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Archiv des Tags E-Learning

März
08:01 Uhr

So klappt´s auch mit der Mathematik

geschrieben von Yvonne Ortmann

Manch einer schreckt noch als Erwachsener nachts schweißgebadet auf, weil er im Traum vor einer unlösbaren Matheaufgabe sitzt. Damit es in der Realität erst gar nicht so weit kommt, gibt es Bettermarks. Die Online-Lernplattform verhilft Schülerinnen und Schülern zu mehr Erfolg im Mathematikunterricht und richtet sich an alle Altersstufen, Schulformen und Leistungsniveaus. Durch die intensive Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, Lehrern und Schülern in der Entwicklungsphase, werden wir mit einem sehr durchdachten und in allen Bereichen ausgereiften System an den Markt gehen. Zunächst starten wir dabei mit der Schulmathematik für die Klassenstufen 4 bis 6. Unser langfristiges Ziel ist es bettermarks auf die gesamte Schulmathematik zu “, sagt Gründer und Geschäftsführer Arndt Kwiatkowski, der schon ImmobilienScout24 auf die Web-Startbahn hob.

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Februar
15:55 Uhr

Mit 10 Fingern in die Tasten hauen

geschrieben von Maren Fliegner

Auch wenn der PC mittlerweile zum festen Bestandteil vieler Haushalte geworden ist – einen einheitlichen Tipp-Stil beherrschen nach wie vor die Wenigsten. Ob Digital Native oder Neueinsteiger, die meisten Computer-Nutzer haben ganz eigene Systeme entwickelt, das technische Wunderwerk mit Tastenbefehlen zu füttern: Da gibt es die Zwei-Finger-Hacker und ambitionierte vier-bis-fünf-Finger-Tipper – Virtuosen des traditionellen 10-Finger-Systems sucht man jedoch meist vergebens. Für alle, die es Leid sind, ohne Auslastung der Fingerkapazität in die Tasten zu hauen gibt es jetzt einen kostenlosen Schreibtrainer für Windows und Mac.

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Dezember
08:00 Uhr

Virtueller Englischunterricht für Kinder

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Vor einiger Zeit  hat die Online-Sprachschule LearnShip, die Anfang dieses Jahres an den Start ging, einen Ableger für Kinder ins Netz geschoben. Die neue Plattform Learnkids richtet sich gezielt an Kinder im Grundschulalter. Geboten wird Live-Englischunterricht. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Auf LearnKids.de betreten die fünf- bis elfjährigen Schüler ein virtuelles Klassenzimmer und werden dort im Einzel- oder Gruppenunterricht von einem erfahrenen Muttersprachler unterrichtet – live, unabhängig vom jeweiligen Aufenthaltsort der Schüler und unter Zuhilfenahme aller Features, die das effiziente Erlernen einer Fremdsprache erleichtern.” Der Gruppenunterricht bei Learnkids kostet 39 Euro pro Monat, der Einzelunterricht 69 Euro.

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Um bei der jugendlichen Zielgruppe anzukommen, kooperiert Learnkids mit dem erfolgreichen Kindersender Super RTL. Der Kölner Kanal bietet mit Toogo.de, Elementgirls, Toni.de, dem Togolino Club und dem Toggo CleverClub mehrere sehr erfolgreiche Kinderdienste an. Gerade zu den beiden letzt genannten kostenpflichigen Lernangeboten passt die Online-Sprachschule perfekt. “Super RTL konnte als Fernsehsender und Medienunternehmen nur deshalb so erfolgreich werden, weil wir nie den Fehler gemacht haben, Kinder zu unterschätzen. Wir wissen, wozu sie in der Lage sind, wenn man ihnen auf altersgerechte, unterhaltsame Weise Wissen vermittelt”, sagt Geschäftsführer Claude Schmit. “Es verwundert daher nicht, dass uns das innovative Konzept von LearnKids sofort zugesagt hat. Kindern fällt es leicht, Fremdsprachen zu erlernen. Je früher sie damit anfangen, desto natürlicher ist ihr Umgang mit ihnen.” Die Zusammenarbeit scheint bereits Früchte zu tragen: Der Google Ad Planner nennt für Learnkids im Oktober 10.000 Unique Visitors. Bei Learnship sind es nur 3.600 Unique Visitors.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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Dezember
12:00 Uhr

Grammatik mit Karteikarten pauken

geschrieben von Alexander Hüsing

Im Netz entstehen aktuell immer mehr Lernangebote. Ein Start-up, das Nutzern das Sprachenlernen schmackhaft machen möchte, ist planet-tmx. Für den größtmöglichen Lernerfolg vereint das Konzept drei Komponenten: das klassisch-bewährte Karteikartenlernen, einen atomaren Vokabeltrainer und eine Lerncommunity. Dadurch kommen auch sehr unterschiedliche Lerntypen jeweils auf ihre Kosten.

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Das Layout der Karteikarten ist flexibel und kann Bilder, Tabellen, Ton und Videos enthalten. Der Vokabeltrainer basiert nicht nur auf Wortpaaren, statt dessen werden Vokabeln mit Bildern, Definitionen, Synonymen, Beispielsätzen oder Buchstabenrätseln abgefragt. Zusätzlich gibt es Vokabel-Games mit Highscore. Die Lern-Community funktioniert nach dem Wiki-Ansatz, bei dem die Mitglieder ihr Wissen teilen, austauschen und gegenseitig kontrollieren. Momentan umfasst das Programm 13 Sprachen, darunter Russisch und Thai, die in allen beliebigen

Die Lernplattform geht aber über das Vokabelpauken hinaus: “Mit planet-tmx kann man nicht nur Vokabeln passend zum Schulbuch lernen oder sich auf den Toefl- und Sat-Test vorbereiten, sondern auch die Grammatik trainieren oder sein Business English für die nächste Präsentation üben”, sagt Gründer Ralf Hoffmann, der sich seit 20 Jahren mit der Entwicklung von Lernsoftware und Sprachprogrammen beschäftigt. Neben dem Erlernen von Fremdsprachen gehören auch andere Lernthemen zum Programm: Mathematik auf Grundschul-Niveau ist ebenso möglich wie das Pauken von Golf-Regeln. Deswegen gibt es viele verschiedene Aufgabentypen wie Lückentexte, Multiple-Choice Tests und Diktate.

Zu den weiteren Plänen gehört in erster Linie der Ausbau des Angebotes, bald schon sollen Lerninhalte zu Naturwissenschaften, Recht und Medizin abrufbar sein. Über Themenwolken werden die unterschiedlichen Gebiete dann miteinander verknüpft. Die Ziele des Unternehmens sind ehrgeizig: Man will die “globale Basis für den Austausch von Lerninhalten” werden, “übergreifend für alle Sprachen und alle Themen”. In der momentanen Betaphase ist der komplette Lernservice kostenlos, danach kostet das Programm voraussichtlich pro Monat 4,99 Euro für Erwachsene und 2,99 Euro für Schüler, Schulen erhalten zusätzliche Sonderkonditionen.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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Dezember
12:03 Uhr

Gitarre lernen bei den Stars

geschrieben von Yvonne Ortmann

Es gibt zahlreiche Gründe, kein Instrument zu erlernen: zu teuer, zu zeitaufwändig, zu mühselig. Mit den Lernvideos von ivideosongs.com zählt keines dieser Argumente. Denn statt eines teuren Privatlehrers, der einen langweilige Übungsstücke spielen lässt, bietet die englischsprachige Plattform kostenpflichtige Lernvideos mit bekannten Künstlern, die ihren Fans die eigenen Stücke nahe bringen.

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Wer noch immer für die Beatles schwärmt, kann “All you need is Love” unter Anleitung von Co-Produzent Giles Martin erlernen. Schlagzeugstunden gibt es bei Drummer-Legende Russ Kunkel und was die Begleitung auf Tasten angeht, steht beispielsweise der frühere Stones-Keyboarder Chuck Leavell zur Verfügung. Neben ihren eigenen Songs vermitteln die Profis auch Lieder anderer Stars. Doch in erster Linie geht es darum, dass Fans ihre Lieblingssongs von den eigentlichen Songschreibern oder -produzenten erlernen. Als “Bonusmaterial” gibt es kleine Interviews mit den Musikern, in denen diese Hintergründe zum Lied oder der Entstehung erklären. Dachte Rush an Huck Finn, als sie “Tom Sawyer” schrieben? Um auch Anfänger nicht zu überfordern, vermitteln die Musiklehrer ihre Songs in kleineren Sequenzen.

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September
12:00 Uhr

Sprachen lernen – VHS war gestern

geschrieben von Maren Fliegner

In unserer globalisierten Gesellschaft wird die Beherrschung von Fremdsprachen immer wichtiger, beruflich wie privat. Wer zur Fortbildung weder über die Zeit noch das Geld verfügt, renommierte Sprachschulen à la Berlitz zu besuchen und wem Volkshochschulkurse zu dröge sind, dem bieten Sprachlerndienste im Internet eine gute Alternative. Interaktive und audiovisuelle Lernmodule ermöglichen Nutzern das Verbessern ihrer Sprachkenntnisse auf kostengünstige und flexible Weise.

Zu den bekanntesten Sprachplattformen zählt babbel.com. babbel.com bietet für die Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch ein kostenloses Basisangebot. Dieses umfasst eine Auswahl an Vokabelpaketen zu verschiedenen Themen aus Alltag, Beruf und Freizeit. In Schreibübungen können Mitglieder eigene Texte formulieren und diese anschließend von Muttersprachlern korrigieren lassen. Über das öffentliche “Brett”, die Chat-Funktion und über private Nachrichten können Nutzer miteinander in Kontakt treten und sich austauschen. Laut Homepage tummeln sich derzeit über 400.000 Community-Mitglieder aus aller Welt auf babbel.com. Seit April 2009 bietet babbel zudem kostenpflichtige vollständige Sprachkurse an. In Kooperation mit renommierten Verlagen und Autoren kombiniert die Plattform bewährte Lernmaterialen mit multimedialen Elementen.

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Auf dalango.de lernen Sprachinteressierte anhand von wöchentlich aktualisierten Videos und interaktiven Übungen. Die Lerneinheiten, die für Englisch, Business-Englisch und Spanisch angeboten werden, sind individuell kombinierbar und starten preislich bei 7,95 Euro pro Monat und Sprache. Dafür gibt es aber auch Lern-Empfehlungen von der dalango-Redaktion und Feedback über den persönlichen Fortschritt in Form einer Verlaufsgrafik. Auch individuelle Sprachkurse können erstellt werden. Wie die Seite zu benutzen ist, erklärt eine Video-Tour.

Besonders stark auf Unterhaltungsformate setzt der Sprachlerndienst Lingorilla.com. Auf der Seite mit dem niedlichen Affen lernt der Nutzer vor allem mit audiovisuellen Inhalten. Der Sprachinteressierte kann zwischen Alltagsszenen, Video-Wörterbüchern und Videolektionen, in denen Grammatik erklärt wird, wählen. Zudem sind auf einem integrierten WebTV-Sender Reiseberichte und Musikvideos zu sehen. Interaktive Übungen wie Flashcards, Rätsel und Kreuzworträtsel ergänzen das Angebot. In der Community können sich Sprachlernpartner weltweit finden und per integrierten Videochat miteinander kommunizieren. Nutzer haben hier die Möglichkeit, sich zu “virtuellen Stammtischen” zu treffen. Bei Lingorilla ist die Nutzung der Angebote kostenlos.

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Auf Palabea.net schlüpft jedes Mitglied sowohl in die Rolle des Schülers als auch in die des Lehrers. Im Video- oder Audiochat können sich Lernwillige gegenseitig ihre Muttersprache beibringen. Sprachlektionen stehen wahlweise in Form von Videos und Podcasts zur Verfügung. Diese können Nutzer auch selbst erstellen und hochladen. Die Auswahl der Sprachen auf Palabea.net richtet sich nach den jeweiligen Mitgliedern der Sprach-Community. Die meisten Nutzer kommen derzeit aus den USA, Spanien und Deutschland.

Eine Mischung aus Wörterbuch und Vokabeltrainer ist bab.la. Spiele wie Memory, Buchstabensalat oder Galgenmännchen sollen eingeübte Wörter langfristig im Gedächtnis verankern. Die etwas optimierungsbedürftige Seite bietet darüber hinaus unterhaltsame Tests, anhand derer Vokabeln, Grammatik und Landeskunde studiert werden. Nutzer können auch eigene Übersetzungen eintragen und selbst kreierte Tests und Lektionen erstellen. Die “tägliche Vokabel per Mail” erweitert stetig den Wortschatz des Lernenden. Auch auf bab.la haben Nutzer die Auswahl zwischen einem kostenlosen Basisangebot und einem kostenpflichtigen Premiumdienst. Die Gebühren richten sich nach der jeweiligen Vertragslaufzeit.

Artikel zum Thema
* Die wichtigsten Sprachenblogs
* Übersetzungen per Suchmaschine

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September
12:00 Uhr

Spiel, Spaß und Wissen für Kinder

geschrieben von Julia Schwabe

Das Internet ist im Leben deutscher Kinder nahezu selbstverständlich. “Ab 11 Jahren nutzt es praktisch jedes Kind”, sagt August-Wilhelm Scheer, Präsident des Branchenverbands BITKOM. Diesen Trend haben einige Onliner erkannt und kindgerechte Plattformen wie Panfu oder Scoyo ins Leben gerufen.

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Bereits 2007 haben Moritz Hohl und Kay Kühne den virtuelle Spielplatz Panfu gegründet. Die 3-D-Welt bietet Kindern zwischen sechs und vierzehn Jahren in zehn verschiedenen Sprachen Chats, Spiele und Lerninhalte. Vieles davon ist kostenfrei – für englische Lernspiele aber muss gezahlt werden. Eine sechsmonatige Mitgliedschaft kostet 39 Euro. Erst vor kurzem knackte Panfu bei den Mitgliedern die 10 Millionen Marke. Allein in Deutschland sind über 3,5 Millionen Kinder von der Lernplattform mit dem Pandabären begeistert. Und auch die Eltern können sich bei dieser Plattform entspannt zurück lehnen. Alle Spiele wurden unter pädagogischen Gesichtspunkten entwickelt. “Das rasante Wachstum von Panfu zeigt, auf welch selbstverständliche Art Kinder heutzutage mit dem Internet aufwachsen”  sagt Gründer Kühne.

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Eine weitere sehr empfehlenswerte E-Learning-Plattform für Kinder und Jugendliche, die die Klassen 1 bis 7 besuchen, ist Scoyo. Hier geht es vor allem um die spielerische Vermittlung von Lerninhalten, welche auf die Lernziele aller deutschen Bundesländer angepasst wurden. Es gibt mehr als 2.000 Lernmodule für die Fächer Biologie, Chemie, Physik, Deutsch und Mathematik. Über einen seperaten Zugang können Eltern die Lernerfolge ihrer Kinder beobachten. “Die Kombination von Lernen und Spielen hilft den Lernstoff zu vertiefen und ist eine ideale Ergänzung zum Schulunterricht”, so Rafl Schremper, Geschäftsführer von Scoyo. Aber auch Scoyo ist kein kostenloser Service. Das Portal, hinter dem der Mediengigant Bertelsmann steckt, finanziert sich über Abogebühren: Ein Jahresabo kostet monatlich 9,99 Euro.

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Juli
08:00 Uhr

Online Sprachen lernen

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Sprachen lernen kann man auch online, in virtuellen Klassenzimmern. So zum Beispiel in der Sprachschule LearnShip. Das E-Learning-Projekt wurde vom ehemaligen Bertelsmann-Manager Sushel Bijganath, der zuvor für die deutsche RTL-Senderfamilie das Onlinegeschäft verantwortete und auch die strategische Unternehmensentwicklung der TV-Sendergruppe leitete, gegründet. Zu den Investoren von LearnShip zählen unter anderem die Samwer-Brüder mit dem European Founders Fund, Oliver Jung und Riccardo Zacconi. Die Idee zur Web-Sprachschule kam Bijganath im Urlaub in Indien: In einem Internetcafe schaltete er sich in eine Webkonferenz eines IT-Freundes aus Deutschland zu. “Die Firma, für die er tätig war, hatte diese neuartige Software lizenziert. Ich war verblüfft, wie einfach und gut wir miteinander sprechen konnten und wie leicht es war, gemeinsam Dokumente anzusehen und zu bearbeiten”. Als sich später dann noch seine Freundin darüber beklagte, dass sie seit ihrem Einstieg in eine Unternehmensberatung zwecks gestiegener Reisetätigkeit keinen Sprachunterricht mehr nehmen konnte und ihr die typischen CD-ROMs zum Selbstlernen nicht helfen würden, war LearnShip geboren.

“Live-Learning in virtuellen Klassenzimmern ist in Deutschland noch nahezu unbekannt. In Asien und den USA hingegen gilt diese Lernform bereits als äußerst effektiv und begründet das schnellst wachsende Segment im Bildungsbereich. Mit LearnShip wollen wir diesen Trend in Deutschland mitgestalten. Hochwertige Bildung soll so für Jedermann zu jeder Zeit und von jedem Ort aus einfach zugänglich und gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten erschwinglich werden”, sagt Bijganath. Um LearnShip benutzen zu können, ist lediglich ein handelsüblicher Computer mit DSL-Anschluss erforderlich. Software muss keine installiert werden. Für die Kommunikation zwischen Schüler und Lehrer ist ein Festnetztelefon oder ein PC-Headset nötig. Das Kursangebot von LearnShip richtet sich an Jugendliche, Erwachsene und Geschäftsleute. Unterrichtet wird zunächst nur Englisch. Weitere Sprachen sind in Planung. Neben Kleingruppenunterricht gibt es in der Cyber-Sprachschule auch Einzelunterricht. Die Kurse und Lernprogramme im Einzelunterricht sind jederzeit pausierbar. Der Gruppenunterricht findet zu festen Zeiten statt. Die Sprachlehrer bei LearnShip sind laut Website “alle zertifizierte Muttersprachler aus England, den USA, Kanada oder Australien”. Die Kosten für den Einzelunterricht betragen beim Kauf von “3 Stunden à 45 Minuten” 29,90 Euro pro Unterrichtsstunde. Gruppenunterricht gibt es ab 12,49 Euro pro Unterrichtsstunde.

Immer mehr Sprachdienste bevölkern das Netz

Neben LearnShip kümmern sich schon eine ganze Reihe anderer Start-ups um das Thema Sprachenlernen über Internet. Bei babbel können Nutzer ihren Wortschatz über eine Verknüpfung von Bildern und Tönen verbessern. Die Mannschaft von bab.la setzt auf eine Mischung aus Wörterbuch- und Lernplattform. Außerdem existieren noch die Lernplattformen Palabea und Lingorilla.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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Juli
16:05 Uhr

Kurzbuzz: camzed.com, paukr, Fragegg

geschrieben von Alexander Hüsing

In unserer Rubrik “Kurzbuzz” stellen wir – kurz und knapp – regelmäßig neue Internet-Projekte und -Konzepte vor.

camzed.com
Onliner, die gerne chatten, sollten camzed.com ausprobieren – dort können Chat-Begeisterte miteinander kommunizieren und gleichzeitig via Webcam das Äußere des Gesprächspartners abchecken. So soll das erste Treffen nicht zur “Farce” werden. “Um vielleicht mal ein Foto vom Chatpartner zu sehen muss man sich Mails schicken lassen, muss die Internetseite wechseln, und weiß dennoch nicht, ob das Foto auch wirklich zum Gegenüber gehört”, beschreibt Geschäftsführer Lars Stachowiak das Problem herkömmlicher Chats.

paukr
Unter dem Namen paukr startet eine kollaborative Internet-Lernplattform. “Schüler und Studenten finden auf paukr Kurse, die ihrem Lehrplan und ihren Vorlesungen genau angepasst sind. Richtig paukrn heißt aber auch: Zu jeder Zeit können eigene Materialien eingestellt sowie bestehende Inhalte bearbeitet und personalisiert werden”, teilen die Gründer Dominik Rodler und Wolfram Römhild mit. So bleibe das gemeinsame Wissen aktuell und wachse immer weiter. Freunde und Lernpartner können sich gemeinsam Lernziele setzen und Termine für gemeinsames Lernen vereinbaren. Neben Kursen für Schule und Uni sind bei paukr auch ganz Themen wie Unterrichtseinheiten für Cocktailmischerei, Squash und Steuerlehre möglich. Jeder Nutzer kann Kurse zu ganz eigenen Themen auf paukr anlegen und betreuen.

Fragegg
Mit Fragegg drängt eine Social-Gaming-Plattform für web- und clientbasierte Multiplayerspiele auf den Markt. “Wir integrieren Webbasierte MMOs in unsere Plattform. Der User spielt die Spiele unserer Partner auf unserer Plattform – in einem Fragegg-Frame”, sagt Gründer Felix Gruendorfer. Zum Start müssen sich Fragegg-Nutzer einen Avatar zulegen. Anschließend können sie die verschiedenen Partnerspiele spielen. Ein Aktivitätsfeed informiert über die Aktionen von Freunden. Für alle Aktivitäten gibt es sogenannte Stareggs – diese lassen sich im Shop gegen virtuelle Güter eintauschen. Refinanzieren soll sich das Spiele-Netzwerk über Provisionen – etwa wenn Spieler in den Games virtuelle Käufe tätigen.

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Juli
08:00 Uhr

Videohilfe für die Hausaufgaben

geschrieben von Alexander Hüsing

Anderthalb Jahre haben Stephan Bayer, Andreas Spading, und Alexander Weise auf die Eröffnung ihrer kostenpflichtigen Online-Videoplattform sofatutor hingearbeitet. Beim filmischen Lerndienst können sich Nutzer mit kurzen Videos auf eine Prüfung vorbereiten bzw. Hilfe bei den Hausaufgaben bekommen. Zum Start geht es bei den meisten sofatutor-Videos um Mathematik. “Unsere Videos fassen das Wichtigste zu einem Thema in maximal 10 Minuten zusammen”, sagt Weise.

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Nie mehr Lernstress: Sofatutor bietet Unterstützung

“Mittelfristiges Ziel ist es, den gesamten Schulstoff, sowie das Grundstudium der wichtigsten Studienfächer in Videos abzudecken”, blickt Weise in die Zukunft. Zarte Pflänzchen sind bereits zu sehen – die Rubriken Physik, Englisch und Deutsch füllen sich langsam. Die Videos stammen von Lehrern, Doktoranden oder Studenten. Die Produzenten dieser Filmchen werden von sofatutor an den Einnahmen beteiligt. Für das vollständige Ansehen der Videos ist eine monatliche Gebühr fällig. Ein Monat kostet 14 Euro.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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