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Bing fordert Google Street View heraus
Der Kampf der Giganten im Satellitenkartenprogramm geht mit der Funktionserweiterung von Bing Maps in eine neue Runde. Mit Streetside und dem dazu gehörigen Online-Kartendienst will Microsoft den Konkurrenten Google Earth aus der Reserve locken. Die neue Funktion der Straßenansicht des führenden Softwareherstellers ähnelt Google Street View. Wie die Entsprechung von Google bietet Bing Maps drei verschiedene Darstellungsarten: Die Landkarte ermöglicht eine Routenplanung, das Luftbild verschafft einen geografischen Überblick und mit der Vogelperspektive gewinnen Besucher einen räumlichen Eindruck von der Lage.

Die plastischen Ansichten in Bing Maps 3D sind atemberaubend realistisch: Die Gebäude erscheinen in hoher und feiner Auflösung. Nicht nur berühmte Gebäude und Straßenzüge liegen als 3D-Modell vor, sondern ganze Vororte können im räumlichen Glanz bewundert werden. Anders als bei Google Earth ist die 3D-Ansicht von Microsoft mit beeindruckenden Details, wie belaubte Baumkronen oder interessante Wolkenformationen, versehen. Die technische Basis Silverlight sorgt dabei für flüssige 3D-Übergänge zwischen Satellitenbild und Straßenansicht.
3D-Ansichten gibt es bisher nur für US-Städte
Doch einen Nachteil hat die 3D-Ansicht: Bisher ist die räumliche Perspektive auf amerikanische Städte wie Las Vegas, New York beschränkt. In Deutschland reduziert sich das Angebot auf Luftbilder in Vogelperspektive. Auch diese sind qualitativ hochwertig und bieten die ideale Gelegenheit für eine Entdeckungsreise vom eigenen Schreibtisch aus. Das Bildmaterial für den Vogelflug lässt Microsoft eigens mit einer speziellen Flugzeug-Kamera anfertigen, das dem Nutzer ein stärkeres “Überflieger”-Gefühl vermittelt.

Herzstück der Webseite sind die Innenansichten verschiedener Sehenswürdigkeiten, wie Kunstausstellungen in Museen. Entwickler können sogar selbst weitere Web-Applikationen programmieren, die dann unter der Beta Version laufen. So gibt es beispielsweise Anwendungen, die Titelseiten von Lokalzeitungen und örtliche Tweets in den Karten darstellen.
Unterhaltungswert von Google Earth ist höher
Anders als bei Google Earth muss für Bing Maps 3D kein Programm heruntergeladen werden. Ebenfalls positiv: Nutzer werden nicht durch Overlay-Informationen über Städte und Geschäftszweige erschlagen. Jedoch ist der Unterhaltungswert von Google Earth im Direktvergleich höher. Funktionen wie der Flugsimulator und separate Welten wie etwa Google Ocean und die Weltraumansicht Sky sucht man bei Bing Maps vergebens. Wer aber qualitativ hochwertige Luftbilder einer Stadt betrachten will, ist mit Microsoft besser bedient.
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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de erstellt worden.
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Kommentare
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