Test zum Mobiltelefon Samsung Wave S8500
Darum geht es: Samsung Wave S8500 im Test! Mit dem Gerät will der koreanische Hersteller gegen Apple („iPhone“) und HTC (unter anderem „HTC Hero“) antreten. Das Gerät basiert erstmals auf Samsungs neuem Betriebssystem „Bada“, das 2010 zu einer Konkurrenz zu „IOS“, „Android“ & Co. aufgebaut werden soll.
Funktional konzentriert sich Samsung auf das, was derzeit von einem modernen Smartphone erwartet wird: Viel Multimedia, berührungsempfindliches Display, optional erhältliche Apps sowie umfangreiche Verbindungsmöglichkeiten kämpfen um die Gunst des Kunden.
Positiv: Gleich beim ersten Anfassen fällt das flache Gehäuse ins Auge: Mit einer Dicke von 10,9 mm gehört das Samsung Wave S8500 zu den filigranen Geräten seiner Klasse. Das Gehäuse liegt gut in der Hand und macht einen hochwertig verarbeiteten Eindruck. Dieser setzt sich beim Test des Super AMOLED-Bildschirms fort: Das berührungsempfindliche Display liefert klare Farben und einen satten Kontrast.
Die eingebaute Fotokamera lädt zu farbenfrohen Schnappschüsse ein: Das Gerät arbeitet mit einer Auflösung von fünf Megapixeln und liegt damit auf gleicher Höhe mit dem neuen iPhone 4. Gut ist die Möglichkeit eines Autofokus sowie eines doppelten Blitzlichts, das Aufnahmen unter schwierigen Lichtverhältnissen ermöglichen soll. Bewegte Bilder zeichnet das Samsung Wave S8500 bei einer Auflösung von bis zu 1280 x 720 Pixeln auf – das entspricht HD-Qualität und ist mehr als ausreichend für die üblichen Handyclips des Alltags.
Negativ: Die Ausgabequalität des sonst sehr hochwertigen AMOLED-Bildschirms war im Test stark von den vorherrschenden Lichtverhältnissen abhängig. Während es im Dunkeln keinerlei Probleme gibt, spiegelt die Oberfläche unter der Sonne doch einen Tick zu viel – eine handelsübliche Entspiegelung des Bildschirms hätte hier schnell Abhilfe geschaffen.
Das lautstark angekündigte Betriebssystem „Bada“ entpuppte sich bislang durchwachsen: Samsungs Antwort auf aktuelle Renner wie „Android“ kann zwar recht viel, aber am Ende des Tages nichts Besonderes. Vor allem bei den externen Applikationen zeigt sich, wer die Nase vorn hat: Während der Nutzer im „Android Market“ bereits knapp 80.000 Anwendungen herunterladen kann, ist die Auswahl bei „Bada“ noch begrenzt. Samsung muss an dieser Stelle noch viel Öffentlichkeitsarbeit in der Entwicklergemeinde leisten.
Fazit: Mit dem Wave S8500 will Hersteller Samsung zukunftsträchtige Marktanteile im Smartphone-Bereich sichern. Doch um gegen iPhone oder Google Nexus anzukommen, bedarf es mehr als ein ordentliches Display und eine hochauflösende Fotokamera: „Bada“ hält im ersten Praxistest noch nicht das, was versprochen wurde. Unabhängig davon ist mit dem Samsung Wave S8500 ein ordentliches, kostengünstiges Allrounder-Smartphone erschienen.
- hochauflösendes Display
- starke Fotokamera
- gute Gehäuseverarbeitung
- Display stark von Lichtverhältnissen abhängig
- geringe App-Auswahl
1 Kommentar
Thema: “Das Samsung Wave S8500 im Test”News zum Mobiltelefon Samsung Wave S8500
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Glaub ich tendiere doch eher zum Motorola Defy. Der Test fällt zwar punktemäßig etwas schlechter aus. Dafür gibts das Teil aber mit Android und nicht diesem komischen "Bada"?!