Test zum Mobiltelefon Motorola RAZR V3i
Darum geht es: Das Motorola RAZR V3i ist ein klassisches Mobiltelefon mit Klappmechanismus. Einmal mit dem Daumen aufgeschoben, befindet sich oben die Displayfläche und unten das Tastenfeld. Zudem weist das Gerät ein zweites, kleineres Display auf der Oberseite auf, das im zusammengeklappten Zustand die aktuelle Uhrzeit sowie eventuell vorhandene, ungelesene SMS anzeigt. Der Mechanismus ermöglicht eine sehr kompakte Gehäuseabmessung von 96 x 53 x 13,9 mm bei einem Gewicht von etwa 100 Gramm. An der Rückseite findet sich eine Fotokamera, die Einzelbilder mit bis zu 1,2 Megapixel sowie einem achtfachen Digitalzoom speichern kann.
Zusätzliche Peripheriegeräte wie Freisprecheinrichtungen werden über Bluetooth 1.2 verbunden. Die Darstellung der Motorola-eigenen Benutzeroberfläche erfolgt auf einem 176 x 200 Bildpunkte großen Display mit einem Spektrum von 262.144 Farben. Ein Multimediaplayer für Audio- und Video-Dateien sowie eine Sammlung von polyphonen Klingeltönen runden die Ausstattung dieses Quad-Band-Handys ab.
Positiv: Schon beim ersten optischen Eindruck überzeugt das Motorola RAZR V3i mit einem ansprechenden Design. Das Gehäuse wirkt massiv und hochwertig verarbeitet. Durch die geringe Bauhöhe (nur 15 mm) ist das Handy kompakt und unauffällig, während Display und Tastenfeld, zumindest für ein Klapp-Handy, immer noch angenehm groß sind. Die Ausstattung ist in die Jahre gekommen, wird aber dem inzwischen deutlich gesenkten Preis gerecht. Sämtliche Multimedia-Funktionen sind sehr bequem erreichbar.
Negativ: Die integrierte Kamera mit einer mickrigen Auflösung von nur 1,2 Megapixel war bereits bei der Markteinführung des Motorola RAZR V3i veraltet. Selbst Schnappschüsse unter sehr guten Lichtverhältnissen sind kaum zu gebrauchen. Obwohl das Handy über einen E-Mail-Client verfügt, fehlt es leider an UMTS-Unterstützung.
Beim Lieferumfang zeigt sich Motorola knauserig und verzichtet auf das obligatorische Headset, das der Benutzer zur Verwendung des MP3-Players benötigt. Schließlich erscheint die Gesprächsqualität stellenweise etwas dumpf. Auch mit einer etwas lauteren Geräuschkulisse im Hintergrund hat das Motorola in der Praxis sichtlich zu kämpfen.
Fazit: Das Motorola RAZR V3i ist nach wie vor ein Klassiker für Design-Puristen. Die flache, massive Bauweise ist unerreicht und noch immer ein Hingucker. Angesichts der neusten Smartphone-Generation ist die Ausstattung aber nicht mehr zeitgemäß. Für Mobilfunkeinsteiger, die mit Internet und Multimedia nicht viel anfangen können, ist das mittlerweile sehr günstige RAZR V3i aber immer noch eine gute Wahl.
- schickes Design
- kompakt und leicht
- große Tasten
- simple Bedienung
- sehr günstig
- verbesserungswürdige Gesprächsqualität
- schlechte Kamera
- kaum Ausstattung
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Thema: “Das Motorola RAZR V3i im Test”So urteilt Deutschland über das Motorola RAZR V3i
So urteilt Großbritannien über das Motorola RAZR V3i
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Der heimliche Nachfolger ist dann wohl das Motorola Gleam. ;)