-Kiwi-Mango-Kokos-Malibu Rum-Marmelade aufs Brot! bei meMarmelade.de stehen über 50 Zutaten zur Verfügung. Aus Früchten sowie Gewürzen, Blüten und Kräutern kann sich jeder Feinschmecker seine Traummarmelade zusammenmixen. Der Preis für die 250g-Gläser richtet sich nach den Zutaten und beginnt bei 3,90 Euro. Ganz schnell kostet das kleine Glas bei erlesenen Zutaten aber schon mal 6 Euro. Hinzu kommen dann noch Versandkosten in Höhe von 3,90 Euro.

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Einfach köstlich: Selbstgemischte Marmelade schmeckkt garantiert

Beim Mitbewerber mymelade gibt es das 250g-Glas mit individuell zusammengesteller Marmelade ab 4,99 Euro. Ein günstiges Vergnügen sind die individuellen Furchaufstriche somit nicht. “Unsere Fruchtaufstriche werden – anders als die handelsüblichen Marmeladen aus dem Supermarkt – nicht maschinell, sondern von Hand individuell nach Kundenwunsch hergestellt”, geben die mymelade-Macher Marcus Kleinhenz und Tobias Merkl zu bedenken. “Dass wir bei diesen Bedingungen keine Preise wie aus der Massenfabrik anbieten können, dürfte klar sein. Jedoch scheuen wir keinen Preisvergleich mit Marmeladen und Fruchtaufstrichen aus dem Feinkosthandel.” Echte Genießer wird der Preis ohnehin nicht schrecken.

Kommentar

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