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Kaffee für Piraten
Morgendlicher Muntermacher, Mittel zur Konzentrationssteigerung, unabdingbarer Begleiter zu Kuchen und Dessert – Kaffee ist das liebste Getränk der Deutschen, noch vor Wasser, Bier und Wein. Selbst die Finanzkrise konnte den seit Jahren steigenden Konsum nicht aufhalten. Doch trotz der wachsenden Beliebtheit von Kaffee-Kreationen hält sich die Auswahl in den Regalen des Einzelhandels in Grenzen: Ausgefallene oder qualitativ überragende Marken ausländischer Anbieter findet man oft nur in ausgewählten Fachgeschäften.

Grund genug Abhilfe zu schaffen, dachten sich die passionierten Kaffeetrinkerinnen Annika Poloczek und Carolin Mara. Deswegen gründeten sie die Black Pirate Coffee Crew. Der Shopping-Club für Kaffee-Liebhaber bietet exklusive und hochwertige Kaffeesorten, die es nur schwer oder gar nicht im Handel zu kaufen gibt. Auch das passende Trink-Zubehör – Tassen, Kannen und Thermosflaschen – bereichert das Sortiment. Die Besonderheit: Jede angebotene Kaffeesorte wird mit ausführlichen Informationen über deren Geschmack, Herkunft sowie Verarbeitung versehen. Bisher wurden Käufer darüber oft im Dunkeln gelassen, obwohl die Qualität des Kaffees – ähnlich wie beim Wein – unter anderem auf dessen Herkunftsland und Anbau zurückzuführen ist. Dabei animieren schon die frei gewählten Produktnamen mit Seemanns-Flair zum Kauf: “ready to board, lubber?” (peruanischer Single Origin Arabica), “cast off, swabbie!” (Arabica Schümli-Mischung) und “stand up, mate!” (Espressomischung) sind nur einige der angebotenen Kaffeesorten.
In friedlicher Mission unterwegs
Allerdings müssen Kaffee-Liebhaber Mitglied der Black Pirate Coffee Crew werden, um Zugang zum exklusiven Produktsortiment zu erhalten. Dazu kann man sich entweder auf der Startseite um einen Platz an Bord bewerben oder von anderen Mitgliedern einladen lassen. Wer als see- und kaffeetauglich eingestuft wird, erhält per E-Mail eine Bestätigung über die Einrichtung seines kostenlosen Accounts. Die Piraten betonen merhmals, in friedlicher Mission unterwegs zu sein und nicht als Konkurrenz zu etablierten Kaffeeanbietern auftreten zu wollen. Vielmehr sollen neben Kunden auch Unternehmen und Händler aus der Kaffeebranche angesprochen werden, um den Club als weiteren Vertriebskanal zu nutzen: neue Produkte vorzustellen oder Restposten zu vergünstigten Preisen abzuverkaufen. So soll das Piratenschiff weiter an Fahrt gewinnen und der Kreis der Kaffee-Liebhaber ausgebaut werden.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de erstellt worden.
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Kommentare
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