Das BetaBuzz-Archiv
Gegenwind für Gowalla und Foursquare
Geodaten und kein Ende: In Social Communities wird der Hype um die Verortung der Mitglieder immer größer. Hierzulande startet Ende dieses Monats der Geolocation-Dienst Friendticker. Und in den USA werden Planungen vom Netzwerk-Giganten Facebook kolportiert, wonach die Betreiber den 400 Millionen Community-Mitgliedern künftig das Geo-Tagging von Status-Updates ermöglichen wollen.
Das Ein-Checken in eine Online-Community an x-beliebigen realen Orten: Dank der Geo-Communitys Gowalla oder Foursquare ist das längst mehr als ein Ausprobieren neuer Tools. Im gesamten Social Web spielt der Standort der User eine immer wichtigere Rolle. Google hat mit Latitude bereits einen Service gestartet, mit dem man seine Freunde lokalisieren kann – auf dem Handy-Display oder am Computer. Fourwhere heißt eine neue Applikation, welche Google Maps mit den öffentlichen Daten von Foursquare verknüpft. So kann man am Bildschirm beliebige Orte anklicken und sieht die Kommentare der Foursquare-User zu dieser Location. Via Twitter ist es möglich, Geo-Informationen mit seinen Status-Updates zu verbreiten oder über Twitter-Apps nur regionale Tweets anzeigen zu lassen.
Facebook: Regionale Werbekunden fischen
Auch Facebook hat das Potenzial der Geodaten erkannt und werkelt längst an einer Lösung. Wie die New York Times (NYT) aus gut informierten Kreisen erfahren haben will, wird Facebook sein Geo-Feature Ende April auf einer hausinternen Entwicklerkonferenz vorstellen. Zum einen sollen User ihre Geo-Information mit Freunden teilen, zum anderen externe Entwickler eigene Location-Based Services für Facebook User aufsetzen können. Das dürfte für hohe Dynamik sorgen. Bereits heute loggen sich mehr als 100 Millionen Nutzer mit ihrem Handy auf der Plattform ein.
Aber Facebook will laut NYT mit seinem Geo-Feature nicht ortsbezogene Social-Networks wie Gowalla, Foursquare oder Loopt attackieren, sondern vielmehr mit Google auf Augenhöhe um kleine Werbungtreibende kämpfen. Mehr als 1,5 Millionen Seiten regionaler Unternehmen gibt es auf Facebook. Für solche Firmen wären mobile Geo-Informationen wertvoll. Theoretisch könnten sie in Zukunft nicht nur alle User via Handy umwerben, die sich in der Nähe ihrer lokalen Geschäfte tummeln, sondern genau jene, die in der Nähe sind und sich auch für ihre Produkte interessieren.
Friendticker: Virtuelle Güter real einlösen
Gowalla und Foursquare sind in den USA bereits eine große Nummer: So verzeichnete Foursquare im Januar dieses Jahres über einen 24-Stundenzeitraum erstmals mehr als einen Check-In pro Sekunde. Hierzulande sind die Dienste noch zarte Pflänzchen. Gute Chancen rechnet sich daher ein Berliner Start-up aus: Servtag will noch Ende dieses Monats seinen Geolocation-Dienst Friendticker online bringen. Die Macher wollen damit nicht nur den Usern eine nützliche Applikation, sondern auch Firmen eine Werbeplattform bieten. Die Nutzer sollen sich zunächst via iPhone, später auch über Android und Blackberry zum Beispiel in Bars, Restaurants aber selbst angelegte Orte einloggen können. Wer besonders aktiv ist, erhält Punkte, verbessert sein Ranking und wird mit virtuellen Gütern belohnt, die er offline eintauschen kann. Kinobetreiber könnten dann beispielsweise den Kinobesuch mit virtuellen Tickets belohnen, die ab dem zehnten Login in einen realen Kinogutschein eingelöst werden können. Finanziell ist der deutsche Geolocation-Dienst für den Start gerüstet. In einer zweiten Finanzierungsrunde sammelten die Betreiber kürzlich eine sechstellige Summe ein.
Hier geht es zu Friendticker, Gowalla und Foursquare
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de erstellt worden.
- Wasserdicht und windschnittig: Das Panasonic Eluga
- Kein Samsung Galaxy S3 auf dem Mobile World Congress?
- Betrüger auf Facebook: Timeline im Visier
- Apple plant großes Januar-Event
- 8 Millionen Pixel: LG zeigt größten 3D Ultra Definitionen TV
- Apple-Fernseher schon in Produktion?
- 55 Zoll: LG bringt weltgrößtes OLED-Display auf die CES
- Ankündigung der Nikon D4 am 6. Januar?
- Louvre: Nintendo 3DS als Museumsführer
- Nokia 803 mit optischem Zoom als N8-Nachfolger?
Kommentare
- Minus Keine Möglichkeit die Sender so zu sortieren, dass das ARD auf Taste 1 und ZDF auf Taste 2 ...
- zu Orion TV-32 LB 1000 Schwarz
- Sagenhaftes Gerät, das kaum Wünsche offen lässt, einziger Wermutstropfen ist,mdas Windows 7 ...
- zu MSI WindPad 110W-232G
- das Gerät übertrifft unsere Erwartungen. Super scharfes Bild , habe zusätzliche Lautsprecher von ...
- zu Samsung UE46D6540




