Test zur Digitalkamera Nikon D7000
Darum geht es: Die Nikon D7000 ist eine digitale Spiegelreflexkamera für professionelle Anwender. Das Auflösungsspektrum für Einzelbilder liegt bei bis zu 16 Megapixel. Videos können in Full HD Auflösungen von 1920 x 1080 Bildpunkten aufgezeichnet werden. Die Kamera wird standardmäßig ohne Objektiv vertrieben und bietet unter anderem einen 39 Punkt Autofokus (davon neun Kreuzsensoren), Live-View-Modus sowie einen 23,6 x 15,6 mm großen CMOS-Sensor im DX-Format. Ihre Aufnahmen erscheinen auf einem drei Zoll großen Kontrollbildschirm mit einer Auflösung von über 921.000 Bildpunkten.
Unter eingeschränkten Lichtverhältnissen verträgt die Nikon D7000 ISO-Bereiche zwischen 100 und 6.400. Über die Einstellung HI (Stufe 2) können manuell sogar Bereiche von ISO 25.600 erreicht werden. Die Bildverarbeitung soll durch die neue EXPEED 2 Engine deutlich schneller als bei den Vorgängermodellen erfolgen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Robustheit. Das Gehäuse ist besonders stoß- und kratzfest. Das verwendete Verschlusssystem reicht nach Herstellerangaben für bis zu 150.000 Auslösungen. Versierte Anwender freuen sich schließlich über 50 manuelle Parameteroptionen mit insgesamt 100 möglichen Einstellungen.
Positiv: Die Nikon D7000 lässt das Herz professioneller Fotografen höher schlagen. Zunächst wäre da das sehr gut verarbeitete, formschöne Gehäuse, das augenscheinlich robust ist und auch für den dauerhaften Outdoor-Einsatz taugt. Die Bildqualität ist wie erwartet hervorragend. Zusammen mit der EXPEED 2 Engine, die auch Aufnahmen unter eingeschränkten Lichtverhältnissen gut prozessiert, können die meisten Ergebnisse auf ganzer Linie überzeugen.
Die Betriebsgeschwindigkeit des Geräts ist angenehm hoch. So ist beispielsweise die Verzögerung zwischen Aufnahme und Erscheinen auf dem Kontrolldisplay kaum spürbar. Sehr lobenswert ist auch der Full HD Videomodus, der über den integrierten HDMI-Port auf einem großen Flachbildfernseher gebührend zur Geltung gebracht werden kann. Dank der zwei Speicherkarten-Slots sind Sie dabei auch für ausladende Filmsessions gut gerüstet.
Negativ: Die schöne neue Spiegelreflexwelt von Nikon hat einen recht hoch angesetzten Preis, der zumindest derzeit einen Tick über vergleichbaren Canon EOS-Geräten liegt. Weiterhin enttäuscht die Nikon D7000 in einigen kleinen, aber feinen Details. So nimmt der besagte Videomodus mit der aktuell schärfsten Qualität auf, bietet aber gleichzeitig keinen Stereo-Ton.
Fazit: Nikon hat seine lange währende Zurückhaltung bei der Sensorauflösung endlich überwunden und zieht in großen Schritten mit der Canon EOS Baureihe gleich. Die Nikon D7000 bietet von Verarbeitung bis hin zur Bildqualität ein rundum stimmiges Ergebnis, das vor allem auf professionelle Anwender gemünzt ist. Einsteiger, die sich erstmals ins DSLR-Segment wagen, sind mit der Nikon D3100 besser bedient.
- sehr gute Verarbeitung
- tolle Bildqualität
- gute Arbeitsgeschwindigkeit
- Full HD Videos
- zwei Speicherkarten-Slots
- verhältnismäßig teuer
- kein Stereo-Sound
5 Kommentare
Thema: “Die Nikon D7000 im Test”So urteilt Deutschland über die Nikon D7000
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So urteilt Frankreich über die Nikon D7000
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Die D7000 ist wirklich ein tolles Teil und man kann stundenlang in den Menüs herumblättern und die diversen Einstellmöglichkeiten ausprobieren. Es macht einfach Spaß. Toll dass man eigene Menüs mit den meist verwendeten Einstellungen erstellen und manche Tasten mit speziellen Funktionen belegen kann. Die Spiegelvorauslösung ist eine hervorragende Sache und für Aufnahmen in geräuschsensiblen Bereichen (Konzert usw.) gibt es einen Silentmodus, bei dem der Spiegel erst beim Loslassen des Auslösers zurückschwingt. Sicher kommen bald Kameras mit noch höheren Auflösungen, aber was soll das? Für manche Fans der MP´s sollte man die entsprechenden Daten in dicken Chromzahlen auf die Kamera kleben, die Schärfeleistung einer Hasselblad wird man auch damit nicht erreichen.
Bin ich ja mal gespannt, ob die D800 die Bewertung knacken kann!
Schönes Gerät aber bald kommt ja schon die Sony A77 angeblich mit sogar 24MP!!!
Denke für mich wird die Nikon D5100 reichen. Mal sehen was der Preis sagt.
Schickes Teil :) Auch wenn der Nikon D7000 Test ein positives Bild würde wohl in der Preislage eher zu Canon tendieren. Aber gut in der Preisklasse kann ich mir eh derezit nichts leisten :/