Test zur Digitalkamera Ricoh GR Digital IV
Darum geht es: Mit der GR Digital IV veröffentlicht Ricoh eine neue Kompaktkamera für fortgeschrittene Gelegenheitsfotografen.
Das sehr schlicht gestaltete Gerät arbeitet mit einer Einzelbild-Auflösung von zehn Megapixeln sowie einem vierfachen optischen Zoom. In hohen Zoom-Stellungen wird das 28 mm-Objektiv von einem sogenannten „Sensor Shift“ stabilisiert, was Verwacklungserscheinungen und die dadurch hervorgerufene Unschärfe eindämmen soll. Ein Alleinstellungsmerkmal besteht beim Autofokus: Hier kombiniert Ricoh ein herkömmliches AF-System mit einem externen Gegenstück, wodurch eine präzise Fokussierung mit bis zu 190 Messpunkten erfolgen kann. Nach der Aufnahme erscheint das Ergebnis auf einem Drei-Zoll-Kontrollbildschirm.
Positiv: Die Ricoh GR Digital IV liegt gut in der Hand und macht auch einen robusten, reisetauglichen Eindruck. Unterschiede zum Vorgänger Digital III sind zunächst nicht zu erkennen. Wohl aber hat der Hersteller bei der Technik aufgerüstet: Der neue Bildprozessor arbeitet deutlich flinker und erreicht auch ein besseres Endergebnis: So sind die Aufnahmen insbesondere durch eine starke, akkurate Farbwiedergabe geprägt. Der erwähnte Hybrid-Autofokus erledigt dabei seine Arbeit schnell und zuverlässig. Auch die Bildstabilisierung arbeitet präzise, wodurch es bei guten Lichtverhältnissen nur selten zu Unschärfe kommt. Anwender mit einem gewissen Anspruch freuen sich dabei, dass die GR Digital IV nicht alles der Automatik überlässt und auch an manuelle Kontrollmöglichkeiten gedacht hat.

Negativ: Das Rauschverhalten der Ricoh GR Digital IV ist nicht zeitgemäß: Bereits ab einer Lichtempfindlichkeit von ISO 400 ist ein deutlicher Qualitätsverfall zu vernehmen – in dieser Hinsicht wird das Gerät von deutlich günstigeren Kameras übertrumpft. Gleiches gilt für die Video-Funktion, die noch nicht einmal HD-Auflösung bieten kann. Stichwort Preis: Das Modell ist vergleichsweise teuer, ohne dafür großartige Alleinstellungsmerkmale vorweisen zu können. Die schnörkellose Erscheinung steht der Kamera in der weißen Ausführung gut, wirkt beim schwarzen Modell dagegen leicht angestaubt.
Fazit: Die Ricoh GR Digital IV macht keinen zeitgemäßen Eindruck. Das gradlinige Gerät überzeugt allerdings in Sachen Bildqualität und Einstellungsmöglichkeiten. Aber: Eine Canon PowerShot beispielsweise bietet eine deutlich bessere Videoaufnahme und auch ein besseres Rauschverhalten zu einem günstigeren Preis.
- akkurate Farbwiedergabe
- schnell
- guter Auto-Fokus
- manuelle Einstellungen
- robuste Verarbeitung
- vergleichsweise teuer
- neigt zum Rauschen
So urteilt USA über die Ricoh GR Digital IV
So urteilt Australien über die Ricoh GR Digital IV
Digitalkameras die Sie auch interessieren könnten
-
Wertung: 93
Sony A65
899,00 € -
Wertung: 93
Nikon D7000
999,97 € -
Wertung: 93
Nikon D3S Body
1989,95 €
-
Wertung: 93
Nikon D7000 Kit AF-S DX 18-200 VR II
1556,99 € -
Wertung: 93
Nikon D7000 Kit AF-S DX 16-85 VR
1422,67 € -
Wertung: 93
Nikon D7000 Kit AF-S DX 18-105 VR
1155,99 €
- Neues Design-Konzept macht die Finger zur Kamera
- 40-facher Zoom: Canon reicht Patent ein
- Thunderbolt: Auch Canon setzt auf die neue Technologie
- Vielseitig: Hybrid-Kamera von JVC
- Interessant: Kompaktkamera mit C-Mount-Objektiv
- Neues von Canon in 3D
- Limitierte Edition: Kameras für den Valentinstag
- Aufrüstbar: Hasselblad Digitalback fürs V System
- Kreativ: Ein ganzer Tag auf nur einem Foto
- Nikon: Projektor für DSLR-Kamera
Kommentare
- Minus Keine Möglichkeit die Sender so zu sortieren, dass das ARD auf Taste 1 und ZDF auf Taste 2 ...
- zu Orion TV-32 LB 1000 Schwarz
- Sagenhaftes Gerät, das kaum Wünsche offen lässt, einziger Wermutstropfen ist,mdas Windows 7 ...
- zu MSI WindPad 110W-232G
- das Gerät übertrifft unsere Erwartungen. Super scharfes Bild , habe zusätzliche Lautsprecher von ...
- zu Samsung UE46D6540

Thema: "Innovativer AF: Die Ricoh GR Digital IV im Test" kommentieren