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Ich glotz TV - im Internet
Wieder die Tagesschau verpasst? Zum „Marienhof“ gucken keine Zeit gehabt? Bei „Alarm für Cobra 11“ mit Freunden unterwegs gewesen? Kein Problem: Sowohl die öffentlich-rechtlichen als auch die privaten Sender bieten in ihren Mediatheken nahezu ihr komplettes Programm zum „Nachgucken“ an. Auch selbst produzierte Filme und Serien sind darunter. Wer keinen Wert auf Top-Aktualität legt, kann sich auf diese Weise sein Fernsehprogramm bequem selbst zusammenstellen.

Ein Klassiker ist die ZDF-Mediathek. Mit einem Klick auf „Sendung verpasst“ kann man sich hier durch die vergangenen Sendetage scrollen. Sortiert nach Themen, Rubriken oder Sendungen von A-Z findet der ZDF Online-Gucker hier so ziemlich alles, was sein Herz begehrt. Besonders üppig ist das Mediathek-Angebot des zweiten öffentlich-rechtlichen TV-Giganten, der ARD. Dort können User neben den ARD-Sendungen auch auf die Video-Angebote der Landesrundfunk-Anstalten zugreifen. Und auch 3Sat und Arte sind mit Abrufdiensten im Netz vertreten.
Lieblingsserien abonnieren
Die privaten Sender bieten ebenfalls Videos im Web an. Die RTL-Videoportale RTL Now und VOX Now sind eine Mischung aus kostenfreien Angeboten, kostenpflichtigen Videos (meist Spielfilmen) und Abonnements. Wer beispielsweise für seine Lieblingsserie auf RTL Now ein kostenpflichtiges Soap-Abo abschließt, kann die kommende Folge bis zu 72 Stunden vor der TV-Ausstrahlung im Web ansehen und hat unbegrenzten Zugriff auf alle Archivfolgen.

Auch die Sendergruppe ProSiebenSat.1 stellt ihre TV-Sendungen ins Netz. Im Sat.1 Videocenter finden sich vor allem archivierte Shows und Magazine. Prosieben bietet ein Videocenter nach gleichem Muster. Außerdem hat die Sendergruppe mit Maxdome ein reines Videoportal am Start. Rund 20.000 Videos sind dort verfügbar, die meisten kostenpflichtig. Der Zuschauer zahlt für das ausgewählte Video und kann es 24 Stunden nutzen. Es gibt aber auch kostenfreie Angebote, unter anderem Spielfilme und Serien. Ganz neu im Netz ist RTL 2 mit seine Mediathek.
Auch Video-Communities buhlen um Online-Gucker
Im Internet treffen die TV-Sender jedoch auf reichlich Konkurrenz. Die Deutsche Telekom bietet mit videoload.de zum Beispiel ebenfalls eine große Online-Videothek, unter anderem mit Filmen, Dokumentationen und Musik. Die Besucher können Videos kaufen oder ausleihen, rund 100 Filme werden in HD-Qualität angeboten. Seit Februar dieses Jahres stehen unter free.videoload.de auch Gratis-Videos bereit, die über Werbeeinblendungen finanziert werden.

Auch Medien-Giganten wie Time Warner mischen im Markt mit, unter anderen mit Video-Angeboten wie adultswim.de oder veryfunnyads.com. Auf der einen Website kommen Freunde animierter Comedy- und Action-Serien auf ihre Kosten, auf der anderen kann man sich die lustigsten Werbespots des Jahres ansehen. Darüber hinaus buhlen Video-Communities und die Online-Gucker. Zu den bekanntesten zählen hierzulande Youtube, Clipfish, Myvideo und Sevenload. Neben Filmen, Comedy und Musik kann man sich dort Videos anderer Nutzer ansehen und selber Filme hochladen.
Hohe DSL-Bandbreite nötig
Eines aber ist allen Anbietern gemein: Um Videos auf dem heimischen Computer empfangen zu können, sollte dem Zuschauer eine möglichst hohe DSL-Bandbreite zur Verfügung stehen. Eine Übertragungsrate von mindestens 1 Mbit/s gilt für Filme als Grundvoraussetzung. Je höher, desto besser. Achtung: Hängt das Notebook oder der Computer via WLAN an einem Router, kann das die Übertragungsleistung beträchtlich schmälern. Einige Mediatheken wie die des ZDF stellen ihre Beiträge auch in niedriger ISDN-Qualität zur Verfügung. Die neuste Versionen von Flash- und Windows Media Player sollten in jedem Fall auf dem Computer installiert sein, damit dem grenzenlosen Filmvergnügen nichts im Wege steht.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de erstellt worden.
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Kommentare
- Minus Keine Möglichkeit die Sender so zu sortieren, dass das ARD auf Taste 1 und ZDF auf Taste 2 ...
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