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Gut bezahlte Jobs
Vor ein paar Wochen betrat eCareer, eine Stellenbörse für Jobs über 50.000 Euro Jahresgehalt, offiziell die Bühne der Webwelt. Der Ableger aus dem Hause Rocket Internet, dem Inkubator der Samwerbrüder Alexander, Marc und Oliver, verfügte nach eigenen Angaben zum Start über 18.000 Stellenangebote aus 86 Branchen. “Mehr als vergleichbare Anbieter in diesem Bereich”, teilt das junge Unternehmen in wenigen Worten mit. Mit dem vergleichbaren Anbieter sind hierbei vermutlich Experteer und Placement24 gemeint.
Platzhirsch Experteer ging bereits 2006 ins Netz. Im Jahr zuvor wurde die Jobbörse von Holtzbrinck Ventures aus der Taufe gehoben. Der erfolgreiche Dienst, der im vergangenen Mai eine Finanzspritze in Höhe von acht Millionen Euro erhielt, vermittelt Spitzenpositionen ab 60.000 Euro Jahresgehalt. Dank namhafter Partner wie Handelsblatt, “Die Zeit”, Stern, FTD und n-tv ist der Karrieredienst, der von Anfang an von Christian Göttsch geführt wird, vielen Spitzenverdiener ein Begriff. Und längst ist Experteer auch im Ausland unterwegs – beispielsweise in Frankreich, Belgien und Österreich. Placement24 wiederum wurde Ende 2005 von Tonio Riederer von Paar und Fabiano Maturi gegründet. Seit Mitte 2007 ist die Spiegel-Gruppe bei Placement24 engagiert. Die Stellenbörse sollte jedem aufmerksamen Leser von Spiegel Online und manager-magazin.de schon einmal aufgefallen sein – in beide Plattformen ist Placement24 integriert. Gegen diese beiden etablierten und gut vernetzten Dickschiffe treten nun Pierluigi Ferrari und Christopher Muhr, die Köpfe hinter eCareer an. Mit der Verlagsgruppe Ippen (unter anderem Münchner Merkur, Offenbach-Post und Westfälischer Anzeiger) haben die Berliner zumindest schon einmal einen weiteren bekannten Geldgeber an Bord. Einfacher wird der Wettbewerb gegen die etablierten Konkurrenten dadurch aber sicherlich nicht.
Hier geht es zu eCareer, Experteer und Placement24
[ds]
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de erstellt worden.
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