Sie befinden sich hier: Home » Archiv: November 2009

Monatsarchiv für November 2009

November
16:00 Uhr

Die Schnäppchen-Jagd zum Fest ist eröffnet

geschrieben von Karsten Zunke

Um das Weihnachtsgeschäft in Schwung zu bringen, senken in der Adventszeit alljährlich viele Online-Händler ihre Preise. Einige Shops bieten sogar explizit Weihnachtsschnäppchen an. Andere wiederum wollen jetzt absahnen und verteuern ihre Produkte. Wohl dem, der sich im vorweihnachtlichen Schnäppchen-Dickicht zurechtfindet. Internet-Preisvergleiche sorgen für Durchblick.

bb_preistipp

Auf Preisvergleichsportalen können Last-Minute-Shopper Produkte finden, Preise vergleichen, Produktvideos anschauen oder Test- und Erfahrungsberichte lesen. Billiger.de, Evendi.de, Geizkragen.de, Guenstiger.de, Idealo.de, Kelkoo.de, Preissuchmaschine.de, Preisvergleich.de, Shopping.com, Shopzilla.de – die Liste ließe sich beliebig fortführen: Es gibt mittlerweile hunderte Online-Preisvergleicher. Und längst wird den Spar-Füchsen mehr geboten als die schlichte Auflistung unterschiedlicher Preisangebote.

Online-Shops in der Region anzeigen lassen

Auf der jüngst gestarteten Plattform Preistipp.de werden zum Beispiel die Angebots-Listen nicht nur nach Kaufpreis sortiert, sondern auch nach der Entfernung der Anbieter zum Standort des Nutzers – sofern die betreffenden Online-Shops die Selbst-Abholung anbieten. Einfach die gewünschte Postleitzahl eingegeben, schon werden alle Online-Shops in der Region angezeigt, die eine Selbstabholung anbieten. Das spart Versandkosten.

bb_aponoti

Der Nutzer erfährt außerdem, wie sich der Preis eines Produktes bisher entwickelt hat. Und damit für Schnäppchen-Jäger das Erfolgserlebnis perfekt ist, können sie sich die Preisspanne anzeigen lassen. Sie gibt an, um wie viel Prozent der angezeigte Preis bei Preistipp.de unter dem höchsten recherchierten Angebot im Web liegt. Ist selbst der günstigste Preis für den eigenen Geldbeutel noch zu teuer, gibt es auch dafür eine Lösung: Wie auf vielen anderen Plattformen auch, informiert ein so genannter Preisalarm den preisbewussten Käufer, sobald ein Produkt für seinen Wunschpreis verfügbar ist. Aktualität spielt eine immer größere Rolle beim Online-Shopping.

Tagesschwankungen der Preise überblicken

Auf smart.apnoti.com ist seit diesem Sommer sogar ein Echtzeit-Preisvergleich möglich. Nach Angaben der Betreiber kann man die Preise für rund 65 Millionen Angebote aus mehr als 10.000 Online-Shops abfragen. Der Vorteil: Durch den Echtzeit-Vergleich können auch Tagesschwankungen der Preise erfasst werden. Diese sind nicht unerheblich. Laut den Betreibern schwanken manche Preise innerhalb eines Tages um bis zu 70 %. Eine Grafik zeigt außerdem die Preisentwicklung der vergangenen vier Wochen.

bb_evendi

Die Plattform Evendi.de vergleicht bereits seit 1997 Preise im Web. Deren Macher haben schon einige Weihnachtsgeschäfte erlebt und mittlerweile sogar eine Preisentwicklungsprognose für Produktgruppen für ihre Nutzer implementieren können. Digitalkameras und Navigationsgeräte sind demnach beispielsweise Anfang Dezember voraussichtlich am preiswertesten. Die Vorhersagen basieren auf der durchschnittlichen realen Preisentwicklung der Vorjahre.

Preisvergleichsportale dürfen sich über reichlich Andrang freuen

Marktbeobachter gehen davon aus, dass auch das diesjährige Weihnachtsgeschäft wieder floriert, denn das Geld sitzt bei vielen Menschen lockerer als zunächst befürchtet. So hat eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom und des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergeben, dass 14,3 Millionen Deutsche dieses Jahr Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen. Das ist ein Drittel mehr als im Vorjahr und entspricht jedem fünften Bundesbürger ab 14 Jahren. Hinzu kommen weitere 8,6 Millionen, die Interesse am Online-Kauf haben, aber noch unentschlossen sind. Die Preisvergleichsportale dürfen sich also über reichlich Andrang freuen.

Kommentar
November
12:00 Uhr

PaperC ist das Start-up des Jahres

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Einmal im Jahr kürt das Gründermagazin deutsche-startups.de gemeinsam mit einer Jury – bestehend aus Branchenexperten, Journalisten, erfahrenen Gründern und Investoren – das Start-up des Jahres. In diesem Jahr sicherte sich die Online-Plattform PaperC, die wir bei betabuzz bereits ausgiebig vorgestellt haben, den begehrten Titel. Die Mehrheit der insgesamt 41 Jurymitglieder stimmte für das junge Unternehmen. PaperC stellt Fachbücher digital und kostenlos zur Verfügung. Studierende, die die angebotenen Fachbücher nicht nur lesen, sondern Seiten ausdrucken oder bearbeiten möchten, müssen dafür zahlen. Eine digitale Kopie kostet zwischen fünf und zehn Cent. Aktuell arbeitet PaperC mit über einem Dutzend Fachbuchverlagen zusammen und bietet 1.500 Fachbücher an. Gegründet wurde PaperC, dass im November auch für den betabuzz des Monats nominiert war, von Felix Hofmann, Martin Fröhlich und Lukas Rieder.

Die frei PaperC-Gründer sind überglücklich. Foto: Manuel Krug

Die drei PaperC-Gründer sind überglücklich. Foto: Manuel Krug

Die Jury lobte vor allem das Geschäftsmodell von PaperC: “Autoren und Verlagen wird die Möglichkeit geboten, im Internet Geld zu verdienen”. PaperC-Gründer Fröhlich und seine Mitstreiter sind überglücklich: “Es ist uns eine große Ehre, Start-up des Jahres 2009 zu sein. Damit haben wir nicht gerechnet. Umso größer ist die Freude. Unsere Vision ist es, PaperC als größte Plattform für Fachtexte zu etablieren und Wissen frei zugänglich zu machen. Der Preis motiviert uns, diese Vision weiter zu verfolgen. Er bestärkt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind”. Und weiter: “Als uns die Nachricht telefonisch übermittelt wurde, waren wir sprachlos und mussten uns erstmal hinsetzen. Es braucht Zeit, damit man verarbeiten kann, was für eine große Ehre dieser Preis ist”. In den kommenden Monaten will das Trio weitere Fachverlage in seine Plattform einbinden. Anfang des kommenden Jahres soll dann auch eine englischsprachige Version an den Start gehen.

Kommentar
November
08:02 Uhr

Immer das passende Ferienhaus

geschrieben von Alexander Hüsing

“Kurzzeitvermietungen aller Art” sind das Thema von Arnaud Bertrand, Stephan Wiesener, Dominik Suter und Junjun Chen. Gemeinsam hievte das kleine Team den Marktplatz HouseTrip ins Netz. Über den noch junge Dienst haben Onliner die Möglichkeit, Ferienhäuser, Gästezimmer oder das eigene Sofa zu vermieten. Die HouseTrip-Macher wollen mit ihrem Konzept Deutschland, die Schweiz, Frankreich und Großbritannien erobern. Für Vermieter ist die Nutzung von HouseTrip kostenlos, erst bei einer erfolgreichen Buchung wird eine Provision fällig.

ds_housetrip_screenshot

Im Gegensatz zu anderen Plattformen wie HomeAway, auf denen Gastgeber kostenpflichtige Anzeigen veröffentlichen können, steht bei HouseTrip die Abwicklung der Transaktion zwischen Gast und Gastgeber im Vordergrund. Potenzielle Gäste können die Ferienhäuser, Gästezimmer und Wohnungen direkt über HouseTrip buchen. Ein Auktionssystem soll zudem die Preisfindung bei großen Nachfragen im Rahmen von Messen und Events in einer Stadt erleichtern. Die Website kann vor allem mit einer einfachen Navigation und eindeutigen Hinweisen auf die Benutzung der Website punkten. Die größte Herausforderung zum Start ist sicherlich, genügend Vermieter an Land zu ziehen, erst dann lassen sich viele potenzielle Gäste auf den Marktplatz locken.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

Kommentar
November
16:00 Uhr

Wochenrückblick 48/2009

geschrieben von Alexander Hüsing

Zum Wochenausklang noch einmal eine Übersicht mit allen Artikeln der vergangenen Tage im Schnelldurchlauf.

Alles auf einer Seite
Mit Lifestream.fm hat der Mister-Wong-Betreiber construktiv einen Social Media Aggregator im Portfolio. Durch den kostenlosen Dienst können Nutzer alles, was sie im Netz anstellen, auf einer Profilseite bündeln. Mittels Lifestreaming – wie dieses Konzept im Branchenjargon genannt wird – sollen Freunde einfacher verfolgen können, was die Bekannten im Web so alles treiben. Auf ein vergleichbares Konzept setzt beipielsweise auch der US-Anbieter Friendfeed.

Pimp my Twitter
Erst mit Zusatztools macht Twitter richtig Spaß. Und davon gibt es reichlich, denn den beliebten Microblogging-Dienst kennzeichnet bisher vor allem eines: Die Benutzung ist simpel. Eine Nachricht hat 140 Zeichen, wer sich für Texte anderer Nutzer interessiert, abonniert sie. Außerdem kann nach Schlagworten gesucht werden. Zu simpel für einen viel genutzten Dienst, finden etliche User, die diverse Funktionen vermissen. Doch Twitter hält sein Angebot bewusst schlank. Wer es opulenter mag, kann auf unzählige nützliche Zusatzprogramme zurückgreifen. Mehr als 400 verschiedene Tools sind am Start. Kostenfrei.

Wer online sucht, findet schneller
100 Stunden mehr Freizeit jährlich durch eine verringerte Suchzeit – so lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie, in der mehr als 2.500 Personen nach ihren Such- und Recherchegewohnheiten bezüglich Immobilien, Autos, Jobs, Partnern oder Versicherungen befragt wurden.

Schreib mal wieder
Ob Weihnachten, Ostern, Geburtstag oder Valentinstag, Anlässe für Grusskarten gibt es mehr als genug. Auf grusskartenfreunde.de findet sich für jedes Fest das passende Motiv. “Hauptsache verspielt, mit Blumen oder Herzen müssen sie sein. So wünscht es die Zielgruppe”, sagt Peter Stiller, der gemeinsam mit seinem Bruder Tomas für die Seite verantwortlich zeichnet.

Talentschmiede für Comic-Fans
Comic-Fans, -Machern und -Interessierten wird mit myComics.de erstmals eine umfangreiche deutsche Plattform im Internet geboten. Auf der Webseite rund um das Thema Bildgeschichten können Besucher sich informieren, mitreden und aktiv werden. Das kreative Portal für Comic-Verlage, -Zeichner und solche die es werden möchten bringt damit eine vielfältige Zielgruppe zusammen und hilft durch verschiedene Aktionen Talente zu entdecken und fördern.

Kurzbuzz: Schneekugelhaus, Faces in Places
In unserer Rubrik “Kurzbuzz” stellen wir – kurz und knapp – regelmäßig neue Internet-Projekte und -Konzepte vor. Im Schneekugelhaus gibt es nur Schnee- und Glitzerkugeln. Gründerin Martina Schimmel-Schloo will mit ihren 300 verschiedenen Schneekugeln von über zehn verschiedenen Händlern insbesondere Sammler und Geschenkesucher ansprechen. Überall um uns herum verstecken sich Gesichter. Wir müssen nur ganz genau hinschauen! Faces in Places macht genau dies und sammelt Gesichter, die aus alltäglichen Gegenständen bestehen.

Gebündelte Wohnungsanzeigen
Für viele Menschen steht das Internet bei der Suche nach einer neuen Bleibe, den eigenen vier Wänden, hoch im Kurs. Auf zahlreichen Seiten kann sich jeder durch unzählige Wohnungsanzeigen klicken. Christian Scherbel und Veit Mürz ist dies alles viel zu kompliziert. “Die Suche nach dem neuen Heim soll schnell gehen und einfach sein”, sagt Scherbel. Die Lösung für das Problem nennen die Berliner immobilo.

Berlin heute und damals
Berlin ist eine aufstrebende Trendmetropole, die immer mehr Touristen anlockt. Die Anziehungskraft der Hauptstadt macht sich jetzt der Senat zu Nutze, indem er Google Earth historisches Bildmaterial zur Verfügung stellt, das große Teile der Stadt in dreidimensional darstellt. Das neue Google Earth 5.0 Plug-in ermöglicht die plastische Ansicht und den virtuellen Zutritt zu vielen Berliner Bauten. Damit kann die historische Zeitreise in das „alte“ Berlin beginnen.

Senioren gehen online
1950 war der zweite Weltkrieg gerade erst ein paar Jahre vorbei. Deutschland wurde mühsam wieder aufgebaut und der Weg für das Wirtschaftswunder geebnet. In dieser Zeit wurden die Menschen geboren, die heute weitläufig als Silver-Surfer bezeichnet werden – die Senioren im Internet. Computer gab es zu ihrer Zeit nicht und daran elektronische Post zu verschicken war überhaupt noch nicht zu denken.

Individueller Duft
Start-ups deren Geschäftsidee hauptsächlich auf das Selbermixen oder Eigenkreieren von Produkten ausgelegt ist, gibt es einige. Neben Müsli, Tee, Kaffee, Saft und Schokolade wird auch Parfüm individuell zusammengestellt. “Die Idee entstand, als sich eine Freundin darüber beschwerte, dass sie so viele Duftdoppelgänger hat”, sagt Matti Niebelschütz, einer der vier Gründer von MyParfuem.

Print ist tot, es lebe Print
Gute Idee! Nicht die Zeitung drückt mir ihre Themenauswahl aufs Auge, sondern ich entscheide selbst was ich lesen möchte. Ganz gemäß meinen digitalen Lesegewohnheiten. niiu, die individuelle Tageszeitung, macht dies möglich. Aus 17 verschiedenen Blättern und einer Vielzahl an digitalen Inhalten kann sich jeder seine ganz persönliche Zeitung zusammenstellen. So kann zum Beispiel Wirtschaft die ersten Seiten bestimmen oder eben Politik. Je nach Interessenlage kann man die Themen verschiedener Titel vergleichen.

Hallo, Taxi!
Dass Taxi fahren überraschend teuer werden kann, hat fast schon jeder Großstädter einmal erlebt: Große Eile, Termindruck oder schlechte Witterungsverhältnisse lassen einen manchmal ins nächste Taxi springen. Der Wow-Effekt bei der Bezahlung des Fahrpreises hinterlässt oftmals einen faden Beigeschmack. Die Freude, sicher und bequem am Ziel angekommen zu sein, bleibt dabei oft auf der Strecke.

Wie wirke ich?
Der erste Eindruck ist wichtig und entscheidend – egal ob es dabei um die Suche nach dem passenden Partner, den Traumjob oder die ganz normalen beruflichen und gesellschaftlichen Verpflichtungen geht. Doch welchen ersten Eindruck hinterlässt man bei anderen Menschen? Diese entscheidende Frage wollen Robert Hörmann und Rolf Janka mit CheckYourImage klären.

Facebook macht nicht glücklich
Eine aktuelle Studie der Universität Zürich deckt auf: Facebook & Co. machen nicht glücklich! Zu dieser Erkenntnis kamen Mitarbeiter des Psychologischen Institutes der Hochschule, als sie insgesamt 1.000 Personen online zu ihrer Aktivität in Sozialen Netzwerken befragten. 681 Personen füllten den Fragebogen vollständig aus, davon 345 weibliche und 336 männliche Teilnehmer.

Kommentar
November
12:00 Uhr

Facebook macht nicht glücklich

geschrieben von Maren Fliegner

Eine aktuelle Studie der Universität Zürich deckt auf: Facebook & Co. machen nicht glücklich! Zu dieser Erkenntnis kamen Mitarbeiter des Psychologischen Institutes der Hochschule, als sie insgesamt 1.000 Personen online zu ihrer Aktivität in Sozialen Netzwerken befragten. 681 Personen füllten den Fragebogen vollständig aus, davon 345 weibliche und 336 männliche Teilnehmer. Das Alter der Befragten reichte von 13 bis 89 Jahren. Nutzer von sozialen Netzwerken waren im Schnitt 26 Jahre alt und gaben an, durchschnittlich 187 Freunde auf ihrem meistbenutzten sozialen Netzwerk zu haben (Details zur Studie).

In einem speziellen Persönlichkeitstest erkannten die Forscher zunächst den Zusammenhang zwischen der Aktivität bei sozialen Netzwerken – insbesondere Facebook – und einem extrovertierten Persönlichkeitsbild der Nutzer. Das liege daran, dass Extrovertierte Communities deutlich intensiver nutzen, als zurückhaltende Zeitgenossen. Weiterhin stellten sie fest, dass Netzwerk-Abstinente deutlich gewissenhafter sind und – damit einhergehend – mehr Berufserfolg haben. Sie sind insgesamt zufriedener und weisen eine höhere psychologische Gesundheit auf.

Oder sind Facebook-Nutzer doch glücklich?

Diese neue Studie steht in direktem Kontrast zu einer bereits vor etwa zwei Jahren durchgeführten Erhebung der Michigan State University in den USA. Die Forscher hatten damals herausgefunden, dass Nutzer von Online-Netzwerken deutlich zufriedener und glücklicher seien als Nicht-Nutzer. Das liege daran, dass sie sozial engagierter seien. Es wird wohl ein ewiges Geheimnis bleiben, ob Facebook & Co. tatsächlich glücklich machen. Eines jedoch ist klar: Ein persönlicher Austausch mit Freunden tut dies sicher!

Kommentar
November
08:01 Uhr

Wie wirke ich?

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Der erste Eindruck ist wichtig und entscheidend – egal ob es dabei um die Suche nach dem passenden Partner, den Traumjob oder die ganz normalen beruflichen und gesellschaftlichen Verpflichtungen geht. Doch welchen ersten Eindruck hinterlässt man bei anderen Menschen? Diese entscheidende Frage wollen Robert Hörmann und Rolf Janka mit CheckYourImage klären. “CheckYourImage gibt Menschen via Internet die Möglichkeit eine neutrale Meinung einzuholen, entweder zu sich selber oder zu anderen Personen bzw. Dingen”, sagt Janka. Die Meinungseinholerei funktioniert über das Hochladen von Bildern. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, zehn bis zwanzig Fragen zu stellen – etwa “Wie alt bin ich?”, “Bin ich romantisch?” oder “Wirke ich spießig?”.

bb_yourimagecheck

Die gewünschten Fragen werden von 50 Personen innerhalb kürzester Zeit beantwortet. Als Auftraggeber kann man diese sogenannten Imagetester nach Alter, Geschlecht, Region und Bildung auswählen. Insgesamt verfügt CheckYourImage nach eigenen Angaben über einen Pool von über 6.200 Testern. Die Kunden erhalten aber keine Infos über ihre Imagetester. Auch die Auftraggeber bleiben anonym: Alle Tester haben eine Vertraulichkeitserklärung unterschrieben. Die Produktpalette reicht vom Business-Check (50 Imagetester aus der Business-Community beantworten 10 vordefinierte Fragen) für 29,90 Euro über sogenannte Partnerchecks bis zum Optimal-Check für 49,90 Euro. Dabei beantworten ebenfalls 50 Imagetester 20 Fragen, die die Kunden selbst auswählen bzw. selber stellen können. Rassistische, sexuelle oder sonstige diskriminierende Fragestellungen sind aber keinesfalls möglich. Zu beiden Paketen gehört eine mehrseitige Auswertung.

Voraussetzung, dass das Konzept aufgeht ist allerdings extreme Seriösität, sonst machen die potenziellen Nutzer schnell einen Bogen um den Dienst.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

Kommentar
November
16:00 Uhr

Hallo, Taxi!

geschrieben von Maren Fliegner

Dass Taxi fahren überraschend teuer werden kann, hat fast schon jeder Großstädter einmal erlebt: Große Eile, Termindruck oder schlechte Witterungsverhältnisse lassen einen manchmal ins nächste Taxi springen. Der Wow-Effekt bei der Bezahlung des Fahrpreises hinterlässt oftmals einen faden Beigeschmack. Die Freude, sicher und bequem am Ziel angekommen zu sein, bleibt dabei oft auf der Strecke. Abhilfe schafft nun takeataxi.de: Über die kleine Plattform kann nun jeder einfach, schnell und bequem über das Internet oder sein Mobiltelefon den voraussichtlichen Fahrpreis für die anstehende Fahrt ermitteln. Dieser Dienst, der momentan nur für größere, deutsche Städte zur Verfügung steht, ist kostenlos.

Screenshot von takeataxi.de

In drei einfachen Schritten erreicht jeder sicher und voll informiert sein Ziel. Sobald im ersten Schritt Details wie Stadt, Start- und Endpunkt, Anzahl der Fahrgäste und Gepäckstücke definiert sind, wird im zweiten Schritt der voraussichtliche Preis angezeigt. Je nach niedrigem, normalem oder starkem Verkehrsaufkommen findet man drei unterschiedliche Preise. Als letztes kann man über eine Liste von Taxiunternehmen der ausgewählten Stadt ein Taxi ordern. Die einzelnen Anbieter können sich eigeninitiativ für diese Liste bewerben.

Preise sind lediglich Schätzpreise

Es gilt zu bedenken, dass die aufgeführten Preise lediglich Schätzpreise sind, die auf Basis des örtlich geltenden Taxitarifes berechnet werden. Um realistische Kostenangaben zu garantieren, finden über Takeataxi.de monatliche Tarifüberprüfungen statt. Die Länge der jeweiligen Route wird mit Hilfe der Anwendung Google Maps erfasst und kann unter “Karte meiner Route” auf der Takeataxi.de Homepage eingesehen werden. So hat der zukünftige Fahrgast nicht nur eine Vorstellung vom Fahrpreis, sondern auch einen guten Überblick über die jeweilige Route. Gute Gründe, Taxigegnern das Fahren deutlich attraktiver zu machen und eine große Motivation für alle Taxiliebhaber, das elfenbeinfarbene Gefährt noch öfter zu nutzen.

Kommentar
November
12:00 Uhr

Print ist tot, es lebe Print

geschrieben von Maren Fliegner

Gute Idee! Nicht die Zeitung drückt mir ihre Themenauswahl aufs Auge, sondern ich entscheide selbst was ich lesen möchte. Ganz gemäß meinen digitalen Lesegewohnheiten. niiu, die individuelle Tageszeitung, macht dies möglich. Aus 17 verschiedenen Blättern und einer Vielzahl an digitalen Inhalten kann sich jeder seine ganz persönliche Zeitung zusammenstellen. So kann zum Beispiel Wirtschaft die ersten Seiten bestimmen oder eben Politik. Je nach Interessenlage kann man die Themen verschiedener Titel vergleichen. Auch die Entscheidung, Sport fliegt raus, ist mit einem Klick getroffen. Schade ist noch, dass Blätter wie die Süddeutsche und die FAZ noch nicht zu haben sind. Für Themen die Deutschland bewegen und für knackige Headlines eignet sich Bild, und für das Feuilleton könnte man den Tagesspiegel wählen – Regionalität rulez! Durch die digitalen Inhalte schaffen es auch nischige bis abwegige Themen in das Blatt. In Zukunft können also Themen wie Mode, Modelleisenbahn oder Biotechnologie ihren Weg in die jeweilige Morgenlektüre schaffen.

niiu

Für ordentlich Coolnessfaktor sorgen die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten wie Namensgebung, das Hochladen persönlicher Bilder und Features wie Wetter und Horoskop. Ich freue mich sehr darauf, meine eigene niiu in den Händen zu halten um in der Bahn und im Café damit Eindruck zu schinden. Ganz neu ist die Idee und auch die Umsetzung nicht. In den USA musste Joshua Karp mit „The Printed Blog“ nach sechs Monaten, 16 Blättern und 80.000 gedruckten Ausgaben im Sommer das Handtuch schmeißen. Um diesem Schicksal zu entgehen müssen die beiden niiu Gründer Hendrik Tiedemann und Wanja Oberhof, zwei Studenten der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin jedoch noch einige Startschwierigkeiten, wie Auslieferungsprobleme, geringe Auswahlmöglichkeiten und wenig Gestaltungsspielräume überwinden. Zu wünschen wäre dies, alleine um eine dicht bepackte Berliner S-Bahn im morgendlichen Berufsverkehr zu erleben mit ebenso vielen Pendlern wie persönlichen niius. Morgen früh hole ich meine erste niiu aus dem Briefkasten. Es lebe Print.

Kommentar
November
08:00 Uhr

Individueller Duft

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Start-ups deren Geschäftsidee hauptsächlich auf das Selbermixen oder Eigenkreieren von Produkten ausgelegt  ist, gibt es einige. Neben Müsli, Tee, Kaffee, Saft und Schokolade wird auch Parfüm individuell zusammengestellt. “Die Idee entstand, als sich eine Freundin darüber beschwerte, dass sie so viele Duftdoppelgänger hat”, sagt Matti Niebelschütz, einer der vier Gründer von MyParfuem.  Ihr Parfüm war wohl besonders beliebt. Seit August letzten Jahres bietet das Berliner Unternehmen Usern die Möglichkeit, ihren eigenen, völlig individuellen Duft zu kreieren.

bb_myparfuem

Mithilfe eines Duftkompasses mixen die Nutzer aus 26 Duftessenzen – das ergibt acht Billiarden Kombinationsmöglichkeiten – wie Amber, Zimt, Lavendel oder Zitrone ihr eigenes Parfüm. “Teilweise können dabei recht ungewöhnliche Düfte entstehen”, sagt der Gründer Niebelschütz. Er muss es wissen – immerhin ist seine Nase immer ganz nah dran. Das Team von MyParfuem mischt die Essenzen nämlich eigenhändig im eigenen Labor zusammen.

“Mit Kooperationen sind wir noch vorsichtig”, sagt Niebelschütz. Zu groß ist die Sorge der Jungunternehmer, als Parfümhersteller in das Billigimage abzurutschen. Daher setzt das bislang eigenfinanzierte Start-up vor allem auf Werbung, um sein Angebot weiter bekannt zu machen. Das scheint bisher schon gut funktioniert zu haben,denn nach eigenen Angaben gab es seit dem Start ein “rasantes Wachstum”. “Anfragen kommen mittlerweile nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Thailand, den USA und sogar dem Emirat Katar”, ist auf der Unternehmensseite nachzulesen. Da war es wohl nur ein logischer Schritt, dass es die Website seit Februar auch auf Englisch gibt.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

Kommentar
November
16:00 Uhr

Senioren gehen online

geschrieben von Maren Fliegner

1950 war der zweite Weltkrieg gerade erst ein paar Jahre vorbei. Deutschland wurde mühsam wieder aufgebaut und der Weg für das Wirtschaftswunder geebnet. In dieser Zeit wurden die Menschen geboren, die heute weitläufig als Silver-Surfer bezeichnet werden – die Senioren im Internet. Computer gab es zu ihrer Zeit nicht und daran elektronische Post zu verschicken war überhaupt noch nicht zu denken.

Dennoch wird das Internet im Jahr 2009 für immer mehr Senioren zu einem festen Bestandteil ihres Lebens. 30 % der Deutschen im Alter von 65 bis 74 Jahren nutzen es zumindest gelegentlich. In der Altersgruppe von 55 bis 64 sind sogar schon 60 % online. Damit nutzt, laut dem Hightech-Verband Bitkkom, unterm Strich fast jeder zweite Bundesbürger im Alter von 55 bis 74 das Internet (45 %). Allzu oft bestehen Berührungsängste mit dem neuen Medium, auch wenn es Senioren bei ihrem Alltag unterstützen könnte: E-Mails oder Video-Telefonie sind eine gute Möglichkeit, um mit Angehörigen und Freunden im Kontakt zu bleiben, Web-Services von Ämtern, Banken und Krankenkassen erleichtern den Papierkrieg.

In Schweden sind bereits 69 % der älteren Menschen online aktiv. Damit ist das skandinavische Land Spitzenreiter. Auch in Deutschland wird sich diese Entwicklung verstärken. Schließlich stellt das Web interessante Informationsangebote für jede Altersgruppe bereit.

Kommentar

betabuzz ist das Trendportal der Deutschen Telekom für neue Web 2.0-Dienste. betabuzz informiert und berichtet über aktuelle Web- Trends und stellt neue, innovative Dienste sowie Start-ups vor. mehr ...

  • Partner

    Developer Garden
  • Anzeigen

  • Twitter

Seiten: 1 2 3 4 5 ...7
Anzeige