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Mai
08:05 Uhr

Auf der Couch ist meist ein Plätzchen frei

geschrieben von Veronika Donnerbauer

Auf der Couch im Wohnzimmer oder Gästezimmer ist in vielen Haushalten fast immer ein Plätzchen frei. Genau an diesem Punkt kommt der noch junge Dienst gloveler.com ins Spiel. Die Gründer Andreas Sperber, Armin Harbrecht und Marco Umfahrer wollen mit ihrer Plattform ein Vermittlungssystem für Privatunterkünfte etablieren und so “das Geld verdienen mit der eigenen Couch oder einem freien Zimmer so einfach wie den Verkauf der Legosammlung über eBay machen”. Damit ist gloveler.com die gewinnorientierte Antwort auf kostenlose Dienste wie CouchSurfing. “Das innovative an gloveler.com ist, dass der komplette Buchungsprozess über unsere Plattform abgewickelt wird und somit das Reisen mit Privatunterkünften sicher und planbar wird”, sagt Diplom-Wirtschaftsingenieur Umfahrer, der sich in seiner Diplomarbeit mit den Trendthemen Prosumption und Crowdsourcing beschäftigt hat. Auf der anderen Seite sei die Buchung der Privatunterkünfte so unkompliziert wie die Buchung eines Hotelzimmers.

Die Idee zu gloveler.com entstand in einem Seminar an der Universität Karlsruhe. Nach dem Studium entschlossen sich die drei Initiatoren das Projekt auch tatsächlich umzusetzen. In der Anfangszeit brauchen die Junggründer vor allem Zeitgenossen, die ihre Couch zur Übernachtung anbieten. Noch ist das Angebot überschaubar. Das Suchen und Anbieten von Unterkünften ist bei gloveler.com kostenlos. Bei einer erfolgreichen Buchung wandern 10 % Bearbeitungsgebühr in die Kasse von gloveler.com. Den Preis für seine Unterkunft kann jeder Anbieter selbst bestimmen. Wenn es funktioniert, wird die leere Couch im Wohnzimmer dank gloveler.com ein nettes Zubrot für klamme Zeitgenossen.

Das Team von Gloveler macht es sich gemütlich

Das Team von Gloveler macht es sich gemütlich

In Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de

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2 Kommentare

  1. 4. Juni 2009 - 12:38 Uhr | Kommentar zitieren

    Interessantes Konzept. In unserer WG ist immer ein Platz auf der Couch frei. Vielleicht bieten wir die mal an. Könnte eine nette Möglichkeit sein, neue Leute kennenzulernen. Der Verdienst kommt dann in die gemeinsame Kaffeebörse.

  2. 6. Juni 2009 - 10:33 Uhr | Kommentar zitieren

    Kann mir nicht vorstellen, dass so etwas funktioniert!

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