Test zum Notebook Asus Eee Pad Transformer Prime
Darum geht es: Mit dem Eee Pad Transformer Prime traut sich der ehemalige Netbook-König Asus einmal mehr ins derzeit schwer populäre Tablet-Segment.
Auf den ersten Blick handelt es sich um ein ganz klassisches Tablet. Auf den zweiten Blick dagegen verwandelt sich das Eee Pad Transformer Prime in ein Netbook. Der Clou: Das Display lässt sich in eine Docking-Station mit einer vollwertigen Tastatur einstecken. Auf diese Weise können Sie das Gerät beispielsweise beim Surfen oder Spielen als Tablet und beim Eingeben von Texten als Netbook verwenden. Das Gerät ist in verschiedenen Speicher-Ausführungen erhältlich und verwendet Googles „Android“ als Betriebssystem. Drahtlose Datenverbindungen gelingen dem Asus Eee Pad Transformer Prime wahlweise via Bluetooth oder WLAN – die Pläne für eine UMTS-Version hat der Notebook-Gigant dagegen verworfen.
Primär erfolgt die Bedienung wie bei jedem Tablet auch über Fingertipps auf der 10,1 Zoll großen Touchscreen-Oberfläche. Der Antrieb setzt auf eine Quad-Core-CPU (Nvidia Tegra 3-Plattform) mit 1,4 GHz Taktung sowie 1 GB Arbeitsspeicher. Auch verfügt das Asus Eee Pad Transformer Prime über gleich zwei Kameras (8 und 1,2 Megapixel).
Positiv: Mit dem Transformer-Konzept schließt Asus eine wichtige Nische: Bislang konnten sich Vielschreiber kaum mit der virtuellen Tastatur eines Tablets anfreunden – vor allem fehlt es an „spürbarem“ Feedback beim Eingeben. Gleichzeitig sind Netbooks mangels Touchscreen-Bedienung einfach nicht mehr zeitgemäß. Die Zeit für ein Gerät wie das Eee Pad Transformer Prime ist dementsprechend reif. Asus setzt dabei auf ein zeitgemäßes Design, das den „Lifestyle-Faktor“ eines Tablets erfreulicherweise beachtet.
Auch die Verarbeitungsqualität – vor allem bei der Tastatur – kann sich sehen lassen. Im Vergleich zum Vorgänger-Modell erscheint das Eee Pad Transformer Prime deutlich flacher und auch hochwertiger. Preislich ist das Ganze fair eingeordnet, zumal das Speicher-Spektrum im Hause Asus nicht wie so oft bei 16 GB, sondern bei 32 GB beginnt.
Negativ: Es ist sehr enttäuschend, dass Asus auf eine UMTS-Version verzichtet – wer unterwegs surfen möchte, ist dementsprechend auf WLAN-Hotspots angewiesen. Schade auch, dass Asus auf die mittlerweile leicht angestaubte „Android“-Version „Honeycomb“ setzt – die meisten Wettbewerber haben längst aufgerüstet.
Fazit: Das Asus Eee Pad Transformer Prime ist ein überraschend gelungener Hybrid-Tablet mit einem starken Design, guter Verarbeitung und viel Ausstattung fürs Geld. Obwohl der Vergleich aufgrund der Tastatur etwas hinkt, gehört dieses Gerät ganz klar zu den besten „Android“-Geräten des Jahres.
- praktische Tastatur-Docking-Station
- stylishe Erscheinung
- gute Verarbeitung
- mindestens 32 GB Speicher
- kein UMTS
- kein aktuelles „Android“
So urteilt USA über das Asus Eee Pad Transformer Prime
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