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Schnäppchenführer für Sparfüchse
Wer kennt das nicht: Prospekte die aus Tageszeitungen flattern oder den Briefkasten verstopfen? Wöchentlich landen zig unterschiedliche Prospekte von Lebensmittelläden und den üblichen Filialisten in der Umgebung in Deutschlands Wohnstuben. Bei so viel geballter Information verliert man leicht den Überblick. Thomas Frieling, Tim Marbach, Christian Gaiser und Cihan Aksakal setzen mit ihrem Dienst kaufDa.de genau an diesem Punkt an. “Auf kaufDA.de finden Verbraucher erstmals deutschlandweit zentral auf einer Plattform die besten Angebote der regionalen Geschäfte vor ihrer Haustüre”, beschreibt Gründer Marbach das Konzept seiner Onlineplattform. Wer kaufDa.de ansteuert, wird zunächst lokalisiert. Das “Online-Schaufenster für lokale Einkaufsangebote” (Eigenwerbung) liefert dann aktuelle Angebote und Prospekte von Geschäften in der Umgebung des Nutzers.
In all diesen digitalen Prospekten kann man anschließend stöbern. Zusätzlich können Nutzer die unzähligen Angebote über Produktkategorien (Lebensmittel und Getränke, Haushalt und Tiere sowie Auto und Motorrad) durchforsten. Für den richtigen Einkaufsgenuss liefert kaufDa.de immer Angaben zur Gültigkeit der Angebote und die Adresse der nächsten Filiale. “Mit kaufDA.de möchten wir Verbrauchern die Möglichkeit geben beim Einkaufen vor Ort Geld zu sparen und schneller, bessere Einkaufsentscheidungen zu treffen. Es gibt bisher zahlreiche Onlinepreisvergleichsseiten, doch die große Mehrheit der Deutschen kauft einfach lieber in Geschäften vor Ort ein. 95 % des Handelsumsatzes finden in der realen Welt statt”, sagt Marbach. Auch für die unzähligen Filialisten, die Deutschland regelmäßig mit Prospekten überziehen, dürfte das Konzept von kaufDa.de interessant sein. Schließlich landen unzählige dieser Werbebotschaften ungesehen im Müll. Ein bezahlter Vertrieb über eine unabhängige Website wäre somit eine sinnvolle Alternative zur realen Prospektverteilung.
Die Konkurrenz schläft nicht
Neben den vier Berlinern beschäftigen sich allerdings auch andere Teams mit dem Thema “lokale Einkaufsangebote”. So existiert beispielsweise auch SupermarktCheck.de, ein Preisvergleich für den ganz normalem Lebensmittel-Einkauf. “Hier finden alle die im Handel einkaufen, schon vor dem Einkauf, Informationen über 40.000 Lebensmittel, darunter auch 5000 Discounter No-Name Artikel ihrer Wahl”, verspricht Betreiber Tourmanager E-Commerce. Eine PLZ-Umkreissuche soll beim Aufstöbern von Märkten und Discounter in der Umgebung helfen. Die Nutzer des Verbraucherdienstes können alle Märkte bewerten und Bilder der Läden hochladen. Schon bald soll außerdem eine Community die Schnäppchenjäger bei der Stange halten. Weitere Konkurrenz bieten auch Jan Dreger und Bobby Thekkekara mit ihrem Dienst Discounto, den sie als “kostenlose Preissuchmaschine für lokale Discounter-Angebote” beschreiben.
Zu guter Letzt setzt auch guenstiger.de seit einiger Zeit auf einen lokalen Preisvergleich. “Erste Auswertungen zeigen, dass der stationäre Handel ausgewählte Produkte in einigen Fällen zu besseren Preisen anbieten kann als das Internet”, sagt Philipp Hartmann, Gründer und Geschäftsführer von guenstiger.de. “Wir gehen daher davon aus, dass der lokale Preisvergleich den Ladengeschäften zusätzlichen Umsatz bescheren wird.” Der lokale Preisvergleich aus dem Hause guenstiger erfasst nach eigenen Angaben rund zwei Millionen Preise von bundesweit 7.000 Ladengeschäften. Schwerpunkt sind Produkte aus den Bereichen TV, Video, Foto, Telefon, Hifi, Computer, Haushalt und Freizeit. Weitere Konkurrenten für dieses spannende Thema werden sicherlich folgen.
[ds]
Mehr zum Thema:
*Preissuchmaschine für lokale Schnäppchen
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de erstellt worden.
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