Tipps & Tricks zu Notebooks
Wie reagiere ich richtig auf eine Viruswarnung?
Zuletzt konnten moderne Viren-Scanner die ungebetenen Gäste auf den Notebook-Festplatten erfolgreich eindämmen. Dennoch: Das Wettrüsten zwischen Anti-Viren-Laboren und Viren-Programmieren geht weiter.
Besonders gefährdet sind Notebooks, die mit einer veralteten Signatur ihres jeweiligen Anti-Viren-Programms arbeiten und somit keinen Schutz auf dem neuesten Stand der Dinge anbieten. In einem solchen Fall sollten Sie die Datenbank des Programms schnellstens aktualisieren und anschließend einen gründlichen Rundum-Scan durchführen. Sofern das Programm beim Scannen etwas entdeckt, erscheint zunächst eine Verdachtsmeldung. In einem solchen Fall sollten Sie Ruhe bewahren und die Situation näher prüfen. Heutzutage gibt es nur noch wenige Viren, die eine zerstörerische Wirkung entfalten und beispielsweise Dateien auf der Festplatte löschen können. Oftmals handelt es sich „nur“ um nervige Werbe-Malware, die den Rechner unnötig abbremst.
Studieren Sie die Meldung des Anti-Viren-Programms und überlegen Sie, was diese herbeigeführt haben könnte. Hatten Sie zuletzt E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern geöffnet? Oder vielleicht dubiose Websites aufgerufen? Sofern das Anti-Viren-Programm erst bei einem Rundum-Scan auf den Störenfried aufmerksam wird, befindet sich das Virus höchstwahrscheinlich bereits länger auf Ihrer Festplatte. Springt dagegen der Live-Wächter spontan auf, ist etwas in diesem bestimmten Augenblick passiert – analysieren Sie in einem solchen Fall Ihre letzten Aktionen innerhalb des Betriebssystems. Oftmals führt die Spur in einem solchen Fall beispielsweise zu einer bestimmten Datei oder einem befallenen USB-Stick.

Daneben beachten Sie die Hinweise in der Warnmeldung des Viren-Scanners. Häufig sind darin bereits Informationen zu Art und Umfang des Virus enthalten. Auch gibt das Programm meist eine Empfehlung aus: So können Sie die Virus-Datei löschen, in manchen Fällen bereinigen oder auch in Quarantäne versetzen.
Sofern der Virus erst nach einer Aktualisierung der Signatur beziehungsweise nach der Durchführung eines gründlichen Scans entdeckt wurde, konnte er womöglich bereits einige Zeit lang wirken. Wird der Virus dagegen von dem besagten Wächter entdeckt, ist das Kind noch nicht in den Brunnen gefallen: Oftmals verhindert das Programm an dieser Stelle die heimliche Installation des Schädlings auf Ihrem Notebook.
Die Trefferquote moderner Anti-Viren-Programme ist übrigens mittlerweile sehr hoch – Dateien, die als „schädlich“ eingestuft werden, sind es auch in der Regel wirklich. Sie können auf die Empfehlung eines namhaften Anti-Viren-Programms dementsprechend ruhigen Gewissens vertrauen.
(ss)
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