Test zum Mobiltelefon Sony Ericsson Xperia Neo
Darum geht es: Das Sony Ericsson Xperia Neo positioniert sich als Premium-Smartphone für Multimedia-Fans.
Dazu bietet das Gerät einen 3,7 Zoll großen Touchscreen, über den die Android 2.3-Oberfläche gesteuert wird. Dabei verwendet Sony Ericsson die Technologie der Sony Bravia-Fernseher, die für eine besonders scharfe Darstellung sorgen soll. An der Rückseite des Gehäuses sitzt eine acht Megapixel starke Fotokamera. Auch hier verwendet der Hersteller bereits bekannte Technologien der Sony DSC-Digitalkamerareihe. Damit Sie damit nicht schnell an die Kapazitätsgrenze des Smartphones stoßen, befindet sich eine 8 GB große microSD-Speicherkarte im Lieferumfang. Bei Bedarf können sämtliche Inhalte über den integrierten HDMI-Port auf einem großen Fernseher wiedergegeben werden. Das in verschiedenen Farbausführungen erhältliche Gerät verfügt weiterhin über einen GPS-Sender, mit dem Sie satellitengestützt ihren Standpunkt bestimmen können. Zusätzliche Software aus dem „Android Market“ vorausgesetzt, ist mit dem Sony Ericsson Xperia Neo auch eine vollwertige Straßennavigation möglich.
Positiv: Wie schon die vorhergehenden Modelle präsentiert sich das Sony Ericsson Xperia Neo designverliebt: Die geschwungene, filigrane Form ist eine willkommene Abwechslung unter den aktuellen Top-Smartphones. Im Betrieb überzeugt das Gerät zunächst mit einer kristallklaren Gesprächsqualität. Multimedia-Freunde begrüßen insbesondere die Kombination aus HD-Camcorder und HDMI-Ausgang – für ein paar gestochen scharfe Urlaubsclips reicht das Sony Ericsson Xperia Neo damit allemal. Trotz solcher Features beweist der Akku einen ziemlich langen Atem. Auch die Performance des Smartphones kann sich sehen lassen: Der Browser läuft genauso flink wie aktuelle Spiele aus dem „Android Market“. Preislich liegt das Paket trotz Premium-Anspruch in einem guten Mittelfeld deutlich unter iPhone 4 & Co.
Negativ: Die Kamera klingt mit ihren acht Megapixeln zunächst nach sehr viel. In der Praxis enttäuscht sie jedoch: Es gibt nur ein schwaches LED-Licht, welches Aufnahmen unter eingeschränkten Lichtverhältnissen maßlos verdirbt.
Fazit: Nachdem die letzten Xperia-Modelle nicht immer ins Schwarze trafen, macht das Neo erstaunlich wenig falsch: Es gibt viel Multimedia für verhältnismäßig wenig Geld. Erfreulicherweise wird das Gerät nicht wie ursprünglich geplant mit „Android 2.2“, sondern mit der aktuelleren Version 2.3 „Gingerbread“ ausgeliefert.
- verhältnismäßig günstig
- gute Sprachqualität
- schnell
- gute Sprachqualität
- schickes Design
- schwaches Kamera-Licht
So urteilt Deutschland über das Sony Ericsson Xperia Neo
So urteilt Großbritannien über das Sony Ericsson Xperia Neo
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