Zum Wochenausklang noch einmal eine Übersicht mit allen Artikeln der vergangenen Tage im Schnelldurchlauf.
Empfehlungsnetzwerk für Online-Händler
Albert Warnecke, der Yahoo in Deutschland mit aus der Taufe hob, und der IT-Consultant Stephan Brambach wollen einen neuen Vertriebskanal für Online-Händler aufbauen. Die Empfehlungsmarketing-Plattform mit dem Namen Shoptrex richtet sich an “spezialisierte Händler mit kleinen und mittelgroßen Online-Shops, die einfach, zeitsparend und effektiv neue Kunden gewinnen und ihren Umsatz dauerhaft steigern möchten”.
Google-Killer oder zahnlose Tiger?
Google fürchtet keine Konkurrenz. Im Gegenteil: Es gibt mehr als 160 Suchmaschinen weltweit, jeden Monat kommt eine neue hinzu. Sie alle haben Google bisher große Freude bereitet, denn das Wasser konnte dem Such-Titan niemand reichen. Bisher jedenfalls. Es dürfte den Jungs aus Mountain View ein verschmitztes Lächeln ins Gesicht getrieben haben, sofern sie denn in den vergangenen Wochen die Schlagzeilen im deutschen Web wahrgenommen hätten: Von den neuen Google-Killern war zu lesen. Endlich wird der Monopolist vom Thron gestoßen. Wird er?
Kurzbuzz: SoeinMist!, EinfachNachhaltig
Auf der noch jungen Plattform SoeinMist! können Nutzer berichten, was ihnen Unmögliches passiert ist oder was ihnen die Laune verdorben hat. Dabei gehe es um Geschichten aus dem täglichen Leben, die jedem von uns passieren können, sagt Initiator Wolfgang Kinkel. Der kleine Live-Shoppingdienst EinfachNachhaltig vertreibt Produkte, die ökologisch und sozial “nachhaltig” sind. Jede Woche präsentiert das Start-up von Wolfram Latschar ein Thema und stellt ausgewählte Hersteller und ihre Produkte vor.
Flirten in romantischer Atmosphäre
Raphael Laumann und Daniel Nicolai haben ein Herz für flirtbereite Onliner. Ihre noch relativ frische Datingplattform hört auf den Namen Amorolo. Und der Name ist Programm: Mit einer “romantischen Atmosphäre und anspruchsvoller Web-2.0-Technik” wollen sich die beiden Berliner, die knapp zwei Jahre an ihrer Datingplattform gearbeitet haben, von der unzähligen Konkurrenz im Web abgrenzen. Über 2.000 weitere Singlebörsen existieren bereits. Den Rahmen von Amorolo bildet ein französisches Straßencafé.
Communitys für die Hosentasche
Soziale Netzwerke im Internet gehören heute für viele Menschen selbstverständlich zur Kontaktpflege mit ihren Freunden und Bekannten. So verwundert es nicht, dass es bereits einige Ansätze gibt,die das Prinzip auch auf den mobilen Bereich ausweiten. Denn gerade auf dem Handy ist die Community jederzeit verfügbar, Kontakte können von unterwegs gepflegt, Gedanken ausgetauscht und Bilder oder Videos sofort mit den Freunden geteilt werden.
Generation Upload
Immer mehr Menschen nutzen das Internet. Sie lesen Blogs statt Zeitungen, besuchen die Online-Enzyklopädie Wikipedia anstelle einer echten Bibliothek, senden Kurznachrichten, statt das Telefon zu benutzen, und sie haben unzählige Freunde – auf sogenannten Social Communitys wie Facebook oder MySpace.
Wie siehst du denn aus?
Fashion Victims sind im Netz gut aufgehoben. Eine der zahlreichen Anlaufstellen für Modebegeisterte haben die ehemalige Burda-Managerin Yvonne Jarchow, Jenomics-Gründer Benjamin Schiller und die angehende Mediengestalterin Sabine Beger auf den virtuellen Laufsteg gebracht. Die Styling- und Fashion-Community der Münchner hört auf den Namen Stylebooker und soll “Fashionnews aus aller Welt und die Internet-Fashionstores mit den Ideen einer fashionbegeisterten Community” verbinden.
Hauptschüler, Studenten und Realschüler – Wer nutzt welche sozialen Netzwerke?
Auf den ersten Blick gleichen die vielen sozialen Netzwerke im Lande sich wie ein Ei dem anderen. Unter der Haube gibt es aber deutliche Unterschiede. Über die Unterschiede in der Alterstruktur haben wir in der vergangenen Woche bereits berichtet. Heute richten wir unser Augenmerk auf den Bildungsgrad der Netzwerk-Nutzer. Erwartungsgemäß verfügen 38,4 % der studiVZ-Nutzer über die Hochschulreife.
Heimliche Webgiganten: Spin.de
Unter den Dinosauriern im Communitysegment ist Spin.de der Ober-Dino. Bei der Community handelte es sich ursprünglich um ein reines Demosystem für die Chat-Software der Betreiberfirma. Die Demoseite entwickelte jedoch schnell ein Eigenleben. Bis Anfang 2007 war die Plattform unter dem Namen Spinchat bekannt, erst dann folgte die Umbenennung in den gängigeren Namen Spin.de. Inzwischen gehört das soziale Netzwerk mit über einer Million Nutzern zu den größten Communitys im Lande.
Fotocollagen aus Communitybildern
Hobbyfotografen, die ihre Bilder gerne als Poster aufhängen, sind bei myprinting gut aufgehoben. Denn der Schwerpunkt des Dienstes liegt auf Fotocollagen in Posterform. Über einen sogenannten Poster-Designer ist es beim jungen Münchner Unterehmen, welches von Johannis Hatt und Alexander Köstler geführt wird, möglich, seine digitalen Bilder in ansprechender Form in selbstgestaltete Poster zu verwandeln.
Kulinarisches Internet
Heutzutage muss sich niemand mehr nur mit den Standard-Lösungen aus dem Supermarkt zufrieden geben. Es gibt diverse Online-Plattformen, die den individuellen kulinarischen Wünschen der Konsumenten Rechnung tragen. Von Tee und Kaffee über Brot und Müsli bis hin zu Tierfutter kann sich der User seine eigene Kreation zusammenstellen. Mass Customization heißt dieser Trend im Branchenjargon.
Die populärsten Blogs Deutschlands
Das Politikblog netzpolitik.org legt weiter zu und steht weiter unangefochten an der Spitze der deutschen blogcharts. Ansonsten belibt auf den vorderen Plätzen alles wie in der Vorwoche. Erstmals in den Blogcharts vertreten ist LobbyControl, eine selbsternannte Initiative für Transparenz und Demokratie.
Spielleidenschaft als Beruf
Vor knapp drei Jahren katapultierten Dennis Reimer und Jascha Schubert ihr Fantasybrowserspiel Xhodon ins World Wide Web. Über 60.000 Spieler lockten die passionierten Browsergame-Spieler damit an. Durch den Erfolg ihres Hobbyprojektes bekam das Duo Lust auf mehr. Gemeinsam mit Johanna Riemann machten sie ihre Leidenschaft zum Beruf. Inzwischen wird das preisgekrönte Browsergame von der Trollgames GmbH betrieben.
Hör mal, wer da hämmert!
Die Wohnung braucht einen neuen Anstrich, das Laminat muss neu verlegt werden und der Keller könnte eine gründliche Entrümpelung vertragen, doch das Portemonnaie spricht eine andere Sprache – sparen, sparen, sparen. Eine Möglichkeit die Kosten zu reduzieren, bieten so genannte Dienstleistungsauktionshäuser wie MyHammer oder Blauarbeit. Solche Plattformen helfen potenziellen Auftraggebern, qualifizierte Handwerker für ihre Aufgaben schnell und einfach zu finden.