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Monatsarchiv für Juni 2009

Juni
16:05 Uhr

Shopping-Perlen: Bergfreunde.de

geschrieben von Alexander Hüsing

Kletterfreunde sollten unbedingt einen Abstecher zu Bergfreunde.de einplanen. Der Online-Shop bietet, geordnet nach Rubriken, Rucksäcke, Kletterbekleidung und Zelte an. Zusätzlich ist die Navigation über Markennamen möglich. Ins Leben gerufen wurde der erfolgreiche Bergsteiger-Shop im Sommer 2006 von Martin und Swantje Theben. Ein Jahr zuvor war dem Ehepaar aufgefallen, dass es für die Zielgruppe der Kletterer “keinen kompetenten und authentischen Online-Shop gab”. Nach und nach verfestigte sich bei dem Duo der Gedanke diese Marktlücke selber zu schließen und ein eigenes Unternehmen zu gründen. Vermutlich auch, weil die Macher selbst “Landkinder” sind und zum Sport am liebsten in die Natur gehen. Nach einem Jahr Vorbereitungs- und Planungszeit ging Bergfreunde.de schließlich online.

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Ein Drittel des benötigten Startkapitals brachten die Gründer selbst auf. “Für die anderen zwei Drittel konnten wir unsere lokale Sparkasse als Kreditgeber überzeugen. Ein langer und aufreibender Prozess”, berichtet Martin Theben aus der Anfangszeit. Neben der Hausbank mussten die Thebens auch Lieferanten von der Tragfähigkeit ihres Konzeptes überzeugen. “Als es dann losging war aber unser schneller Erfolg letztendlich der größte Stolperstein, den wir Gott sei Dank ohne Hinfallen überwinden konnten. Wir waren sehr schnell gezwungen Personal einzustellen, um das laufende Geschäft abwickeln zu können. Bei starkem Wachstum steht man schnell vor Herausforderungen in der Unternehmensorganisation.” Im vergangenen Jahr machte der Onlineshop rund um den Trendsport Klettern und andere Outdooraktivitäten nach eigenen Angaben stattliche 3,6 Millionen Euro Umsatz.  In diesem Jahr sollen es über 5 Millionen Euro Umsatz werden – somit ist Bergfreunde.de ein echter Nischenkönig. Selbst kommen die Thebens immer seltener vor die Tür: “Leider fehlt uns seit der Geschäftsgründung manchmal die Zeit so viel draußen zu sein, wie wir es gern wären.”

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Juni
12:00 Uhr

Kochen mit Plan

geschrieben von Alexander Hüsing

Aus dem schönen Heidelberg drängt Kochplaner ins Internet. “Nicht noch eine Kochseite werden einige jetzt denken”, sagt Gründerin Kirstin Kahlich. Doch es handele sich bei Kochplaner nicht um eine weitere Rezeptdatenbank sondern um eine automatisierte Koch – und Einkaufsplanung. “Der Kochplaner ist eine Organisationshilfe im Alltag mit dem Ziel, wieder mehr frisch zu kochen, auf Fertiggerichte zu verzichten und dabei noch durch gezieltes Einkaufen und cleveres Kochen Zeit und Geld zu sparen.” Nach der Anmeldung können Nutzer sich durch einige Vorschläge zur Essensplanung für die kommenden Tage klicken bzw. Menüvorschläge aus der Datenbank wählen. Zu allen Rezepten bietet Kochplaner Infos zur Zubereitungszeit und zum Gesundheitsfaktor. Verschiedene Optionen wie Personenanzahl, die Dauer der Zubereitungszeit sowie die Bevorzugung oder der Ausschluss bestimmter Lebensmittel sollen die Menüwahl erleichtern.

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Lecker: Bei Kochplaner macht Appetit

Wenn alles passt, liefert Kochplaner zum Rezept die passende Einkaufsliste. In kürzester Zeit lässt sich so mittels Kochplaner ein persönlicher Wochenspeiseplan samt Einkaufsliste erstellen. Eine spannende Organisationshilfe für den Alltag. Die Idee könnten große Rezeptsammlungen allerdings schnell aufgreifen. Kochplaner hätte in diesem Fall das Nachsehen. Die Finanzierung des nützlichen Dienstes soll über “Werbeeinnahmen und Provisionszahlungen” gelingen. Um Reichweite aufzubauen sucht Gründer Kahlich Kooperationspartner. Dabei denkt sie unter anderem an Websites für Familien, zum Thema Kochen, sowie Ernährung. “Meine bisherige Erfahrung zeigt mir, dass hier großes Interesse besteht. Der Kochplaner, als kostenlose Dienstleistung, bietet einen unmittelbaren Zusatznutzen für die Besucher der verschiedenen Portale.”

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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Juni
08:00 Uhr

Übersetzungen per Suchmaschine

geschrieben von Alexander Hüsing

Mit Linguee.de ging im April dieses Jahres eine Suchmaschine für Übersetzungen an den Start. Ausgedacht haben sich den Dienst der Mathematiker und Google-Post-Doktorand Gereon Frahling sowie der Softwareentwickler Leonard Fink. Über die spartanische Website können Nutzer nach Übersetzungen von einzelnen Wörtern, Wortkombinationen und Satzteilen stöbern. Zu jedem Suchbegriff liefert Linguee.de umgehend die passenden Übersetzungsmöglichkeiten und ausführliche Satzbeispiele in denen der Suchbegriff vorkommt. Es geht also nicht um eine automatische Übersetzung eines Satzes, sondern darum zu sehen, wie andere Menschen diese Wortkombination benutzt und übersetzt haben. Dies ist auch die wichtigste Abgrenzung gegenüber normalen Web-Wörterbüchern. “Gegenüber Wörterbüchern bietet Linguee.de eine sehr gute Hilfe bei der Formulierung von englischen Texten für Nicht-Muttersprachler”, sagt Gründer Frahling, der sich beim Suchgiganten Google mit neuen Machine-Learning- und Clustering-Systemen für extrem große Datenmengen beschäftigt hat.

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Seit Anfang 2008 basteln die Gründer an ihrer Übersetzungssuchmaschine

Diese Erfahrungen sind in Linguee.de eingeflossen: Ein Crawler, der deutsche und englische Internetseiten durchsucht, füllt die Übersetzungsdatenbank des Sprachdienstes. Abgegrast werden unter anderem “professionell übersetzte” Unternehmens- und Informationsseiten, Internet-Shops, EU-Dokumente und Patentschriften. “Die Qualität der gefundenen Texte wird im Anschluss anhand eines Machine-Learning-Systems bewertet.” So wollen die Kölner sicherstellen, dass “nur qualitätsmäßig hochwertige Übersetzungen verwendet werden”. Registrierte Nutzer haben zudem die Möglichkeit, die angezeigten Suchergebnisse zu bewerten und zu verbessern. Seit Anfang 2008 haben die beiden Gründer an ihrer Übersetzungssuchmaschine gearbeitet, die derzeit englische Wörter ins Deutsche übersetzt und umgekehrt.

Weitere Sprachen sollen bis 2010 folgen

Bis 2010 sollen sich englische Begriffe auch in die Sprachen Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Japanisch, Chinesisch und Persisch übersetzen lassen. Wenn diese internationale Expansion gelingt, könnte Linguee.de das Zeug zum deutschen Exportschlager haben. Bei der Finanzierung ihres kostenlosen Dienstes setzen die Macher vorerst ausschließlich auf Werbung. In schwierigen Zeiten wären weitere werbeunabhängige Einnahmequellen sicherlich wünschenswert. Die Linguee-Mannschaft will sich über weitere Finanzierungsmodelle jenseits von Werbung aber erst noch Gedanken machen. Der Sprachdienst bab.la setzt beim Thema Vokabeltrainer längst auf Premium-Dienste. Gerade im Übersetzungs- und Sprachenlerngeschäft sollte dies den Nutzern bei entsprechendem Mehrwert auch vermittelbar sein. Die Sprachlernplattform babbel schickte mit “Spanisch – Der leichte Einstieg” kürzlich ebenfalls Bezahl-Inhalte auf die Laufbahn. Schritt für Schritt können Nutzer in 20 Tutorials Vokabeln und Anwendungsregeln erlernen. Nutzer müssen einmalig 19 Euro für den Spanischkurs zahlen.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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Juni
16:10 Uhr

Marmelade online mixen

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Eigenkreationen sind der absolute Trend im Internet: Der neueste Schrei im World Wide Web ist individuelle Marmelade. Erdbeer war gestern – heute gibt es Pfirsich-Kiwi-Mango-Kokos-Malibu Rum-Marmelade aufs Brot! bei meMarmelade.de stehen über 50 Zutaten zur Verfügung. Aus Früchten sowie Gewürzen, Blüten und Kräutern kann sich jeder Feinschmecker seine Traummarmelade zusammenmixen. Der Preis für die 250g-Gläser richtet sich nach den Zutaten und beginnt bei 3,90 Euro. Ganz schnell kostet das kleine Glas bei erlesenen Zutaten aber schon mal 6 Euro. Hinzu kommen dann noch Versandkosten in Höhe von 3,90 Euro.

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Einfach köstlich: Selbstgemischte Marmelade schmeckkt garantiert

Beim Mitbewerber mymelade gibt es das 250g-Glas mit individuell zusammengesteller Marmelade ab 4,99 Euro. Ein günstiges Vergnügen sind die individuellen Furchaufstriche somit nicht. “Unsere Fruchtaufstriche werden – anders als die handelsüblichen Marmeladen aus dem Supermarkt – nicht maschinell, sondern von Hand individuell nach Kundenwunsch hergestellt”, geben die mymelade-Macher Marcus Kleinhenz und Tobias Merkl zu bedenken. “Dass wir bei diesen Bedingungen keine Preise wie aus der Massenfabrik anbieten können, dürfte klar sein. Jedoch scheuen wir keinen Preisvergleich mit Marmeladen und Fruchtaufstrichen aus dem Feinkosthandel.” Echte Genießer wird der Preis ohnehin nicht schrecken.

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Juni
12:05 Uhr

Google Maps erkundet die Umgebung

geschrieben von Alexander Hüsing

Für Menschen, die in einer fremden Stadt sind, und wissen möchten, was sich in der Umgebung ihres Hotels oder einer bestimmten Straße alles befindet, hat Google Maps die neue “Was ist hier?” ins Leben gerufen. Einfach mit der rechten Maustaste auf die Karte klicken und den neuen Menüpunkt auswählen. “Maps zeigt euch dann das relevanteste Ergebnis für diesen Ort, das eine genaue Adresse oder auch ein Ortsname sein kann. Wenn ihr zum Beispiel ganz nah an Berlin-Steglitz herangezoomt habt, könnt ihr die genaue Adresse des Steglitzer Kreisels oder des Rathauses Steglitz herausfinden”, teilt Google in seinem Weblog mit. Ein toller Service, eine fremde Stadt ohne große Netzrecherchen zu erkunden. “Was ist hier?” eignet sich aber auch wunderbar, bekannte Gegenden neu zu entdecken.

"Was ist hier?"

Mit der rechten Maustaste auf die Karte klicken und "Was ist hier?" auswählen

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Juni
08:00 Uhr

Michael Jackson dominiert das Netz

geschrieben von Alexander Hüsing

Seit seinem unerwarteten Tod dominiert Michael Jackson, der King of Pop, das Internet. Das weltweite Interesse an Informationen rund um den gestorbenen Künstler ist gigantisch. Beim Suchgiganten Google gingen nach der Bekanntgabe des Todes mehrere Millionen Suchanfragen zu Michael Jackson ein. Unter den Suchanfragen mit der höchsten Steigerungsrate in den USA, die die bekannte Suchmaschine unter dem Namen Google Trends veröffentlicht ist, der Popstars seit seinem Tod mehrfach vertreten. An seinem Todestag belegt “michael jackson died” den ersten Platz – gefolgt von “michael jackson dead 2009″ auf Rang 2. Auf dem siebten Platz folgt “michael jackson heart attack”.

Der angesagte Mikroblogging-Dienst Twitter ging unter dem Ansturm der unzähligen Mitteilungen und Anfragen rund um Michael Jackson sogar in die Knie. Innerhalb kürzester Zeit veröffentlichten die Nutzer hundertausende Mitteilungen zum King of Pop. Unter den zehn angesagtesten Themen bei Twitter war Jackson zeitweise neun Mal vertreten. Um unter dem Ansturm der zahlreichen Informationen nicht völlig zusammenzubrechen, entfernte Twitter für eine Weile sogar die Suchfunktion von der Website.

Bei Amazon stürmt der “King of Pop” seit seinem Tod die Bestseller-Listen. In der Verkaufshitparade, die das Online-Kaufhaus stündlich aktualisiert, belegte Michael Jackson mit Unterstützung der Gruppe Jackson Five zeitweise die ersten fünfzehn Plätze. In den DVD-Charts von Amazon ist Jackson inzwischen ebenfalls mehrfach vertreten. Und auch bei iTunes regiert der Popstar die Hitliste in mehreren Ländern. Bei YouTube sind unter den beliebtesten Videos des Tages ebenfalls unzählige Filmchen rund um Michael Jackson. Diese Domininanz wird sicherlich noch einige Tage halten – erst dann kehrt auch im World Wide Web wieder der Alltag ein.

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Juni
16:00 Uhr

Wochenrückblick 26/2009

geschrieben von Alexander Hüsing

Zum Wochenausklang noch einmal eine Übersicht mit allen Artikeln der vergangenen Tage im Schnelldurchlauf.

Mit Gutscheinen sparen
Mit Gutscheinpony hilft Axel Hesse Nutzern dabei, über Online-Gutscheine Geld zu sparen. Nun will er mit seiner Idee ins Ausland expandieren. Seit Dezember 2008 ist die Seite online.

Heimliche Webgiganten: Kwick
Die Community Kwick existiert bereits seit 2001. Das Vorgängerprojekt, ein Lokalmagazin für den Stuttgarter Raum, existiert sogar noch länger. Doch während beim Thema Social Networks alle über studiVZ, Facebook und Co. reden, fällt dieses Netzwerk-Urgestein immer ein wenig unter den Tisch – damit ist Kwick ein heimlicher Webgigant.

Die populärsten Netzaktivitäten
Das Versenden und Empfangen von E-Mails ist weiter die populärste Netzaktivität der Deutschen. Imposante 89,4 % aller 42,2 Millionen Onliner im Lande, die die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) im ersten Quartal dieses Jahres zählte, nutzen E-Mails.

Tipps und Infos zu Produkten
Nach fast einem Jahr Vorbereitung ging Anfang Mai produki, “eine Plattform, auf der die besten Tipps und Informationen zu Produkten gesammelt, strukturiert und bewertet werden”, ins Netz. Im Gegensatz zu anderen Produktinfodiensten soll das neue Angebot von Nico Zorn, Roland Schäfer und Christian Clever aber kein Einkaufsberater sein, sondern Usern bei Fragen zu Produkten weiterhelfen, die diese bereits erworben haben.

Schöner Zwitschern
Twitter ist hip und findet immer mehr Anhänger. Wer sich auf Twitter anmeldet und als Abonnent (”Follower”) eines anderen Twitter-Nutzers einträgt, bekommt regelmäßig kurze Botschaften von diesem mitgeteilt. Wir haben einige nützliche Applikationen herausgesucht:

Kurzbuzz: BestFewo.de, 12designer.com
In unserer Rubrik “Kurzbuzz” stellen wir – kurz und knapp – regelmäßig neue Internet-Projekte und -Konzepte vor. Diesmal: BestFewo.de und 12designer.com

Wissen via Webcam
Wem eine Frage unter den Nägeln brennt, kann diese im Netz auf diversen Frage- und Antwort-Plattformen  loswerden. Nachteil: Bis die Antwort kommt, kann es eine Weile dauern und auch die Qualität der Antworten lässt sich nicht beeinflussen. Die Antwort von Alexander Günther und Thomas Keller auf dieses Problem heißt sapodo.

Mehr Sicherheit beim Online-Shopping
Online-Shopping ist beliebt wie nie, doch belasten vermehrte Fälle von Datenmissbrauch und der Anstieg der Phishing-Gefahr den sorglosen Online-Einkauf. Hacker finden immer wieder neue Wege, auf Sicherheitslücken zu stoßen und Informationen zu stehlen. Aus diesem Grund haben wir einige nützliche Verbraucherschutz-Hinweise für alle Online–Shopper zusammen gestellt.

Die populärsten Blogs Deutschlands
Deutschlands Blogosphäre hat eine neue Nummer eins: netzpolitik.org, eine “politische Plattform für Freiheit und Offenheit im digitalen Zeitalter”, verdrängt den Dauerspitzenreiter Basic Thinking im Superwahljahr von der Spitzenposition.

Jederzeit persönliche Nachrichten
Anfang Mai ging der österreichische Audio-Dienstleister yasssu offiziell an den Start. Das Wiener Start-up ermöglicht Nutzern Medieninhalte wie beispielsweise Nachrichten jederzeit und überall zu nutzen. Ihre persönlichen Nachrichtenzusammenstellungen können die User online, mobil oder telefonisch abrufen.

Aus Gästen werden Kritiker
Wo gibt’s die beste Pizza der Stadt? Wo kann man zum Bier eine Zigarette rauchen – oder wird garantiert von Qualm verschont? Und wo in der Nachbarschaft sind die Schnitzel am leckersten? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt es im Internet auf Bewertungsportalen wie Qype, dialo oder Restaurant-Kritik.

Die meistbesuchten Websites Deutschlands
Im Mai klickten die Nutzer T-Online auf 363,3 Millionen Visits – damit ist das umfangreiche Angebot auch im Wonnemonat das Größte von der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) gemessene Webangebot Deutschlands.

Jobs für Überflieger
Sehr exklusiv geht es bei der Jobplattform CareerMee zur Sache. Das Angebot von Florian Behn und Benjamin Pochhammer richtet sich ausschließlich an Studierende und Ehemalige der “besten globalen Business Schools und europäischen Elite-Universitäten”.

Google Street View is watching you
Die Straßen von Rom und London sind schon gefilmt und vermessen. Wer sie betrachten will, kann das im Internet tun – mit Google Street View. Auch in Deutschland sind die Kamerawagen des Internetunternehmens unterwegs und erfassen Straßenzüge, Häuser, Autos, um die Fotos anschließend in den Kartendienst Google Maps und die Geografie-Software Google-Earth zu integrieren.

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Juni
12:00 Uhr

Google Street View is watching you

geschrieben von Julia Schwabe
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Google Street View macht es möglich. So sieht es auf der Westmister Bridge in London aus.

Die Straßen von Rom und London sind schon gefilmt und vermessen. Wer sie betrachten will, kann das im Internet tun – mit Google Street View. Auch in Deutschland sind die Kamerawagen des Internetunternehmens unterwegs und erfassen Straßenzüge, Häuser, Autos, um die Fotos anschließend in den Kartendienst Google Maps und die Geografie-Software Google-Earth zu integrieren.

Street View ist eine Funktion von Google Maps. Sie ermöglicht es, 360-Grad-Panoramafotos auf Straßenniveau anzusehen und Städte auf der ganzen Welt im Internet zu besichtigen. Mit Street View können die Nutzer virtuell auf den öffentlichen Straßen einer Stadt entlang spazieren. Ziele wie Restaurants und Hotels können ausfindig gemacht, Urlaubsorte besichtigt werden und vieles mehr.

In Deutschland aber regt sich Protest. Von Spionage und der bedrohten Sicherheit besonders zu schützende Personen war die Rede. Die Datenschutz-Bedenken gegen Google Street View gingen sogar soweit, dass ein komplettes Dorf den Street-View-Fahrzeugen die Durchfahrt verbot.

Nach wochenlangen Verhandlungen hat der kalifornische Internet-Konzern die an ihn gestellten Forderungen akzeptiert. Google wird künftig bei allen Aufnahmen von Personen, Grundstücken oder Autos, gegen die Widerspruch eingelegt wird, in einer bestimmten Frist auch die Rohdaten unkenntlich machen. Das Unternehmen werde über einen Link im Internet eine einfache Widerspruchsmöglichkeit anbieten. Die Datenschützer haben zudem durchgesetzt, dass Betroffene auch schon vor der Veröffentlichung der Bilder Widerspruch einlegen können: es gilt eine Frist von rund zwei Monaten, in der Google bei rechtzeitigem Widerspruch reagieren werde. Sollte ein Widerspruch nach der Veröffentlichung eingehen, erfolge die Löschung oder Unkenntlichmachung sofort. Gesichter und Kfz-Schilder lässt Google generell mit Hilfe einer Software automatisch durch Verwischen unkenntlich machen.

Auf der Unternehmenshomepage weist Google zudem darauf hin, wo und wann die Kamerafahrzeuge durch die Stadt fahren.

Der Start von Google Street View in Deutschland ist für dieses Jahr geplant. Ein konkretes Datum steht allerdings noch nicht fest.

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Juni
08:00 Uhr

Jobs für Überflieger

geschrieben von Alexander Hüsing

Sehr exklusiv geht es bei der Jobplattform CareerMee zur Sache. Das Angebot von Florian Behn und Benjamin Pochhammer richtet sich ausschließlich an Studierende und Ehemalige der “besten globalen Business Schools und europäischen Elite-Universitäten” – gemeint sind damit Hochschulen wie die WHU – Otto Beisheim School of Management, die Universität St. Gallen oder die Harvard Business School. Firmen sollen durch diese Beschränkung auf besondere Hochschulen Zugriff auf hochkarätige Kandidaten erhalten.

“Diese sparen zusätzlich Zeit und Reisekosten durch ein innovatives Video-Interview-Verfahren”, sagt Gründer Pochhammer. Nutzer von CareerMee wiederum können sich über den englischsprachigen Dienst mehreren Arbeitgebern präsentieren. Genaue Informationen sind dabei nur sichtbar, wenn der jeweilige Nutzer dazu die Erlaubnis gibt. Unternehmen müssen für das Sichten der Lebensläuft und die Kontaktaufnahme zahlen. Eine Premium-Mitgliedschaft kostets 95 Euro pro Monat, ein Jahresabo schlägt mit 950 Euro zu Buche. Im heiß umkämpften Jobmarkt dürfte CareerMee durch die starke Fokussierung gute Chancen haben. Der Karrieredienst experteer hat bewiesen, dass Bedarf an Spezialdiensten besteht.

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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Juni
16:00 Uhr

Die meistbesuchten Websites – Mai 2009

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Im Mai klickten die Nutzer T-Online auf 363,3 Millionen Visits – damit ist das umfangreiche Angebot auch im Wonnemonat das Größte von der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) gemessene Webangebot Deutschlands.  Auf den weiteren Plätzen folgen MSN.de und Yahoo mit 282,6 und 185,3 Millionen Zugriffen. Ein ordentliches Wachstum um 11,4 % legte im vergangenen Monat Bild.de hin. An der Spitze der klickstärksten Onlinedienste des Landes steht – wie im Vormonat – das Schüler-Netzwerk schülerVZ mit knapp 5,7 Milliarden Page Impressions.Verfolger wer-kennt-wen.de muss sich somit erneut mit dem zweiten Rang begnügen. Insgesamt befinden sich derzeit sechs Communities in der Top Ten der IVW – darunter fünf auf den ersten sechs Plätzen.

Die zehn meistbesuchten Websites – Mai 2009 (Visits) *

Visits +/-in %
1. (1) T-Online 363.324.569 +7,2
2. (2) MSN.de 282.644.523 +3,4
3. (3) Yahoo 185.326.268 +2,5
4. (4) studiVZ 171.981.671 +4,7
5. (7) schülerVZ 155.437.041 +5,9
6. (5) Prosieben.de 152.829.596 +0,9
7. (6) wer-kennt-wen.de 151.149.068 +2,2
8. (8) Spiegel Online 106.673.727 +2,4
9. (9) Bild.de 97.593.379 +11,4
10. (10) meinVZ 87.503.735 +8,6

* IVW Mai 2009. Zum Vergleich: IVW April 2009

Die zehn meistbesuchten Websites – Mai 2009 (Page Impressions) *

Page Impressions +/-in %
1. (1) schülerVZ 5.672.014.248 +9,5
2. (2) wer-kennt-wen.de 4.320.561.673 +0,7
3. (3) studiVZ 4.114.471.300 +7,4
4. (4) T-Online 3.785.918.202 +9,1
5. (5) meinVZ 2.187.262.631 +12,2
6. (6) Lokalisten 1.666.593.648 -1,1
7. (7) mobile.de 1.471.324.716 +0,4
8. (9) Bild.de 1.206.312.220 +17,6
9. (8) Travian 1.050.707.123 +1,9
10. (10) Kwick 1.012.913.542 +7,3

* IVW Mai 2009. Zum Vergleich: IVW April 2009

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