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Archiv des Tags Community

Februar
08:09 Uhr

Tatütataa, die Feuerwehr im Internet

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Rund 1,3 Millionen Feuerwehrleute gibt es ind Deutschland – davon werden gerade einmal gut 30.000 für ihren Job bezahlt. Der Rest löscht freiwillig Brände, befreit Menschen aus zerbeulten Fahrzeugen oder rettet gelegentlich Katzen von Bäumen. Offline gibt es zwei Magazine für diese Berufungs- und Berufgruppe, im Internet kümmert sich das Feuerwehrnetz um die Helfer mit den roten Autos.

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Dezember
08:00 Uhr

Frobbel mischt Hannover auf

geschrieben von Yvonne Ortmann

Die Community Frobbel hat vor einiger Zeit ihre Beta-Phase abgeschlossen und mischt nun munter Hannover auf. Wie auf einer “großen italienischen Piazza, auf der sich nach Feierabend alle Dorfbewohner treffen”, soll es bei Frobbel zugehen. Das Gründerteam bestehend aus Sascha Ende, René Glembotzky und Thorsten Köneke setzt dabei auf altbewährte Features wie Profile, Foren, Fotoalben und ähnliches. Allerdings sind alle Funktionen “crowdsourced” entstanden, das heißt sie sind von den rund 300 Betatestern abgestimmt und mitentwickelt worden. “Teilweise war es eine echte Herausforderung, die vielen unterschiedlichen Wünsche zu berücksichtigen und es allen recht zu machen. Ich bin froh, dass eine solche Gradwanderung geglückt ist”, sagt Ende.

In dem Netzwerk tummeln sich eigenen Angaben zufolge bereits über 12.000 registrierte Mitglieder und produzieren über 10 Millionen Seitenaufrufe pro Monat. Gewachsen sei Frobbel fast ausschließlich durch Mund-zu-Mund-Propaganda. “Wir produzieren regelmäßig virale Spots, die unsere Nutzer nach Lust und Laune weiterschicken und belohnen jeden geworbenen User mit Groschen, unserer virtuellen Währung”, erklärt Glembotzky die Anwerbe-Strategie. “Zusätzlich sind wir mit 25 ehrenamtlichen Partyscouts in der Region unterwegs und haben in den vergangenen Monaten 100.000 Partyfotos geschossen.” Recht niedlich ist das Frobbel-Logo, ein kleiner Teufelskopf, den User als Avatar für ICQ, MSN und Skype nutzen können. Spätestens zu Anfang des neuen Jahres möchte das Team die Grenze von 20 Millionen Seitenaufrufen überschritten haben und das Konzept in weitere Ballungsgebiete bringen.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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November
08:02 Uhr

Rund um Schmuck

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Bei einem Start-up aus der Goldstadt Pforzheim liegen Schmuck und Uhren ziemlich nah – so ist es der Fall bei schmuck.tv. Die beiden Gründer Alexander Elsäßer und Michael Starzmann beschreiben ihren Dienst am besten mal selbst: “schmuck.tv ist Deutschlands erste Sparten-Plattform mit Video-Community für Schmuck und Uhren online.” Unter dem Slogan “Alles, was Schmuck bewegt!” will das Duo ihr Angebot “als exklusive Community zu einem glänzenden Thema positionieren”. Zielgruppe seien Goldschmiede-Schüler bis hin zum Designer oder Juwelier, d.h. Schmuck-Gestalter, -Hersteller, -Vertreiber, -Anbieter und -Konsumenten. Diese können sich bei schmuck.tv kennenlernen, vernetzen und austauschen sowie eigene Inhalte in Form von Videos einstellen. Daneben gibt es auch professionelle Filmchen und Clips – beispielsweise Interviews – bei der Schmuck-Community.

bb_schmuck.tv

Die Bewegtbild-Komponente ist den Machern sehr wichtig bei ihrem Konzept. “Wir sehen die Zukunft des Fernsehens online. Im Gegensatz zum klassischen Bewegtbild nach einem festen Programmplan und massengerichteten Themen mit vorwiegend passiver Nutzungsehen wir die Zukunft der Medien in einer selbstbestimmten und aktiven Programmgestaltung zu einem Thema, das mich wirklich interessiert und zu dessen Qualität ich selbst beitragen kann”, sagt Elsäßer. Finanzieren soll sich das leicht goldig glänzende Angebot über Werbung und Empfehlungsmarketing. Starzmann: “Schließlich bietet schmuck.tv werbungtreibenden Unternehmen einen glänzenden Special-Interest-Marktplatz mit zielgruppengenauer Ansprache und geringem Streuverlust – Shopbetreiber profitieren über kapitale Empfehlungen und geben einen Teil der erzeugten Erlöse an uns als Vermittler weiter.” Also eindeutig mehr als ein reines Netzwerk rund um das Thema Schmuck und Uhren.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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Oktober
12:00 Uhr

Und ewig lockt der Urlaub

geschrieben von Maren Fliegner

Bei wem in den nächsten Wochen oder Monaten kein Urlaub in Sicht ist, dem sei davon abgeraten, einen Blick auf die Webseiten der Reisecommunities zu werfen. Dort erwarten Urlaubshungrige Bilder von Sandstränden mit glasklarem blauem Wasser oder Fotos von aufregenden Städte- sowie Kulturtripps – ein Garant für Fernweh!

Screenshot TripsbyTips

Die bekanntesten Reisecommunities sind in Deutschland TripsbyTips, Globalzoo, Geo-Reisecommunity und Travello. Ihr Ziel ist es, den Austausch von Reisenden untereinander zu ermöglichen wie auch zu fördern. Dabei bietet TripsbyTips seinen Mitgliedern laut eigenen Angaben “Nur das Beste der Welt”. Auf dem Portal sind die “besten” Tipps von Reisenden für Reisende zu finden. Bisher wurden 76.000 Reisetipps und Bilder zu mehr als 19.000 Reisezielen veröffentlicht. Durch sie kann man sich für die eigene Reise inspirieren lassen und Highlights in einen persönlichen Reiseführer überführen. Jener lässt sich problemlos als Pdf ausdrucken oder mit dem Handy abrufen.

Die Reisecommunity Globalzoo setzt indes verstärkt auf die Suche nach Reisepartnern. Über die Webseite sollen Menschen zusammen finden, denen eine Begleitung fehlt oder die sich einfach nur mit anderen Reisebegeisterten austauschen wollen. Mit der Plattform verfolgen die Betreiber eine Vision; sie wollen die Welt so vielen Leuten wie möglich schmackhaft machen und gleichzeitig das internationale Kulturverständnis fördern. Damit die Mitglieder direkt aus dem Urlaub von ihren Erfahrungen berichten können, ermöglicht das Portal die einfache Erstellung eines Reiseblogs mit Fotoupload, Karte und individuellem Reisedesign.

Screenshot Globalzoo

Von der Erstellung eines Reiseblogs profitieren auch die Mitglieder der Geo-Reisecommunity. Sie sind aufgerufen, von ihren Erlebnissen zu berichten und andere Nutzer daran teilhaben zu lassen. Es geht darum, mehr zu bieten als die bekannten Reiseführer es bisher vermochten. Leidenschaftliche Reisende sollen ihre Erfahrungen notieren und so sukzessive zu einem Schatz von Insider-Tipps beitragen. Das gleiche Ziel verfolgen auch die Anbieter von Travello. Schließlich wollen sie sich zu Deutschlands stärkster Reisecommunity entwickeln.

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Oktober
12:00 Uhr

Wohncommunitys laden zum Hausbesuch

geschrieben von Maren Fliegner

Wenn Menschen freiwillig andere Leute einen Blick in ihr Zuhause werfen lassen, so hat dies verschiedene Gründe: Entweder sie wollen voller Stolz ihre eigene Einrichtungskreation präsentieren, oder sie suchen nach Anregungen durch Dritte, wie einem Raum ein besonderes Flair verliehen werden kann. Wohncommunitys im Internet stellen ihren Nutzern die simple Frage: “Wie wohnst du?” und sammeln auf diese Weise ein buntes Portfolio privater Wohnungsbilder. Interessierte können sich Inspirationen holen und auch ein klein wenig ihrem Voyerismus nachgeben. Wo Einrichtungsmagazine und -ratgeber auf Hochglanzpapier gekonnt Einrichtungsträume präsentieren, werden in den Communitys die Mitglieder selbst zu Experten und zeigen die gute Stube von ihrer besten Seite. Dabei müssen sich so manche der Bilder nicht hinter dem professionellen Pendant verstecken, denn alle vorgestellten Communitys legen Wert auf hochwertige und ansprechende Fotos.

zimmerschau

In verschiedenen Themengebieten wie “Wohnen”, “Küche” und “Schlafen”, aber auch “Haustiere”, “Wohnmobil” und “Weihnachten” können bei zimmerschau auch nicht registrierte User die Wohnträume anderer Menschen durchstöbern, kommentieren und Bewertungen hinterlassen. Den Austausch der Community fördert außerdem ein Forum, in dem Fragen rund um den Matratzenkauf oder die passende Wandfarbe sowie Tipps für mehr Gemütlichkeit behandelt werden. Eigene dekorative und/oder praktische Entdeckungen präsentieren die User unter “Tipps und Tricks”.

Mynesto ist eine Wortschöpfung aus Esperanto und dem Englischen und bedeutet “mein Nest”. Das Portal mit einer herausstechend edlen Aufmachung richtet sich neben privaten Heimverschönerern auch an Unternehmen, die ihre Geschäftsräume präsentieren möchten, wie beispielsweise Restaurant- und Ladenbesitzer. Private und gewerbliche Nutzer können auf mynesto Bilder hochladen und mit der Community teilen. Über Schlagwörter, die den einzelnen Fotos zugewiesen werden, finden Interessierte schnell zu ähnlichen Ideen.

mynesto

Wer vor dem Möbelrücken gerne ausgiebig plant, wird seine Freude am 3D-Raumplaner der Wohncommunity solebich haben: Mit dem Programm können Hobby-Innenarchitekten die eigenen vier Wände in verschiedenen Stilrichtungen von Country bis Modern spielerisch gestalten und mit Farben, Möbelstücken und Materialien experimentieren. Darüber hinaus findet sich auch hier eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Wohnungsbilder.

Bei wiewohnstdu handelt es sich um die Community des Magazins “Schöner Wohnen”. In den einzelnen Wohn-Kategorien kann nach neuen oder beliebten Fotos gesucht werden, das Fotoalbum des Tages kürt besonders herausstechende Gestaltungsideen. Coolhomes wartet mit hochwertigen Fotos auf. Der Mehrwert, der hier den Usern geboten werden soll, sind Herstellernachweise und Bezugsquellen für die gezeigten Möbelstücke oder Dekoartikel sowie deren Preise.

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Oktober
16:00 Uhr

Heimliche Webgiganten: Motor-Talk

geschrieben von Alexander Hüsing

Die Auto-Community Motor-Talk rast bereits seit einigen Jahren mit Vollgas durchs Internet. Erst kürzlich fuhr die Berliner Plattform bei der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) stattliche 1,46 Millionen Unique User im Monat ein – damit ist Motor-Talk ohne Zweifel ein heimlicher Webgigant. “Unsere Nutzer schätzen die große Bandbreite an Informationen und interaktiven Möglichkeiten, die Motor-Talk bietet. Mit der Mischung aus vielfältigen Foren und Blogs als auch redaktionellem Magazin und Marktplatz finden Interessierte hier alles, was sie zu Auto und Motorrad wissen möchten”, sagt Motor-Talk-Geschäftsführer Tom Kedor.

bb_motor-talk

Obwohl der Auto-Dienst bereits seit 2001 besteht, darf man das Unternehmen dahinter getrost als Start-up bezeichnen. Im Gegensatz zu anderen Startuppern konnten Tom Kedor und Bert Schulzki, die das kleine Unternehmen seit rund zwei Jahren lenken, bei der Gründung ihres Unternehmens auf eine bestehende Plattform und Nutzer bauen. Ins Leben gerufen wurde Motor-Talk ursprünglich von Hartmut Wöhlbier. Seit April des vergangenen Jahres ist das Medienhaus Axel Springer mit 20 % an der Auto- und Motorrad-Community beteiligt. Anfangs ging ein Aufschrei durch die Nutzerschaft. Inzwischen haben sich die Autofans offenbar an den strategischen Partner gewöhnt. Zumal die Motor-Talk-Macher die Nutzer aktiv in viele Entscheidungen und Entwicklungen einbeziehen. Insgesamt über eine Million registrierte Nutzer vertrauen auf Motor-Talk, die haben sich auf der Plattform angemeldet und tauschen sich regelmäßig in Foren und Blogs mit anderen User aus.

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Oktober
12:03 Uhr

Weg mit den lästigen Pfunden

geschrieben von Julia Schwabe

Welche Frau kennt das Problem nicht: der Sommer naht und von der Bikini-Figur ist noch keine Spur zu sehen. Für viele heißt es, etliche Stunden schweißtreibend im Fitnessstudio zu verbringen, um lästige Pfunde loszuwerden. Andere erhoffen sich mit einer passenden Diät den Wunsch von der Traumfigur erfüllen zu können.

abnehmen Mit dem Online-Portal Abnehmen.net werden Frauen angesprochen, die ihr Gewicht reduzieren möchten und sich darüber hinaus für Ernährung, Gesundheit, Sport und körperliches Wohlbefinden interessieren. Ob Ananas,- Erdbeer-, Glyx-, Hollywood- oder Mayo-Diät – seit September 2008 können hier interessierte Nutzer ihre individuell passende Diät finden. Die Idee dazu stammt von der früheren Projektmanagerin Peggy Reichelt, die selbst schon Erfahrungen mit verschiedensten Diäten gesammelt hat. Unterstützt wird sie dabei von einem Experten-Team, das sich aus Ärzten, Physiotherapeuten, Fitnesscoaches und Ernährungsberatern zusammensetzt. Bevor es mit dem Abnehmen losgehen kann, muss jeder zunächst einen Online-Test ausfüllen. Darin sind Fragen enthalten, ob man allein oder in der Gruppe abnehmen will, bereits schon andere Diäten ausprobiert hat, klare Regeln bekommen möchte oder nur einen groben Fahrplan erhalten will. Abnehmen.net bietet aktuelle redaktionelle Berichterstattung über die neuesten Diät- und Ernährungstrends sowie typische Diätprobleme, aber auch über Rezeptideen und sportliche Aktivitäten. Zudem bietet die Plattform eine Community an, in der die Mitglieder die Möglichkeit haben, Tagebuch zu führen oder sich mit anderen Usern über ihre Erfahrungen auszutauschen.

ijoule

Auch in der Diät-Community iJoule.de können Frauen gemeinsam die Pfunde purzeln lassen. Das Startup, welches seine Wurzeln in Dänemark hat, ging im Februar 2009 in Deutschland online. iJoule bietet ein ganzheitliches Gesundheitsprogramm, welches sich auf modernste wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Bereichen Psychologie, Ernährungswissenschaft und Sport-Medizin stützt. Die Teilnehmer werden zu Beginn des Programms in kleine Gruppen, bestehend aus maximal zehn Personen, eingeteilt und erhalten tägliche Feedback-Analysen im Online-Tagebuch. Ein regelmäßiger Austausch untereinander wird hier ebenfalls sehr gepflegt. Ernährungspläne und Fitnesskalender ergänzen das Programm. Weitere Unterstützung können die Mitglieder durch zusätzliche kostenpflichtige One-to-One Coachings und individuell abgestimmte Menüpläne finden. Deutscher Ansprechpartner von iJoule ist Thorsten Rehfus. Nach eigenen Angaben des Unternehmens konnten seit Beginn des Jahres mehr als tausend Mitglieder gezählt werden. Die Finanzierung von iJoule läuft über ein Abomodell, so kostet die Mitgliedschaft jeden Monat 19,99 Euro, bei einer Vertragslaufzeit von drei Monaten. Premium-Mitglieder können mit 39,99 Euro monatlich bei einem 12-Monats-Abo ihrer Traumfigur ein Stück näher kommen.

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September
12:00 Uhr

Amateure messen sich mit Profi-Brokern

geschrieben von Maren Fliegner

Spätestens seitdem die Finanzexperten und Börsenspezialisten das Vertrauen ihrer Schützlinge verloren haben und nun viele Privatanleger vor Geldanlagen zurückschrecken, erobern Börsen-Portale das Internet. Sie setzen auf Empfehlungsmarketing und geben Anlegern und Börsen-Interessierten eine Plattform, sich auszutauschen und aus Erfahrung zu lernen, ohne dass ein Finanzhai nach dem hart Ersparten greift. Durch Bewertungen, Analysen und Tipps der Mitglieder kann sich der Nutzer des Portals eine gute Übersicht über den aktuellen Aktienmarkt machen und dadurch eine objektive Entscheidungshilfe bekommen.

sharewise

Die kostenlose Börsen-Community von Sharewise startete bereits im August 2007. Das Portal erlaubt Anlegern, sich untereinander und mit Börsenprofis zu messen. Die Mitglieder geben Bewertungen, Analysen und Tipps zu einzelnen Aktien ab. Wie glaubwürdig eine Empfehlung ist, zeigt der seit Februar 2009 integrierte Zuverlässigkeitsindex, der die durchschnittliche Rendite jedes Nutzers innerhalb eines halben Jahres errechnet. Dazu gleicht Sharewise jeden Tipp automatisch mit der an der Frankfurter Wertpapierbörse realisierten Performance der bewerteten Aktientitel ab und erstellt so ein Ranking der besten Tippgeber. Zusätzlicher Fun-Faktor: Die Anleger können sich in einem Depot-Wettbewerb gegenseitig oder bei fünf Einzel-Aktien mit einem virtuellen Affen (“Catch the monkey”) messen. Aktuelle Informationen über bevorzugte Aktien kann sich der User auch via Twitter oder E-Mail zusenden lassen.

Tradingbird und MyStocks sind die anderen großen Player im Segment der Finanz-Communities und existieren seit etwa einem Jahr. Tradingbird ist die Börsen-Community des führenden Finanzportals Onvista.de der Onvista Group, wo Privatanleger eigene News und Analysen erstellen, Beiträge anderer Nutzer bewerten und kommentieren und sich in virtuellen Depots mit Gleichgesinnten messen können. Über die eigene OnvistaBank kann auch direkt gehandelt werden. MyStocks wendet sich vorwiegend an Kleinanleger, darunter auch Börseneinsteiger. Kursziele werden bei den Analysen nicht kurzfristig, sondern mindestens für die kommenden drei Monate gesetzt. Kapitalgeber des Community-Projektes ist Erich Sixt, Gründer der Sixt AG.

Spekunauten

Seit Juni 2008 existiert nun auch die erste deutschsprachige Börsen-Community, die ihre Teilnehmer sogar finanziell am Erfolg der Plattform beteiligt: Spekunauten. Um sich für eine Erfolgsbeteiligung zu qualifizieren, müssen die User qualitativ hochwertige Aktienempfehlungen abgeben oder mit ihrer Anlagestrategie überzeugen. So steigt die Motivation der Aktien-Liebhaber, sich besonders ins Zeug zu legen und die Plattform erhofft sich dadurch einen hohen Qualitätsstandard und überdurchschnittlich gute Anlegestrategien. Die Besonderheit der selbsternannten “Social-Börsen-Community” Stockjäger ist, dass Video-Clips aus YouTube und MyVideo in den Diskussionsforen eingebunden werden können und sich den Mitgliedern damit eine multimediale Abwechslung bietet. Ebenso besteht die Möglichkeit für Mitglieder, ihr eigenes MySpace-ähnliches Profil zu erstellen und andere Mitglieder zu “tracken”.

Brokr

Bei dem Online-Börsenspiel Brokr können Mitglieder kostenlos und ohne finanziellen Einsatz jederzeit bares Geld verdienen: Mit dem Tippspiel kann der User bis zu 250.000 Euro gewinnen, während im Spiel “Zock Dich reich” die Mitglieder um einen großen Jackpot zocken. Im Depot-Contest-Spiel kann der User seinen eigenen Aktien-Wettkampf veranstalten und andere User dazu einladen. Ziel der Plattform ist es, jedem Mitspieler die Börse und das Aktiengeschäft spielerisch schmackhaft zu machen und gleichzeitig Day-Tradern und langfristigen Investoren ein risikoloses Umfeld zu offerieren, ihre Börsen-Kenntnisse praxisnah zu testen, sich mit anderen auszutauschen und dabei noch zu verdienen.

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September
16:00 Uhr

Schrauber, Tuner und Oldtimer-Fans

geschrieben von Julia Schwabe

Die Faszination Auto ist schon lange auch im Internet angekommen, doch Auto-Communitys sind genau wie ihre Nutzer sehr verschieden: Es gibt Liebhaber von Oldtimern, Schrauber, Tuner oder einfach Otto-Normal-Fahrer, die in der Community nach fachkundigem Rat suchen.

Für die Beratung beim Neuwagenkauf richten sich Autofans im Internet am Besten an Carmondo, an dem der Autovermieter Sixt beteiligt ist. Der Clou der Seite: Ein herstellerunabhängiger Konfigurator. Damit lassen sich alle in Deutschland erhältlichen Neuwagen in unzähligen Ausstattungsvarianten zusammenbauen und mit rund 500 aktuellen Fahrzeugmodellen von mehr als 50 Herstellern vergleichen.

In Carsablanca finden Oldtimer-Fans eine der optisch ansprechendsten Autocommunitys. Allerdings ist die Plattform nur etwas für wahre Conaisseure – über Neuwagen und deren Ausstattung, Macken oder technischen Feinheiten findet man hier nichts. Wer aber mehr über echte Oldtimer wie den Morris Minor 1098cc erfahren möchte, ist hier genau  richtig.

Motor Talk

Für technisch interessierte Autofans bietet sich Europas größte Auto- und Motor-Community Motor Talk an. Hier erfahren Autoliebhaber was zu tun ist, wenn der geliebte Schlitten nicht mehr fährt und wo  er am besten gepflegt, gewaschen und repariert wird. In diesem Forum findet man zwar optisch keine sonderlich ansprechende Website, dafür aber um so mehr fachliches Know-How. Über 1,2 Millionen Mitglieder sind registriert und helfen bei Fragen rund um des Deutschen liebstes Stück gern weiter.

Noch ganz neu im Communitygeschäft ist die Autoplattform Kfz.net. Im neuen Netzwerk können Fahrzeugfans über Autothemen diskutieren, neue Freunde finden und ihre  Autos präsentieren. Highlight der Seite ist ein Autoquartett. Bei Kfz.net finden Autofans ansonsten Tipps zum Mieten von Autos, Infos zur KFZ-Finanzierung und Lesestoff zu Motorsportarten.

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September
12:05 Uhr

Virtuelle Wedding-Planer

geschrieben von Julia Schwabe

Wir schreiben das Jahr 2009, wer heute Informationen zu einem bestimmten Thema benötigt, sucht diese im Internet. Im World Wide Web gibt es viele nützliche Tipps, wie in fast allen Bereichen, auch zum Thema Hochzeit.  Mediterrane oder doch deutsche Küche, klassischer Walzer oder moderne Tänze, helle oder dunkle Farben für Brautkleid und Anzug – nichts soll dem Zufall überlassen werden – diese und zahlreiche weitere Fragen zum Thema Hochzeit beantworten Portale wie Weddix, UnserTag oder Brautbox.

Weddix

Die ausführlichste und mittlerweile meist genutzte aller Hochzeitsseiten im Internet heißt Weddix. Das Portal wurde 2000 von Thoralf und Sylke Mann gegründet. Die Idee dazu entstand, als sich das Gründerehepaar 1999 auf einem Leuchtturm trauen lassen wollte. Heute besteht das Team hinter Weddix aus 20 Mitarbeitern und Experten zum Thema Hochzeit, Marketing, IT und Internet. Unter dem Motto “Meine Hochzeit mit Weddix” bietet die Plattform einen umfangreichen Hochzeitsratgeber, einen Shop mit Hochzeitsgeschenke, -karten und Deko, Tipps von Experten zur Organisation und Planung der  Hochzeit, ausgesuchte Geschenke für Brautpaar und Gäste und Austauschmöglichkeiten im Weddix-Forum und vieles mehr. Im HochzeitsBlog tauschen die Community-Mitglieder zudem ihre Erfahrungen aus.

Der Oldie unter den deutschen Hochzeitsportalen ist UnserTag. Vor 10 Jahren entstand eine kleine private Homepage zur Hochzeit des Gründerpaars. Mittlerweile ist sie zu einem der größten Informations- und Ratgeberportale für heiratswillige Paare mit mehr als 1,7 Millionen Besuchern im Jahr herangewachsen. Im Laufe der vergangenen Jahre wurde das Portal stetig um nützliche Planungshilfen, Ratgeber und Shoppingtipps erweitert. Unter der Rubrik “Hochzeit in…” können Brautpaare ganz einfach den passenden Dienstleister, geordnet nach gut 20 verschiedenen Kategorien, in deren Stadt suchen. Neben dem Brautpaar finden aber auch die Gäste nützliche Tipps. Der Bereich “Junggesellenabschied” beschäftigt sich ausgiebig mit der Gestaltung dieses “letzten Abends in Freiheit” und unter “Hochzeitsshopping” findet man Anregungen für das passende Hochzeitsgeschenk. Ein Forum, zum Austausch mit anderen Brautpaaren ist selbstverständlich auch vorhanden.

Mit Brautbox ist erst in diesem Frühling ein neues Hochzeitsportal an den Start gegangen. Besonderer Fokus liegt hier auf persönlichen Planungsprofilen und einer umfangreichen Suchmaschine mit mehr als 14.000 Herstellern und Händlern. Gründerin Freya Prüser möchte mit ihrer Website Frauen und Männer gleichermaßen ansprechen und sie bei der Planung ihres ganz großen Tag online unterstützen. Neben zahlreichen Informationen zum Thema Hochzeit bietet die Rubrik “Deine Hochzeit” einen interaktiven Weddingplaner. Das Tool bietet Vorlagen und Checklisten zur Hochzeits- und Budgetplanung. Sie sollen den Paaren dabei helfen, den Überblick zu behalten. Auch interessante Artikel, News und Tipps können hier individuell gespeichert werden. Außerdem im Planungsprofil hinterlegt werden können Daten und Angaben zu wichtigen und interessanten Dienstleistern. Wie auch in den anderen Portalen finden auch Freunde, Verwandte und Bekannte des Brautpaares Informationen zum Thema. Ein Online-Magazin bietet beispielsweise eine große Auswahl an Ideen rund um Geschenke, Trausprüche, Bräuche und Hochzeitsspiele. So lässt sich auch die exklusivste Hochzeit stressfrei planen.

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