Test zum Notebook Asus Eee PC X101
Darum geht es: Mit dem Eee PC X101 will Asus seine einst so erfolgreiche Netbook-Reihe wiederbeleben.
Zuletzt haben die ultrakompakten Geräte, die zwecks einer erhöhten Mobilität unter anderem auf ein optisches Laufwerk verzichten, im Zuge des Tablet-Booms deutlich an Bedeutung verloren. Kein Wunder, waren sie doch zumeist von durchwachsener Leistung und somit nur sehr eingeschränkt nutzbar. Mit dem Asus Eee PC X101 soll nun alles anders werden: Das Gerät setzt auf einen 1,44 GHz starken N435 Intel Atom-Prozessor, einen Intel GMA 600-Grafikadapter sowie – je nach Modell – bis zu 2 GB DDR3-Arbeitsspeicher. Statt einer herkömmlichen Festplatte werden die Daten fortan auf einem lautlosen, 8 GB großen SSD-Laufwerk gespeichert. Erstaunlich: Im Zuge dessen konnte das ohnehin schon sehr niedrige Gewicht eines Netbooks (1,2 Kilogramm durchschnittlich) auf nur 950 Gramm reduziert werden.
Positiv: Es wird deutlich, dass Asus auf den Formfaktor der ultraflachen Tablets geschielt hat – mehr denn je wurde ins Äußere eines Eee PC investiert. Daher ist das Gerät ist sehr flach, leicht und griffig und qualifiziert sich insbesondere für vielreisende Menschen, die öfter mobil ins Internet gehen und dabei nicht auf die obligatorische Tastatur verzichten möchten.
Thema Preis: Asus hat bei der Konfiguration, aber auch beim Betriebssystem gespart – statt „Windows 7“ ist das quelloffene „Linus Lite for MeeGo“ installiert. Dadurch sinkt die unverbindliche Preisempfehlung unter die 170 Euro-Marke, was für einen mehr oder weniger vollwertigen Rechner fast schon unglaublich wenig ist. Ebenfalls positiv: Dank einer vorinstallierten Version von „Open Office“ können Sie sogleich alle wichtigen Büro-Aufgaben auf dem Asus Eee PC X101 erledigen.
Negativ: Obwohl der Stromverbrauch so niedrig wie noch nie zuvor ausfällt, musste die Akku-Laufzeit gegenüber den Vorgängermodellen deutlich Einbußen in Kauf nehmen. Der Grund: Asus verwendet einen Drei-Zellen-Akku, der nur knapp vier Stunden lang Energie liefert. Angesichts des Preises ist es schließlich kein Wunder, dass an allen Ecken gespart werden musste: So fehlt beispielsweise ein VGA-Ausgang zum Anschluss eines externen Monitors. Die Leistung fällt derweil sehr überschaubar aus – das Asus Eee PC X101 bleibt dementsprechend ein Surf- und E-Mail-Notebook für Einsteiger.
Fazit: Das Asus Eee PC X101 will keinesfalls ein vollwertiges Notebook, sondern nur eine Gelegenheitslösung für die Generation Facebook sein. Dieser Aufgabe wird das sehr günstige Gerät gerecht – nicht mehr und nicht weniger.
- sehr günstig
- flach und leicht
- Open Office vorinstalliert
- überschaubare Leistung
- schwacher Akku
So urteilt Deutschland über das Asus Eee PC X101
So urteilt USA über das Asus Eee PC X101
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